UMZUG DER NIEDERLASSUNG DER WEISS+APPETITO SPEZIALDIENSTE SAS IN FRANKREICH

Weiss+Appetito Spezialdienste SAS in Frankreich

Nach neun Jahren war es soweit und die Weiss+Appetito Spezialdienste SAS in Frankreich konnte ihr neues Gebäude im Mai 2018 beziehen. Von Le Havre bis Marseille sind die Teams von Pascal Schuller im Einsatz und decken somit eine grosse Fläche rund um die Schweiz ab.

Neue Geschäftsräume mit Büro und Industriegebäude entstehend direkt angrenzend an das bestehende Industriegebiet in Sierentz. Pascal Schuller konnte bereits bei der Planung mit dem Bauherrn und Architekten Einfluss nehmen und die Büro- und Lagerräume mitgestalten. Die Freude war gross, als das Team im Mai 2018 in die neuen Räume einziehen konnte. Die Distanz zum alten Gebäude sind nur 100m Luftlinie, jedoch die Begeisterung der Mitarbeitenden für den neuen Arbeitsplatz ist gross. Früher, so Pascal Schuller, hatten wir im Sommer schlichtweg 43 Grad und im Winter waren wir froh, wenn das Thermometer in den Innenräumen über 18 Grad anzeigte. Die Küche mit Aufenthaltsraum bietet unseren Mitarbeitenden einen grossen Mehrwert. Modern und frisch wirken die Büroräume und das Sitzungszimmer. Auch Werkstatt und Materiallager sind nun gut zugänglich und direkt an die Büroräumlichkeiten angeschlossen. Die Einrichtung ist noch nicht abgeschlossen, und so wird im nächsten Sommer noch im Aussenbereich ein Aufenthaltsplatz geschaffen, der für die gemeinsamen Pausen genutzt werden kann. 

Frankreich macht sich stark für begrünte Gebäude

In Frankreich ist Dachbegrünung bei Gewerbebauten im Gesetz verankert. Bereits in den 60er und 70er Jahren gab es dort bereits erhebliche Flächen an intensiver Dachbegrünung. In den 90er Jahren folgte dann die extensive Dachbegrünung, diese entwickelte sich jedoch nur langsam. Dazu kam dann die Fassadenbegrünung. Die Stadt Paris hatte im 2013 angekündigt, dass sie sich zu vier Hektaren Fassadenbegrünung verpflichten möchte; dies wurde damals als Scherz angesehen. Aber im Jahr darauf wurde die Zahl bereits auf 100 Hektaren für den Zeitraum von 2014 – 2020 erweitert, bestehend aus 1/3 Dach begrünung, 1/3 Fassadenbegrünung und 1/3 «Top Urban Agriculture». 2015 wurden die Massnahmen für die Umsetzung festgelegt durch die Stadt Paris als Bauherrin. Im Januar 2016 wurde dann die Charta «Objectif 100 ha» von 35 Bauherren (Institutionen und Privatpersonen) unterzeichnet. Dazu gehörten Hotelgruppen, Grossmärkte, Schulen etc. Diese Charta verpflichtet die Unterzeichnenden für die gemeinsame Umsetzung des Zielvorhabens der 100 ha Bauwerkbegrünung. Nach Paris haben diverse wichtige Städte (Lille, Nantes, Strasbourg, Lyon, Nice) sich dazu entschieden ebenfalls die Gebäudebegrünung zu erleichtern und fördern.

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