Splitter Magazin

«Splitter» ist das Magazin für Kunden von Weiss+Appetito. In gedruckter und digitaler Form halten wir Sie regelmässig auf dem Laufenden darüber, was uns und die Branche beschäftigt.

Telekom
Rückbau ehemalige Post Schönburg

Materialtransport unter schwierigen Bedingungen. Die Weiss+Appetito Telekom konnte den Rückbau der gesamten Sunrise Mobilfunkanlage auf der alten Schönburg Post in Bern durchführen.

Zurzeit steht eines der grössten Projekte Berns zum Thema Werterhaltung in den Startlöchern. Der ehemalige Hauptsitz der Post, die Schönburg, wird in den kommenden Jahren zu einem hochwertigen Wohn- und Hotelkomplex umgebaut. Bisher hatten alle drei grossen Schweizer Mobilfunkanbieter unmittelbar auf dem Gebäude je eine Station eingerichtet. Die Verträge wurden jedoch nicht erneuert und so mussten unter Zeitdruck die kompletten Anlagen abgebaut werden. Die Weiss+Appetito Telekom wurde von den Huawei Technologies Switzerland AG beauftragt, den gesamten Rückbau der Sunrise Anlage vorzunehmen. Nach mehrtägigen Vorbereitungsarbeiten und den entsprechenden Bewilligungen wurden für den 23. Juni 2016 der Hubschrauber und das schöne Wetter bestellt. Mit insgesamt 26 Flügen wurden sieben Mobilfunkmasten, Ballastplatten, 4 Technikschränke, dutzende Meter Kabeltrasse und viel Kleinmaterial mit einer 70m langen Leine vom Dach geflogen und punktgenau im bereit gestellten Container platziert. Zusätzlich wurden im Inneren des Gebäudes sämtliche Technikausrüstungen, inklusiv Brandschutzwände und -Türen, zurück gebaut. Auch die Glasfaseranbindung und Stromzuleitung vom UG bis unter das Dach musste komplett entfernt werden. Am Schluss wurde das Dach wieder instand gestellt und auch die letzten Spuren beseitigt. Somit steht dem geplanten Neubauprojekt durch die neue Eigentümerschaft nichts mehr im Weg. Dieser Rückbau steht exemplarisch für zahlreiche Aufträge ausserhalb der Norm, die wir in der ganzen Schweiz unter schwierigen Bedingungen durchführen können. Sie sind in Bezug auf Planung und Logistik, wie auch in der Ausführung am Tag X eine grosse Herausforderung. Es macht aber einfach auch Spass, wenn ein Plan dann so perfekt aufgeht.
Technik-Center
Nachhaltigkeit – ein Thema für ihr Auto

Nach Duden bedeutet Nachhaltigkeit: „Prinzip, nach dem nicht mehr verbraucht werden darf, als jeweils nachwachsen, sich regenerieren, künftig wieder bereitgestellt werden kann“.

Im Bezug auf ein Privatfahrzeug heisst das, je nachdem wie lange ein Autofahrer sein Auto verwendet, hat dies auf die Nachhaltigkeit seiner Energiebilanz einen grossen Einfluss.<br />Die sogenannte graue Energie, d.h. die Energie, die für die Herstellung, Transport, Lagerung, Verkauf und Entsorgung eines Autos verwendet wird, entspricht dem Energieverbrauch eines Schweizer Haushaltes im Laufe von 10 Jahren (Quelle: WWF-Schweiz). Der Entscheid für oder gegen den Kauf eines neuen/anderen Fahrzeuges hat somit einen grossen Einfluss auf die nachhaltige Energiebilanz einer ganzen Familie.&nbsp;Der Treibstoffverbrauch ist im Vergleich der Gesamtenergiebilanz von untergeordneter Bedeutung. Wichtig ist, dass das Fahrzeug gut gewartet und eingestellt ist, um die negativen Einflüsse auf die Umwelt zu minimieren. Dabei steht der Klimaschutz im Mittelpunkt. Es macht durchaus Sinn, Autos mit Verbrennungsmotoren weiter zu benutzen. Die Entscheidung, in ein Fahrzeug mit z.B. mehr als 150‘000 zurückgelegten Kilometern zu investieren, hängt davon ab, wie hoch die zu erwartenden Kosten für den Unterhalt, abzüglich eines möglichen Verkaufserlöses eingeschätzt werden. Um diese Einschätzung kompetent vornehmen zu können, braucht es langjährige Fachkenntnisse und technische Geräte. In unserer Werkstatt in Ried b. Kerzers nehmen wir solche Abklärungen vor, und ermöglichen Ihnen eine objektive Beurteilung Ihres Fahrzeuges. Bis Ende November bieten wir eine Diagnose zu einem Sonderpreis von&nbsp;CHF 160.00 pro Fahrzeug an (danach CHF 190.00). Bei einer Ausführung von allfälligen Unterhaltsarbeiten in unserer Werkstatt, werden Ihnen 50% des&nbsp;Diagnosepreises angerechnet.&nbsp;
Saugen+Blasen
Unsere Spezialmaschinen überzeugen auch in brenzligen Situationen

Wo konventionelle Maschinen nur schlecht einsetzbar sind, lassen sich Materialien wie Schutt oder Schlamm mittels Absaugen oft am einfachsten transportieren. Dies gilt beispielsweise für Dächer, Schwimmbäder oder Keller. Die Weiss+Appetito Spezialdienste AG empfiehlt sich als Spezialistin für Saug- und Blasarbeiten aller Art.

Ob flüssig oder trocken – das Absaugen von Materialien aller Art, unter oft erschwerten Bedingungen, ist eine der Spezialitäten unseres Unternehmens. Am 15. Juli 2016 wurden Polizei und Feuerwehr notfallmässig zu einem Dachstockbrand in Murten gerufen. Nachträglich war auch ein Team der Weiss+Appetito Spezialdienste vor Ort. Denn unsere leistungsstarken Saugmaschinen werden nicht nur mit Kies und Staub, sondern – wie in diesem Fall – auch mit Brandschutt spielend fertig.&nbsp; Für unsere Kunden saugen wir Kies von Flachdächern, Staub aus Silos, oder, wie erwähnt, Schutt von Brandstellen. Dies mit einer Saugkraft, die schweizweit ihresgleichen sucht und europaweit zur Spitze gehört. Spezialfahrzeuge, wie der Power Jumbo, der in der Lage ist, pro Stunde bis zu 40 Kubikmeter feste Stoffe zu transportieren, helfen uns dabei.&nbsp; Unsere Fahrzeuge saugen Material nicht nur spielend auf, sondern transportieren es, falls notwendig, mit derselben Kraft auch blasend in umgekehrter Richtung.&nbsp; Als „plus“ befördern unsere Spezialfahrzeuge bei extensiven und intensiven Dachbegrünungen das optimale Substrat auf das Dach. Mehrere Substrate stehen zur Verfügung. Eines davon ist unser zertifiziertes W+A Dachgrünplus-Substrat. Alte Dachziegel werden gebrochen, ausgesiebt und zusammen mit Rindenkompost gemischt. Eine ökologisch sinnvolle Lösung zur Werterhaltung.
Josef Muff: Rohrleitungsbau
Umbau Wasserkraftwerk Gurtnellen: Präzisionsarbeit unter erschwerten Umständen

In Gurtnellen ist ein Team der Josef Muff AG (JMAG) an der Erneuerung und am Ausbau des beinahe 120-jährigen Wasserkraftwerks beteiligt. Chefmonteur Klaus Hertling gibt im Gespräch einen Einblick in die spannenden, aber auch herausfordernden Arbeiten an diesem Projekt.

