Neugestaltung und Sanierung Eigerplatz Bern

Dominic Tüscher, Projektleiter & Pascal Hagmann, Projektleiter

Am 22. April 2016 haben die Arbeiten zur Sanierung und Neugestaltung des Eigerplatzes begonnen: Wir bauen den Eigerplatz zu einem attraktiven Stadtteilzentrum um. Die Intensivphase begann während den Sommerferien 2016 und dauert bis in den Herbst 2016, das Ende ist auf Spätsommer 2017 geplant.

Auf der halben Strecke zwischen Bahnhof und Köniz – mitten auf der meistbefahrenen Busstrecke von Bern und einem zentralen Verkehrsknoten – liegt der Eigerplatz. Und dieser hat seit einigen Jahren nur noch aufgrund von seinem veralteten Erscheinungsbild und wenig abgestimmten punktuellen Infrastrukturerweiterungen von sich reden lassen. Die Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün teilte diese Beurteilung und schafft (gemeinsam mit Bernmobil und der Energie Wasser Bern) mit dem Spatenstich für die Sanierung und Neugestaltung des Eigerplatzes Abhilfe. Aus dem wenig einladenden und unübersichtlichen Verkehrsknoten mit kleiner Parkanlage soll im Zeitraum vom Sommer 2016 bis ca. Mitte August 2017 im Auftrag der Bauherrschaft ein attraktives Stadtzentrum werden – und wir konnten uns bei der Josef Muff AG über einen umfangreichen Zuschlag freuen. 

Unser Beitrag zu der nachhaltigen Stadt-teilaufwertung, die erst durch eine vorausschauende und zukunftsweisende Bauherrschaft ermöglicht wurde, erstreckt sich von der Tramschienenentwässerung, die ein wichtiger Teil der gesamten Siedlungsentwässerung bildet, über die Neuverlegung von Stahlrohren DN 200 – DN 400 für Wasser und Gas auf einer Länge von 1‘045 m bis hin zu der Verlegung der DN 80 -125 Leitungen für die Fernwärmeversorgung auf einer Länge von 930 m.  Im Kunststoff, resp. PE Bereich, von AD 110 - AD 225, freuen wir uns auf die Arbeit von 1‘200 m Rohr inklusive Hydranten. Unzählige Formstücke und Armaturen leisten den notwendigen strukturellen Rahmen der ganzen Leitungsverlegung. Einer der grössten Herausforderungen ist die Logistik und Zufahrt auf die Grossbaustelle. Massgeblich für die ganze Realisierung ist das hervorragende Zusammenspiel der drei ARGE-Partner (Marti AG, Kibag und Frutiger), von welchen wir im Leistungsumfang der Josef Muff AG ebenfalls umfangreich profitieren können. 

Alles in allem freuen wir uns auf eine anspruchsvolle Arbeit in einem zeitlich engen Korsett – und sind überzeugt, hier gemäss den Ansprüchen der Bauherren unseren Beitrag an den modernen Eigerplatz zur vollsten Zufriedenheit der Auftraggeber und auch der der Bevölkerung leisten zu können. 

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