<b>Marketing: Herr Hertling, wie sieht ein typischer Arbeitstag auf der Gurtnellen-Baustelle aus?</b> <b></b>K. Hertling: Arbeitsbeginn ist bereits um 5.30 Uhr. Unser Team bereitet zunächst noch im Tal unten eines der zwölf Meter langen Rohre vor, die wir für den Ausbau des Kraftwerks benötigen. Das Rohr wird anschliessend mit der extra für dieses Projekt eingerichteten Montageseilbahn zur Baustelle hochtransportiert. Das Team selbst fährt mit der «offiziellen» Standseilbahn hoch und legt die restlichen 1,1 Kilometer bis zur Baustelle zu Fuss zurück. Auf der Baustelle wird das Rohr in den bereits vom Tiefbau vorbereiteten Graben hinuntergelassen, wo es von unseren Leuten gerichtet und angebaut wird. Zudem muss es vorgewärmt werden, damit der Schweisser es schweissen kann. Nach dem Schweissen von aussen steigt ein Arbeiter in das Rohr, um es von innen plan zu schleifen. Der Prüfer kontrolliert anschliessend die Schweissnaht mit einer Magnetpulver-, Ultraschall- und Durchstrahlungsprüfung. Wenn alles in Ordnung ist, wird das Rohr isoliert. <b>Was ist neben der speziellen Lage aus technischer Sicht das Besondere an diesem Projekt?</b> <b><br /></b>Eine Besonderheit von Druckleitungen, wie sie beim Wasserkraftwerk Gurtnellen eingesetzt werden, ist, dass die Rohre auf dem Weg ins Tal immer kleiner im Durchmesser werden. Es gilt: Je tiefer die Lage, desto kleiner die Rohre, damit der Wasserdruck konstant hoch bleibt. Die von uns verlegten 12-Meter-Rohre haben oben am Berg einen Durchmesser von 900 Millimetern, in der Mitte einen von 800 Millimetern und weiter unten im Tal einen von 700 bzw. 600 Millimetern. Ein 900er Rohr hat ein Gewicht von etwa 3,2 Tonnen, ist also nicht ganz leicht. Damit es verlegt werden kann, sind wie bereits erwähnt gewisse Vorarbeiten nötig. Dies gilt auch für andere Leitungselemente. So werden beispielsweise Formteile, die viel Schweissarbeit erfordern – wie Ansaugtrichter, Übergangsstück, Hosenrohr und die aus Segmenten bestehende Verteil-Leitung – in unserer Werkstatt in Sarmenstorf vorgefertigt. <b>Mit was für einem Team ist die JMAG auf der Baustelle im Einsatz?</b> <b><br /></b>Unser Team vor Ort besteht aus vier Personen: dem Chefmonteur, einem Monteur, einem Schweisser sowie einem Prüfer. Alle Teammitglieder sind an der täglichen Arbeit beteiligt und haben jeweils ihren eigenen Aufgabenbereich. Ich selbst bin auf der Baustelle nebst meiner Koordinationsfunktion zuständig für die Vermessung der Schrägschnitte und bereite damit die Arbeiten für den folgenden Tag vor. Die Messresultate übermittle ich jeweils ins Tal, wo direkt auf dem Platz das nächste Rohr geschnitten und zusammengeschweisst wird. Auf diese Weise stehen am folgenden Morgen wieder zwölf Meter Rohr bereit, die wir verarbeiten können. <b>Ihre Beschreibung klingt nach ziemlich eingespielten, reibungslosen Abläufen. Was sind denn die Herausforderungen bei diesem Projekt?</b> <b><br /></b>Die grösste Herausforderung war es bisher, den Fixpunkt 4 zu setzen. Auch der Rohrzusammenschluss zum Mannloch hat uns einiges Kopfzerbrechen beschert. Beim Fixpunkt 4 beginnt der steile Teil unserer Rohrleitung mit einem Raumsprung der genau ausgerichtet sein muss. Der Vermesser musste die Koordinaten für den Schnittpunkt auf dem Fundament genau aufzeichnen. Der Platz für die Verbindung vom Fixpunkt zum Mannloch ist ziemlich eng, ein Teil führt unter dem Wanderweg hindurch und später wieder ins Gelände neben die ursprüngliche Leitung. Das ganze wurde durch die engen Platzverhältnisse erschwert. Doch gerade diese Herausforderungen machen die Sache auch spannend. Eigentlich ist das gesamte Projekt eine äusserst spannende Sache, langweilig wird es uns hier sicher nicht. Man muss den Kopf bei der Sache haben – auch weil man ja nicht einfach schnell mal etwas holen kann, das man vergessen hat. Ich schreibe deshalb immer alles auf.&nbsp; Ich kann hier in Gurtnellen meine frühere Berufserfahrung sehr gut einbringen, schliesslich war ich 16 Jahre lang im Pipeline-Bau im Ausland tätig, bevor ich bei der JMAG begonnen habe. Die Druckleitung, die wir hier in Gurtnellen verlegen, ist jetzt bereits meine sechste in den elf Jahren, in denen ich für die JMAG arbeite. Grundsätzlich liegt mir diese Art zu arbeiten einfach. <b>Zum Schluss: Rechnen Sie damit, dass Sie den Zeitplan für den Gurtnellen-Umbau einhalten können?</b> <b><br /></b>Der Zeitplan sieht vor, dass pro Tag zwei Nähte geschweisst, d. h. 24 Meter Rohr verlegt werden, was uns in der Regel auch gelingt. Der ursprüngliche Plan sah 1 bis 1,5 Nähte pro Tag vor, das heisst, aus der Sicht von JMAG haben wir alles im Griff. Probleme gab es davor eher beim Tiefbau, weil das Gestein, in das der Graben für die Rohre gelegt wurde, viel härter war als erwartet. Es liess sich nicht wie vorgesehen wegspitzen, sondern musste über weite Strecken Meter für Meter weggesprengt werden. Der Abschluss des obersten Abschnitts ist für Ende September/Oktober 2016 geplant. Momentan ist ein grosser Teil der Leitung noch nicht zugeschüttet, was die Folgearbeiten ein bisschen verzögert. Unser Ziel ist, dass der obere Teil von der Fassung bis zur Bergstation Standseilbahn vor dem Winter erledigt werden kann. Zudem muss die ganze Technik vor dem Winter «ins Warme» gebracht werden. Als Winterarbeit ist der Anschluss zentrale Stollenleitung mit Fixpunkt 9 und Verteil-Leitung mit Hosenrohr vorgesehen. Bis dahin muss der Tiefbauer das Mauerwerk der Zentrale saniert haben.Interview: Daniela Peter, Marketing&nbsp;
Josef Muff: Rohrleitungsbau
Neugestaltung und Sanierung Eigerplatz Bern

Am 22. April 2016 haben die Arbeiten zur Sanierung und Neugestaltung des Eigerplatzes begonnen: Wir bauen den Eigerplatz zu einem attraktiven Stadtteilzentrum um. Die Intensivphase begann während den Sommerferien 2016 und dauert bis in den Herbst 2016, das Ende ist auf Spätsommer 2017 geplant.

Auf der halben Strecke zwischen Bahnhof und Köniz – mitten auf der meistbefahrenen Busstrecke von Bern und einem zentralen Verkehrsknoten – liegt der Eigerplatz. Und dieser hat seit einigen Jahren nur noch aufgrund von seinem veralteten Erscheinungsbild und wenig abgestimmten punktuellen Infrastrukturerweiterungen von sich reden lassen. Die Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün teilte diese Beurteilung und schafft (gemeinsam mit Bernmobil und der Energie Wasser Bern) mit dem Spatenstich für die Sanierung und Neugestaltung des Eigerplatzes Abhilfe. Aus dem wenig einladenden und unübersichtlichen Verkehrsknoten mit kleiner Parkanlage soll im Zeitraum vom Sommer 2016 bis ca. Mitte August 2017 im Auftrag der Bauherrschaft ein attraktives Stadtzentrum werden – und wir konnten uns bei der Josef Muff AG über einen umfangreichen Zuschlag freuen.&nbsp; Unser Beitrag zu der nachhaltigen Stadt-teilaufwertung, die erst durch eine vorausschauende und zukunftsweisende Bauherrschaft ermöglicht wurde, erstreckt sich von der Tramschienenentwässerung, die ein wichtiger Teil der gesamten Siedlungsentwässerung bildet, über die Neuverlegung von Stahlrohren DN 200 – DN 400 für Wasser und Gas auf einer Länge von 1‘045 m bis hin zu der Verlegung der DN 80 -125 Leitungen für die Fernwärmeversorgung auf einer Länge von 930 m. &nbsp;Im Kunststoff, resp. PE Bereich, von AD 110 - AD 225, freuen wir uns auf die Arbeit von 1‘200 m Rohr inklusive Hydranten. Unzählige Formstücke und Armaturen leisten den notwendigen strukturellen Rahmen der ganzen Leitungsverlegung. Einer der grössten Herausforderungen ist die Logistik und Zufahrt auf die Grossbaustelle. Massgeblich für die ganze Realisierung ist das hervorragende Zusammenspiel der drei ARGE-Partner (Marti AG, Kibag und Frutiger), von welchen wir im Leistungsumfang der Josef Muff AG ebenfalls umfangreich profitieren können.&nbsp; Alles in allem freuen wir uns auf eine anspruchsvolle Arbeit in einem zeitlich engen Korsett – und sind überzeugt, hier gemäss den Ansprüchen der Bauherren unseren Beitrag an den modernen Eigerplatz zur vollsten Zufriedenheit der Auftraggeber und auch der der Bevölkerung leisten zu können.&nbsp;
Energie+Renovationen
Die Sonne als Energie- lieferanten nutzen

Nicht nur in Neubauten wollen wir in Zukunft einen Teil des Energiebedarfes selber erzeugen. Dies ist auch bei bestehenden Gebäuden sinnvoll. Neben der Optimierung der Gebäudehüllendämmung und der Erneuerung der Heiztechnik wollen wir der Sonnenenergienutzung grössere Aufmerksamkeit schenken.

Die Sonne liefert uns täglich ein unerschöpfliches Potential an Gratisenergie. Dieses Megakraftwerk gilt es vermehrt zu nutzen und in die Überlegungen von künftigen Gebäudesanierungen einzubeziehen. Grundsätzlich stehen zwei Techniken zur aktiven Sonnenenergienutzung zur Verfügung: Solarthermische Anlagen, welche über Kollektoren das Brauchwarmwasser erwärmen und das Heizsystem bei der Heizwassererwärmung unterstützen. Photovoltaikanlagen, welche über Solarzellen Sonnenenergie direkt in elektrischen Strom umwandeln. Beide Technologien galten lange Zeit als „teure Spielereien“ und wurden nur in Spezialanwendungen oder von Enthusiasten eingesetzt. Diese Aussagen treffen heute nicht mehr zu. Die Herstellungs- und Montagekosten konnten in den letzten Jahren enorm reduziert werden.&nbsp; Thermische Solaranlagen verlieren gegenüber den immer günstiger werdenden Photovoltaikanlagen an Terrain. Auf grösseren, zusammenhängenden Flächen ist die Produktion von elektrischer Energie oft vorteilhafter. Bei kleinen Nutzflächen hingegen kann die Warmwasseraufbereitung sinnvoll sein. Im Durchschnitt können mit der Sonnenkraft gut 70% vom jährlichen Warmwasserbedarf gedeckt werden. Bei Systemen zur Heizungsunterstützung liegt der solare Deckungsgrad bei 25%.&nbsp;Solarthermische Anlagen kann der Haustechnikfachmann auch gut in vorhandene Heizsysteme einbinden. Im Kanton Bern wird der Einbau solarthermischer Anlagen über die Effizienzklassenverbesserung beim GEAK® (Gebäudeenergieausweis der Kantone) unterstützt. Solarstromanlagen sollte man heute auf einen hohen Eigenverbrauch auslegen. Den Strom am Standort nutzen wo er produziert wird. Dies funktioniert am besten, wenn der Solarstrom nicht nur für den Haushalt, sondern auch für die Heizung, die Wassererwärmung und die Mobilität genutzt wird. Damit der Mieter im Mehrfamilienhaus für seinen individuellen Strombedarf ebenfalls den vor Ort produzierten Strom nutzen kann, wird eine Eigenverbrauchsgemeinschaft gebildet. Der Energieversorger stellt dem Anlagebetreiber Rechnung für die bezogene Energie. Die überschüssige Energie, welche ins Netz eingespeist wurde, wird ausgewiesen. Der interne Abrechnungsmodus ist Sache der Eigenverbrauchsgemeinschaft und wird durch den Anlagebesitzer mit den Teilnehmern ausgehandelt.
Böden+Beläge
Wert erhalten: Professionell und effizient umbauen

Nahtlos an die erteilte Baubewilligung fiel federführend durch die Weiss+Appetito Bausanierungen der Startschuss zu den umfangreichen Baumeisterarbeiten. Zwei Wände, ein alter Kamin mit langer Ablagefläche im 60-er Jahr Stil, einige Fenster, ein alter Parkett und Küche wichen einem neuen Panoramafenster, zwei neuen Balkontüren und zwei neuen Fenstern.

Einziger Dämpfer war die Bestätigung von Asbest in der Kaminsäule, welcher aber zügig fachgerecht zurückgebaut und entsorgt wurde. Um den Ansprüchen der Statik zu genügen durften zwei Stahlträger und eine Stahlstütze beim Fenster neu die Last des ehrwürdigen Bauwerks aus 1920 tragen. Nach dem Verlegen des neuen Parketts mit Landhausdielen und neuem Unterlagsboden durch die Sparte Böden und Beläge war die Grundlage für die neue Küche, im Sinne des Fundaments des neuen Wohngefühls gelegt. Mit Abschluss der Maler- und Gipserarbeiten und der damit einhergehenden Öffnung der Schmutzschleusen und Entfernung der Abdeckungen, strahlte der neue Wohnbereich in bisher unbekannter Helligkeit und frischgestrichener Sauberkeit.&nbsp; Die acht Wochen Umbauzeit und Investition in die Werterhaltung haben sich zur vollsten Zufriedenheit der glücklichen Besitzer gelohnt. Angestossen auf den Umbau wurde auf der neuen Treppe, die eben erst frisch durch das Bausanierungsteam betoniert wurde und in den neu bepflanzten unteren Gartenbereich lockt. &nbsp;Ein völlig neues Wohn- und Lebensgefühl wurde durch die Weiss+Appetito-Teams Bausanierungen und Böden und Beläge sowie der &nbsp;professionellen Planung und Bauleitung von qbus ermöglicht.
Böden+Beläge
Welle 7: Weiss+Appetito sorgt für mehr als 4’600 m2 Bodenkomfort

Die Welle 7 ist ein modernes Einkaufs- und Geschäftszentrum mitten in Bern.

Weil für ein erfolgreiches Wirtschaften, Einkaufen und Geniessen eine robuste Grundlage unentbehrlich ist, wurde die Weiss+Appetito AG mit verschiedenen Boden- und Belagsarbeiten in der Welle 7 beauftragt. In der Umsetzung kamen funktionale Aspekte, wie Widerstandsfähigkeit und Langlebigkeit ebenso zum Tragen wie ästhetische.

Angefangen mit einer Besichtigung vor Ort, überzeugte die Weiss+Appetito AG schlussendlich mit einem Belagsmuster, nach Wunsch der Bauherrschaft und Architekten im Industriestil, Referenzen, fachlichem und personellem Knowhow. Im Rahmen des Auftrags verlegte die&nbsp;Weiss+Appetito AG unter anderem 2’270 m2 geschliffenen Kunstharzmörtelbelag im Mall-Bereich der Welle7. Dieser qualitativ hochstehende Boden zeichnet sich &nbsp;durch eine speziell zusammengestellte Mineralienauswahl und spezielle Pigmentierung aus. Zudem darf der Belag als ökologischer bezeichnet werden, denn er ist sehr langlebig sowie strapazierfähig und lässt sich bei einem allfälligen Rückbau in jeder Deponie problemlos umweltgerecht entsorgen. Weiter wurden in den Facility-Management-Räumen der Welle 7 PU-Fliessbeläge gelegt. Beständigkeit, Pflegefreundlichkeit, Komfort und Robustheit zeichnen diesen Boden aus. Epoxidharz-Einstreubeläge wurden in Technik, Küchenräumen und Rüsterei verlegt. Hier haben die Eigenschaften Rutschsicherheit, Beständigkeit, Pflegefreundlichkeit und Ästhetik zum Einsatz geführt. Im Bereich der Anlieferung konnten wir ein PMMA Belagsystem liefern, welches im mehrschichtigen Aufbau jeweils in der Nacht verlegt wurde und am kommenden Tag wieder zur vollen Nutzung mit schweren Belastungen freigegeben werden konnte. Im Bereich mymuesli shop durften wir einen Vinylbelag verlegen. In verschiedenen Bereichen der Welle 7 war Weiss+Appetito AG zum Einbringen von Unterlagsböden beauftragt. Zusammen ergibt das mehr als 4‘600 m2 Bodenbeläge, verteilt auf verschiedenen &nbsp;Stockwerken, gemäss Wünschen und Anforderungen der Bauherrschaft.&nbsp;Obschon die Liefertermine knapp gesetzt waren, wurden sie von den mit den Arbeiten betrauten Mitarbeitern allesamt eingehalten. Als sehr angenehm erwies sich dabei die Zusammenarbeit mit der Bauleitung, was nicht zuletzt in einem qualitativ hochstehenden Arbeitsresultat zum Ausdruck kam. Dies zur Zufriedenheit sowohl der Auftraggeberin als auch der beteiligten Spezialisten.
Bausanierungen
Tragwerkverstärkung

Tragwerkverstärkung durch Erhöhung des Durchstanzwiderstandes in Adliswil. Wie bei einigen in die Jahre gekommenen Einstellhallen genügt der Durchstanzwiderstand der Pfeilerauflager in der Einstellhalle Rütistrasse in Adliswil nicht mehr den heutigen Standards und muss verstärkt werden. Das Bausanierungsteam Zürich hat an der Rütistrasse 60 in Adliswil eine nachträgliche Durchstanzarmierung eingebaut und damit die Tragsicherheit der Einstellhalle erhöht.

Durchstanzbewehrungsverstärkungen sind chirurgische Eingriffe in bestehende Betonstrukturen. Es gilt, an statisch sensiblen Orten zusätzliche Bewehrung einzubauen, ohne die bestehende Tragstruktur zu verletzen. Wie in einem Operationssaal ist deshalb auch hier die Vorbereitung die wichtigste Phase bzw. die halbe Arbeit. Die Bewehrungseisen in der Stahlbetondecke müssen im Auflagerbereich genauestens geortet und markiert werden. Dies verhindert, dass die bestehende Bewehrung angebohrt wird. Da in vielen Fällen keine Pläne der Konstruktion mehr vorhanden sind, ist zuerst eine Evaluation der Eisenabstände nötig. Der Eisenabstand der Unterarmierung entscheidet, ob die Ankerköpfe versenkt werden können oder aufgesetzt montiert werden müssen.&nbsp; Beim Objekt an der Rütistrasse haben die Spezialisten von Weiss+Appetito einen Bewehrungsabstand von 20cm eruiert, was ein Versenken der Ankerköpfe erlaubte. Die Bewehrungseisen der unteren beiden Lagen wurden in den Plan eingezeichnet und dem Ingenieur ein neuer Vorschlag für die Ankerstandorte unterbreitet, um Fehlbohrungen zu vermeiden. Dieser rechnete den Vorschlag durch und gab sein OK, worauf Weiss+Appetito mit den Arbeiten begann. Die Bohrung erfolgt in solchen Fällen trocken, mit einem Hohlbohrer mit Staub-absaugung. Dies gewährleistet ein genügend rauhes Bohrloch für einen guten Verbund. Der herausfallende Staub wird direkt abgesaugt und das Verfahren ist praktisch staubfrei, d.h. die Umgebung wird kaum beeinträchtigt. Nach gelungener Operation ist der Eingriff in der Einstellhalle Rütistrasse heute beinahe nicht mehr zu sehen. Die Tragfähigkeit der Betonstruktur aber wurde erhöht, was zum Werterhalt des Objektes beiträgt. Entsprechend zeigten sich nicht nur der Auftraggeber, sondern auch die beteiligten Handwerker von Weiss+Appetito sehr zufrieden mit dem Resultat der Arbeiten.
Bausanierungen
Sanieren heisst Wert erhalten

Alles aus einer Hand! Nach dieser Devise hatte sich die Weiss+Appetito AG erfolgreich um den Zuschlag für ein Teilsanierungsprojekt in Bern beworben. Ausschlaggebend waren die Kompetenz und die Erfahrung des Unternehmens in werterhaltenden Sanierungsarbeiten.

Auftraggeberin der Teilsanierung der Liegenschaften an der Holligenstrasse 109 und 121 in Bern ist die Zürcher Kantonalbank. Nach einem mehrmonatigen Bewerbungsverfahren erhielt Weiss+Appetito AG im November 2015 schliesslich den Zuschlag. Dies nicht zuletzt aufgrund der Erfahrung des Unternehmens mit Sanierungen von Mehrfamilienhäusern als TU-Anbieterin. Der Auftrag umfasst den Komplettersatz von Küche, WC und Badezimmer in 29 Wohnungen. Dazu kommt der Ersatz aller Fenster und Balkontüren, das Auswechseln der Elektroinstallationen sowie Malerarbeiten. In allen 111 Wohnungen der beiden Hochhäuser gilt es zudem, die Wohnungstüren und die Sonnenschutzmarkisen zu ersetzen sowie die Rollläden instand zu stellen. Ein besonderes Merkmal des Auftrags ist, nebst seinem Umfang, die Höhe der beiden Wohnhäuser, die je über 15 Stockwerke verfügen. Die Tatsache, dass die Wohnungen während der Umbauphase bewohnt und die Zeitfenster für die Ausführung der Arbeiten sportlich kurz sind, stellt die Bauleitung vor eine weitere Herausforderung. Koordination und Mieterbetreuung vor Ort erweisen sich als anspruchsvolle Aufgabe, die jedoch zur vollsten Zufriedenheit der Auftraggeberin bewältigt werden. Die Weiss+Appetito AG bedankt sich hiermit bei der Bauherrschaft für den interessanten Auftrag und die gute Zusammenarbeit. Gerne empfehlen wir uns für ähnliche Sanierungsprojekte.
Bausanierungen
ARA Loveresse

Weiss+Appetito AG stellt die Funktionstauglichkeit der ARA Loveresse sicher. Die Abwasserreinigungsanlage (ARA) Loveresse ist seit den 80er-Jahren in Betrieb. Die lange Betriebszeit war der Bausubstanz in den letzten Jahren anzusehen: Für die weitere Funktionstauglichkeit müssen die verschiedenen Becken zur Erhaltung des Wertes umfassend saniert werden. Die Weiss+Appetito AG erhielt den Zuschlag für den Auftrag.

Das Sanierungskonzept sah zunächst den Abtrag der bestehenden Beschichtung mit der Zementhaut bis auf die Kornstruktur des Betons vor (vgl. Abbildungen). An den schadhaften Stellen galt es, den Beton zu reprofilieren und die Bewehrung vor Korrosion zu schützen. Eine vollflächige Spachtelung und Beschichtung mit hochwiderstandsfähigen Produkten hatte zudem zum Ziel, die Becken wieder fit zu machen für einen reibungslosen Betrieb der Anlage in den kommenden Jahren und Jahrzehnten. Die Ausführung derart komplexer Arbeiten erfordert viel Fachwissen und Können im Bereich Bausanierung. Unsere Spezialisten haben bei der Sanierung der Belüftungsbecken gute Arbeit geleistet – dies zur vollen Zufriedenheit unseres Kunden. Die Weiss+Appetito AG Bausanierungen konnte damit einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt der Infrastruktur der ARA Loveresse leisten.&nbsp; Wir möchten hiermit die Gelegenheit nutzen, uns bei den Auftraggebern noch einmal herzlich für dieses spannende Projekt zu bedanken.
Bausanierungen
Ein nasser Keller ist ein Ärgernis

Ein nasser Keller ist ein Ärgernis ! Wir helfen ihn zu trocknen.

Unabhängig davon, ob der Keller als Büro, Hobbyraum oder Kinderspielzimmer gebraucht wird, oder ob einfach nur Gegenstände eingelagert werden. Es ist wichtig, dass der Keller trocken ist und trocken bleibt!

Nasse Keller können verschiedene Ursachen haben: Kondensierende Luftfeuchtigkeit, eindringendes Wasser oder durch das Fundament aufsteigende Erdfeuchte. Um einen Keller trocken legen zu können, muss der Grund für die Feuchtigkeit bekannt sein, damit die geeigneten Massnahmen angewandt werden können. Wir analysieren den Keller und erkennen die Ursache der Nässe. Mit unserem kostenlos erstellten Sanierungskonzept zeigen wir den Weg auf zu einem trockenen Keller. Wenn bei Regen regelmässig Wasser in die unterirdischen Räume eintritt, dann ist ein Bauteil undicht. In diesem Falle ist die Schwachstelle im Bauwerk zu finden, um sie nachhaltig abdichten zu können. Manchmal ist nur eine kleine Hohlstelle, ein Riss in der Wand oder eine undichte Fuge die Ursache des ganzen Ärgers, der mit einer gezielten Injektion beseitigt werden kann. In mehr als 80% der Fälle, ist die aus dem Boden durch das Fundament aufsteigende Erdfeuchtigkeit die Ursache für nasse Keller. Durch Kapillarität kann das Wasser in den vielen kleinen Kanälen in der Bausubstanz hochsteigen. Das Wasser transportiert Salz, das über viele Jahre kontinuierlich die Bausubstanz zerstört. Zur Vermeidung von nassen Mauern durch Kapillarität wird das Aufsteigen von Feuchtigkeit durch die Veränderung der Oberflächenspannung des Wassers verhindert und der Keller trocknet aus. Wir setzen dafür ein vielfach erprobtes Gerät ein, dass mit der Aussendung von elektromagnetischen Impulsen die aufsteigende Feuchtigkeit nachhaltig verhindert. Profitieren auch Sie von unserem Fachwissen. Wir begleiten Sie gerne auf Ihrem Weg zu einem trockenen Keller.
Gruppe (Alle Bereiche)
Ausbildung für Stapler- und Hubarbeitsbühnenführer

Die Weiss+Appetito-Gruppe verpflichtet sich in allen Bereichen ihrer Tätigkeit zu Professionalität und Fairness. So steht es in unserem Leitbild.

<div>In den letzten Jahren verloren in der Schweiz 30 Personen bei einem Staplerunfall ihr Leben und 47 Personen wurden invalid.</div> <div></div> <div>In eine solche Situation wollen wir erst gar nicht geraten. Im ersten Quartal dieses Jahres haben wir aus diesem Grund unsere Professionalität mit zwei Kursen für Gegengewichts- und Teleskopstapler sowie einem Kurs für Hubarbeitsbühnen gesteigert.</div> <div>Arbeiten mit besonderen Gefahren, da gehören unter anderem das Arbeiten mit Stapler und Hubarbeitsbühnen dazu, bedürfen einer seriösen Ausbildung, welche alle sicherheitsrelevanten Aspekte (Art. 8 VUV, SUVA Vorschriften) und technisch einwandfreie Handhabung dieser Geräte gewährleistet. Auf Grund der Sicherheitsbestimmungen der SUVA und auch in Bezug unser «Werte» wollen wir keinen Mitarbeiter ohne entsprechende Ausbildung oder Ausweis arbeiten lassen. Die Ausbildung hat theoretisch und praktisch statt gefunden, damit der Stapler- oder Hubarbeitsbühnenführer in der Lage ist, Gefahren zu erkennen und sich und andere nicht gefährdet. Eine gründliche Ausbildung erhöht die Sicherheit und erspart letztendlich Kosten durch:</div> <div><ul><li>verantwortungsbewusste Bedienung des Fahrzeuges</li><li>beherrschen des Geräts in allen Situationen</li><li>zweckentsprechende Behandlung von Fahrzeug und Ware</li><li>einhalten der Betriebs- und Sicherheitsvorschriften</li><li>kein Improvisieren</li><li>tragen der persönlichen Schutzausrüstung</li></ul> Wir wünschen allen unseren Mitarbeitern eine unfallfreie Fahrt und dass sie mit viel Freude das Gelernte im Baualltag einsetzen können.</div>
Telekom
Die Weiss+Appetito Telekom in China

Auf Einladung unseres Kunden Huawei verbrachte die GL der Telekom Schweiz interessante Tage im Reich der Mitte. Die Global Engineering Partner Convention in Shenzhen setzt die zukünftigen Installationsstandards im Mobilfunk.

<div>Häufiger ist es ja so, dass wir unsere Kunden zu Anlässen einladen. Umso spannender war es für uns, von unserem Grosskunden Huawei nach China eingeladen zu werden. Spartenleiter Walter Daumann, Geschäftsführer CH Pascal Lehmann und Stv. Didier Rohrer machten sich Mitte Februar mit grossen Erwartungen auf den Weg nach China. Anlass für die Einladung war die Global Engineering Partner Convention (GEPC). Huawei lädt dabei Partnerfirmen aus der ganzen Welt zu einem Erfahrungsaustausch ein. Neben dem eigentlichen Kongress stand auch ein ausgedehnter Besuch des Huawei Headquarters auf dem Programm.&nbsp;</div> <div><div>Mit einem erwarteten Umsatz von 60 Milliarden USD im Geschäftsjahr 2015 ist Huawei in nur wenigen Jahren zu einer ganz grossen Nummer der Weltwirtschaft geworden. Die Hauptgeschäftsfelder sind das Carrier Network (Netzinfrastruktur), das Enterprise Business (Geschäftskundenlösungen) und das Consumer Business (Endgeräte). Dagegen ist unsere Telekom Sparte eine sehr kleine Nummer – zugegeben. Doch in der Schweiz sind wir betreffend Netzinfrastruktur der grösste Installationspartner dieses Weltkonzerns. Gleichzeitig hat Huawei die vormaligen Platzhirsche verdrängt und ist die Nummer eins auf dem hiesigen Markt geworden. In zahlreichen anderen Ländern der Welt sieht die Entwicklung ganz ähnlich aus. Wie im Sport ist es jedoch einfacher, die Nummer eins zu werden, als die Nummer eins zu bleiben. Genau das hat auch Huawei erkannt und die GEPC hatte genau diesen Hauptfokus. Um die Spitzenposition zu halten, wird in den nächsten Jahren der Fokus noch stärker auf die ohnehin schon hohe Qualität von Hardware und Services Wert gesetzt. Das kommt uns entgegen, denn dort erhalten wir jetzt schon über längere Zeit konstant Bestnoten. Neue integrierte Projektmanagement-Tools werden die Koordination zwischen allen Beteiligten der Projektkette weiter verbessern. In dieser Hinsicht macht die Telekombranche generell riesige Schritte und steht wegweisend auch für die zukünftigen Arbeitsformen in allen Branchen der Wirtschaft. Der Kongress bot uns darüber hinaus auch die Möglichkeit, sich mit Installationsfirmen aus aller Welt auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.&nbsp; Nicht minder beeindruckend war der Besuch des Huawei Headquarters in Shenzhen. Hier befindet sich unter anderem der zentrale Bereich Research and Development (Forschung und Entwicklung), in welchem bei Huawei 76‘000 Mitarbeitende tätig sind. Im Stil eines Universitätscampus sind die zahlreichen Komplexe über eine grosse Fläche verteilt und Shuttle Busse verkehren in einer riesigen Menge zwischen den Komplexen. Der Vergleich mit einer Universität ist auch in einer weiteren Beziehung passend, denn von überall auf der Welt kommen die Angestellten hier regelmässig zu Schulungen und Trainings zusammen. Neben dem anstrengenden Kongressprogramm blieb zum Glück auch noch Zeit für einen Kurzbesuch in Hongkong, welches nur durch eine (lange) Brücke von Shenzhen getrennt liegt, bevor wir auch schon wieder den Rückflug antraten.</div></div> <div></div> <div></div>
Josef Muff: Rohrleitungsbau
Wasserkraft ist unverzichtbar für die Erzeugung «sauberer» Energie

In Gurtnellen wird ein weiteres Kapitel Kraftwerksgeschichte geschrieben. Dort wo im Jahr 1900 in eindrücklicher Pionierarbeit das Wasserkraftwerk Gurtnellen gebaut wurde, entsteht jetzt ein Ausbau- und Erneuerungsprojekt.

<div>Optimal und effizient werden diese Urkräfte noch besser genutzt und gleichzeitig wird der Natur Sorge getragen. Ab 2016 wird das Kraftwerk auf den neuesten Stand der Technik gebracht und wird dann 23% mehr Strom produzieren. Die Umgebungsarbeiten haben im letzten Herbst begonnen. Vorangegangen ist dem Bauentscheid eine rund achtjährige Planungs-, Konzessionierungs- und Bewilligungsphase, während der sich die Verantwortlichen mit administrativen und technischen Hürden haben auseinandersetzen müssen.</div> <div><h4>Win-win Situation entsteht</h4> Über die Jahrzehnte hinweg wurden die Anlagen immer wieder saniert, modernisiert und an den letzten Stand der Technik angepasst. Doch gerade im Fall des Kraftwerks Gurtnellen blieb stets ein kleiner Wermutstropfen: Die Anlage war im Hinblick auf die Wasserführung im Gornerbach nicht optimal ausgebaut. Derzeit gibt es an über 100 &nbsp;Tagen im Jahr Überwasser, das ungenutzt über die Wehranlage fliesst. Diesem Umstand wird nun Rechnung getragen und die bisherige Ausbauwassermenge von 1,4 m3/s auf 2 m3/s sowie die installierte Maschinenleistung von bislang 6 MW auf 10 MW erhöht.&nbsp;</div> <div><h4>Rohr um Rohr zur sauberen Energie</h4> Eine grössere Herausforderung in bautechnischer und vor allem logistischer Hinsicht erwartet die Josef Muff AG beim Tausch der bestehenden Druckrohrleitung. Die alte Druckrohrleitung aus dem Jahr 1900 besteht noch im Original. Es handelt sich um eine genietete Stahlrohrleitung mit Durchmesser 600 mm. Alleine aufgrund des erhöhten Kapazitätsbedarfs muss sie ersetzt werden. Die alte Stahldruckrohrleitung wird rückgebaut, die neue Leitung wird teilweise unterirdisch verlegt. Die Schienen stammen von der alten Materialseilbahn, die nur bedingt genutzt werden kann. Die neue Stahldruckrohrleitung wird denselben Trassenverlauf wie die alte nutzen. Was sowohl den Rückbau der alten als auch die Verlegung der neuen Leitung anspruchsvoll macht, ist das zum Teil sehr steile und unzugängliche Terrain. Die alte Stahldruckrohrleitung wird rückgebaut, die neue Leitung soll teilweise unterirdisch verlegt werden. Die Schienen dienen der alten Materialseilbahn, die nur bedingt genutzt werden kann. Der Einsatz einer Materialseilbahn sowie Helikoptertransporte werden dabei unverzichtbar sein.</div> <h4>Know-how spielt eine grosse Rolle</h4> Die Druckleitung Gurtnellen ist 1‘740 m lang, beginnt bei der Wasserfassung in der Gorneren mit dem Sicherheitsorgan und endet in der Zentrale in Gurtnellen vor den Kugelschiebern der beiden Maschinengruppen. Der statische und dynamische maximale Innenwasserdruck in der Verteilleitung vor der Zentrale beträgt 676 m Wassersäule.&nbsp; <div><h4>Plan des neuen Trassenverlaufs der Druckleitung.</h4> Die Druckleitung beginnt bei der Wasserfassung mit einem Durchmesser von DN 900. Der mittlere Teil wird DN 800 und der untere Teil DN 700/600 ausgeführt. Der obere Abschnitt A ist auf der gesamten Länge erdverlegt. In diesem Bereich werden Rohre mit einer Polyethylen und Faserzementumhüllung eingesetzt. Der untere Abschnitt B ist mehrheitlich offen auf Auflagersättel aufgelegt und teilweise auch erdverlegt. Den Leitungsbau technisch und qualitativ einwandfrei auszuführen und planmässig fertigzustellen ist für die Josef Muff AG trotz viel Erfahrung unserer Teams eine Herausforderung. Die Bauzeit dauert bis 2017, dann soll das Kraftwerk in Betrieb genommen werden. Für die bautechnische Umsetzung spielen da auch zielgerichtete Vorbereitung, tatkräftiger Einsatz, effizientes Teamwork, viel Know-how und vor allem auch Freude an der Herausforderung eine wichtige Rolle. Über den aktuellen Projektstand und weitere Infos des Kraftwerks Gurtnellen wird in der nächsten Ausgabe des Splitters berichtet. Das Projekt Gurtnellen ist ein idealer Baustein auf dem Weg der sogenannten Energiewende. Ein bestehendes Kraftwerk wird durch einen Ausbau optimiert und dient der Herstellung von Strom. Die erneuerbare Energie besteht hauptsächlich aus Wasserkraft. Das sind Ressourcen aus der Schweiz &nbsp;mit einem grossen Nutzen für die Zukunft. Die Druckleitung über eine Länge von 1.74 km darf die Josef Muff AG für den Bauherrn Kraftwerk Gurtnellen AG verlegen. Die Installationen im schwierigen Gelände erfordern viel Können seitens des Rohrleitungsbauers. Eine Arbeit, die man nur Spezialisten und besten Rohrleitungsbauern anvertraut. Für dieses Vertrauen bedanken wir uns bei der Kraftwerk Gurtnellen AG.</div> <div><div><b>Kraftwerk Gurtnellen:</b> www.kw-gurtnellen.ch</div> <div><b>Wasserfassung:</b> Grueben (1'336 m.ü.M)</div> <div><b>Zentrale:</b> Gurtnellen Wiler (750 m.ü.M)</div> <div><b>Bruttogefälle:</b> 586 m</div> <div><b>Leistung:</b> 10 MW</div> <div><b>Jahresproduktion:</b> 31.5 GWh (Jahresverbrauch von ca. 7'100 Haushalten)<br /><br /> <div><b>Projektleiter:</b> Peter Franek</div> <div><b>Kunde:</b> Kraftwerk Gurtnellen AG (EWA Elektrizitätswerke Altdorf AG)</div> <div><b>Montagedauer:</b> Juni 2016 bis September 2017</div></div></div> <div></div> <div></div>
Bausanierungen
Schulanlage Sahligut in Biel

Die Schulanlage Sahligut besteht aus zwei Gebäuden am Beaulieuweg. Die Gebäude wurden 1967/68 erbaut. Die gesamte Schulanlage ist im Inventar der kantonalen Denkmalpflege als «erhaltenswert» eingestuft.

<div>Charakteristisch sind die Verkleidung der beiden Klassentrakte mit Waschbetonplatten und die Fassadengliederung durch horizontale Fensterbänder. Die Arbeiten wurden in zwei Etappen, jeweils während den Sommer- und Herbstferien 2015 ausgeführt. Die Betonoberflächen wurden mit Heisswasser und 150bar gereinigt, um die Struktur des Betons nicht zu verletzen. Zudem wurden Musterflächen erstellt. Schadstellen wurden gespitzt, die Bewehrung gereinigt und ein Korrosionsschutz gestrichen. Die Schadstellen mussten zur Aufnahme eines leicht pigmentierten Karbonatisierungsschutzes reprofiliert und gespachtelt werden. Eine Hydrophobierung wurde angebracht und der untere Teil der Gebäude zusätzlich noch mit einem Graffitischutz versehen. Die Betonstützenfüsse mussten freigelegt und saniert werden. Anschliessend wurde inkl. Spenglerblech, Verbundsteine oder Belag mit Flüssigkunstoff abgedichtet. <b>Bauherr:</b> Stadt Biel Abteilung Hochbau, Frau Marlène Ringli<br /><b>Architekt:</b> Leimer Tschanz Architekten, Herr Daniel Leimer, Frau Natalie Wyss<br /><b>Bauleitung:</b> Eexact Bauleitungen GmbH, Herr Hans-Jörg Schmid<br /><b>Bauführer:</b> Olivier Fleury<br /><b>Vorarbeiter:</b> Frank Baumann<br /><b>Mannschaft:</b> Christian Spätig, Arben Musai, Florian Guhl, Karakus Ali</div> <div><p class="align-left"><b>Arbeitsumfang<br /></b>Heisswasserreinigung 150bar 2'500 m<sup>2</sup><br />Karbonatisierungsbremse 1'100&nbsp;m<sup>2</sup><br />Hydrophobierung 1'100&nbsp;m<sup>2</sup><br />Graffitischutz 400&nbsp;m<sup>2</sup><br />Geleistete Arbeitsstunden 2‘111 Std.</p></div> <div></div>
Bausanierungen
Ausbau ARA Windisch

Seit einigen Jahren zeichnet sich im Bereich der Abwasserreinigung eine Konzentration auf wenige grosse Anlagen ab. Durch wachsende Einzugsgebiete stossen diese Anlagen dann vielfach an ihre Kapazitätsgrenze und müssen ausgebaut werden.

<div>So wird momentan die ARA Windisch ausgebaut und in diesem Zuge auch modernisiert. Die aktuelle biologische Stufe mit Belüftungs- und Nachklärbecken wird durch einen Biofilter ersetzt. Beim Biofilter handelt es sich um ein mit körnigen Filtermedien gefülltes Becken, das vom zu reinigenden Wasser durchflossen wird. Die darin vorhandenen Mikroorganismen zerlegen dabei Schad- und Geruchsstoffe in harmlose Produkte. Um den Prozess zu unterstützen, wird dem Becken Sauerstoff zugeführt.</div> <div>Die sich bewegenden Kügelchen im Becken haben eine hohe Abrasion der Beckenwände zur Folge. Daher sind diese Beckenwände zu beschichten. Die Beschichtung muss dabei eine hohe Festigkeit kombiniert mit einer minimalen Elastizität aufweisen. Diese anspruchsvollen Beschichtungsarbeiten werden von der Bausanierungen Solothurn durchgeführt.</div> <div>Die grösste Herausforderung bei der Ausführung waren bisher die klimatischen Verhältnisse. Grosse Hitze im Sommer, viel Regen im Herbst sowie tiefe Temperaturen im Winter haben oftmals ein aufwändiges Schützen des Bauteils notwendig gemacht. Damit wurden ideale Voraussetzungen geschaffen um qualitativ hochwertige Resultate zu erzielen.&nbsp; <b>Bauherr:</b> Abwasserverband Kläranlage Brugg-Birrfeld<br /><b>Bauleitung:</b> Kuster+Hager Ingenieur AG &nbsp;St.Gallen<br /><b>Bauführer:</b> Urs Häusler<br /><b>Vorarbeiter:</b> Olaf Thierschmann</div> <div></div>
Energie+Renovationen
BAUHERRENBERATUNG PARCO AMBIENTE 2 - LOCARNO

Als Daniel Sukara, Leiter Immobilien Personalvorsorgestiftung der Ärzte und Tierärzte (PAT-BVG), kurz vor Weihnachten mitteilte, dass er uns gerne als Bauherrenvertretung für ein Neubauprojekt im Tessin gewinnen möchte, war ich natürlich sofort begeistert.

Die PAT-BVG beabsichtigt in Locarno zwischen der Via Bartolomeo Varenna und der Via Gian Gaspare Nessi zwei Mehrfamilienhäuser zu erstellen. Im Haus A werden 25, im Haus B 39 Wohneinheiten mit einer unterirdischen Autoeinstellhalle mit insgesamt 65 Autoabstellplätzen und einer begrünten Umgebungsfläche mit 10 Autoabstellplätzen gebaut. Der Abbruch der bestehenden Gebäude auf den vier Parzellen wurde Ende letzten Jahres begonnen und ist heute abgeschlossen.&nbsp;Mit dem Aushub soll, sobald die Baubewilligung da ist, demnächst begonnen werden. Die Fertigstellung und der Bezugstermin der beiden fünf-geschossigen Neubauten sind für Dezember 2017 geplant. <h3>Warum braucht es eine Bauherrenvertretung?</h3> Heutzutage wird der Bauherr von der Baubranche&nbsp;&nbsp; immer&nbsp;&nbsp; wieder&nbsp;&nbsp; mit&nbsp;&nbsp; Schlagwörtern&nbsp; wie «schlüsselfertig» oder «rundumsorglos» konfrontiert. In den meisten Fällen wird ein Pauschalpreis für die Ausführung eines fertigen Werkes zugesichert und bis auf einen Baubeschrieb sind oft keine detaillierten Angaben über das Bauwerk vorhanden. Ist das so wunderbar und so sorglos wie es tönt, oder vielleicht doch nicht? «Mit der zunehmenden Komplexität beim Erstellen eines Neubaus verfüge ich nicht über das notwendige Wissen und die Erfahrung. Ferner will ich sicher sein, dass&nbsp; &nbsp;fremdes&nbsp;Geld, nämlich das der Personalvorsorgestiftung, gut verbaut und investiert ist,» erklärt Daniel Sukara. «Es ist für uns wichtig, einen sogenannten Ombudsmann beizuziehen, der als «Motor» das Projektmanagement hinsichtlich Kommunikation, Umfeld, Kosten, Termine, Qualität, Leistung und Ressourcen vorantreibt.» <h3>Welcher Nutzen entsteht für den Bauherrn?</h3> «Die grosse Distanz zur regelmässigen Kontrolle, wenn Zeit Mangelware ist oder das Detailfachwissen fehlt, drängt sich eine Bauherrenvertretung auf. Ich habe weniger Stress, eine bessere Kostenkontrolle und es werden keine Vorauszahlungen getätigt, ohne dass die Sicherheit besteht, dass wirklich auch verbauen wird was zur Verrechnung kommt, und vor allem habe ich mehr Zeit für anderes,» erklärt Daniel Sukara. Weiter fügt er hinzu: «Es findet ein Gespräch auf Augenhöhe zwischen dem Totalunternehmer und dem Vertreter der Eigentümerin statt». Einerseits bekommt der Bauherr eine fachkompetente und unabhängige Unterstützung, regelmässig mündliche und schriftliche Berichterstattungen, die Fehlentscheide und Fehlinvestitionen vermeiden helfen. Er wird so in jeder Phase des Entwicklungs- und Bauprozesses professionell unterstützt und beraten. Andererseits werden die Wünsche in technischer, planerischer, wirtschaftlicher oder gesetzlicher Hinsicht, so weit wie möglich, diskutiert und angepasst. Deshalb verstehen wir uns als Bauherrenberater als Partner der Bauherrschaft. <h3 class="align-left">Wo ist eine Bauherrenvertretung sinnvoll?</h3> Auf &nbsp;die Frage, wo eine&nbsp; Bauherrenvertretung sinnvoll ist, antwortet Daniel Sukara aus eigener Erfahrung: «Ich empfehle bei jedem komplexen Neubauprojekt oder Umbau, Sanierung, Modernisierung, Erweiterung, Rückbau, vor allem aber im Stockwerkeigentum und bei Ein- bzw. Zweifamilienhäusern immer eine Bauherrenvertretung beizuziehen, wenn der Käufer nicht selber Baufachmann ist. Die Garantiefälle haben in letzter Zeit unglaublich zugenommen, weil die bestellte Werkleistung nicht mangelfrei war und z.B. die Materialkontrolle unmöglich wurde. Grundsätzlich trägt der Bauherr die&nbsp; Verantwortung für sein Bauwerk. In den meisten Fällen wählt er die Unternehmer und entscheidet über die Qualität und Quantität. In diesem Zusammenhang ist eine Bauherrenvertretung sinnvoll,&nbsp;weil das Wissen um die Detailplanung auf dem Bau und die fachgerechte Umsetzung viel persönlichen Ärger ersparen können.»
Energie+Renovationen
Mit Casvita zum intelligenten Gebäude

Komfortgewinn und autonomes Wohnen im Alter dank modernster Hausautomationstechnologie. Die Möglichkeiten sind gross, die Ausführung für das Casvita-Team anspruchsvoll.

Den Espresso ordert die Bauherrin noch nicht über das hausinterne Automationssystem, sie bedient die Kaffeemaschine momentan noch konventionell. Aber auch das wäre mit der vernetzten Technik grundsätzlich möglich. Im rundum erneuerten Wohnhaus in Ittigen, welches bereits in der letzten Splitterausgabe vorgestellt wurde, kam der Einbau eines KNX-Netzes zum Zuge. Bei dieser Technologie werden die Gerätesteuerung und die Stromversorgung voneinander getrennt auf zwei separaten Netzen geführt, das Stromnetz zur Stromversorgung mit Wechselspannung und das Steuerungsnetz zum Datenaustausch (=KNX-Bus) mit Gleichspannung. Beide Netze können unabhängig voneinander oder parallel im Haus verlegt werden. Zu Beginn stand die Frage im Raum, wie im erneuerten Eigenheim die Lamellenstoren der grosszügigen Fensterflächen zu bedienen sind. Der tägliche Betrieb über eine mechanische Handkurbel schien für ein modernes Erneuerungskonzept ebenso untauglich wie die einzeln elektrisch gesteuerten Storen. Die Idee zum Einbau einer umfassenden Hausautomation vertiefte sich bei der Bauherrschaft während eines Ferienaufenthaltes im Hotelresort «The Chedi» in Andermatt. Dort findet diese neue Technik eine breite Anwendung. Um die Möglichkeiten und täglichen Anwendungen im Einfamilienhaus noch besser erkennen zu können, wurde der Besuch eines Musterobjektes organisiert. Die Hausbesitzer waren von den Möglichkeiten fasziniert. Nach weiteren Recherchen rund um das Thema Hausautomation erarbeitete die Bauherrin einen Anforderungsbeschrieb nach ihren Bedürfnissen. Gewünscht waren die zentrale Steuerung (mittels Tablets, Smartphones oder Wandtasten) der Storen und der Beleuchtung sowie die Überwachung der Fenster und Türen. Zusätzlich integriert wurden auch die Überwachung und Steuerung der Heizung und der Lüftungsanlage. Das System bietet die Programmierung unterschiedlichster Szenarien an. Einzelne Lampen oder ganze Leuchtkreise können je nach Wunsch in Harmonie mit der Fensterbeschattung vorprogrammiert werden. Das System kann jederzeit angepasst und ergänzt werden. Die Möglichkeiten sind breit gefächert. Der Sicherheit dieser Systeme muss ebenfalls Rechnung getragen werden. Da die ganzen Daten schlussendlich über das Internet laufen, ist eine seriöse Sicherung und regelmässige Wartung der Technologie erforderlich. Eine genaue Sicht der Dinge ist uns nicht genau genug. Unser Ziel – Ihr Gewinn! Ihr Volltreffer!
Bausanierungen
Instandstellung Hochkamin Werk Cornaux

Jura Cement umfasst zwei Produktionsbetriebe und ist mit einer Produktionskapazität von über 1 Mio. Tonnen Zement der zweitgrösste Zementhersteller in der Schweiz.

Der Stahlbetonkamin mit Baujahr 1964 wurde in Kletterbauweise erstellt. Die Kletterbauweise ist eine Bautechnik, bei der die Schalung und das Gerüst mitwandern. Sie wird oft bei hohen Bauwerken angewendet und wurde ab Mitte des 20. Jahrhunderts bekannt. Der Abbruch des Zwischenpodestes auf 52.25 m und 79.75 m wurde mit dem Abbauhammer vorgenommen. Der Materialabbruch wurde mit dem Fassadenlift bis zur Mulde befördert und speziell entsorgt. Mit Wasserhöchstdruck wurde der Beton abgetragen und eine Rauhtiefe erstellt. Das Brauchwasser wurde neutralisiert, die Bewehrung gereinigt und der Korrosionsschutz aufgetragen. Die Schadstellen wurden reprofiliert und der Kamin vollflächig gespachtelt zur Aufnahme einer elastischen Schutzbeschichtung in den Farben rot und weiss. <b>Arbeitsumfang</b><br />Rauhtiefe mittels HDW 400&nbsp;m<sup>2<br /></sup>Zementöse Feinspachtelung 400&nbsp;m<sup>2<br /></sup>Hydrophobierung 400&nbsp;m<sup>2<br /></sup>Betonschutzanstrich 400 m<sup>2<br /></sup>Betonschutzsystem OS 5a
Böden+Beläge
Natürlich, bequem und behaglich mit einem Parkett der Weiss+Appetito AG

Im grosszügigen Objekt in Kleinbösingen wurde von Beginn an von der Bauherrschaft grosser Wert auf Ästhetik und die Kombination der verbauten Materialien gelegt.

Jeder Parkettboden bringt ein Stück unverwechselbare Natur in Ihre Räume, egal, für welches Holz Sie sich entscheiden. Und ist die Wahl des Lieblingsbaums einmal getroffen, öffnen das Format der Parkettlamelle und die Art der Verlegung weitere Gestaltungsmöglichkeiten. Nach vorgängiger Bemusterung fiel die Wahl bei diesem Objekt in Kleinbösingen auf ein hochwertiges Eichenparkett. Im Obergeschoss wurde dieses in der Ausführung Eiche natur, geschliffen und geölt, und im Erdgeschoss in der Oberfläche gebürstet und im Nachgang oxydativ geölt, verlegt, damit die lebhafte und astige Struktur besonders schön zur Geltung kommt. Die Parkettwahl bringt viele Vorteile mit sich: natürlich, langlebig, strapazierfähig pflegeleicht, renovierbar und wirtschaftlich. Gerne beraten wir auch Sie und evaluieren gemeinsam mit Ihnen den richtigen Parkett für Sie.
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