Splitter

'Splitter' is Weiss+Appetito's customer magazine. Through the print and digital versions, we keep you regularly briefed on key issues for ourselves and our sector.

Floors and flooring
Natürlich, bequem und behaglich mit einem Parkett der Weiss+Appetito AG

Im grosszügigen Objekt in Kleinbösingen wurde von Beginn an von der Bauherrschaft grosser Wert auf Ästhetik und die Kombination der verbauten Materialien gelegt.

Jeder Parkettboden bringt ein Stück unverwechselbare Natur in Ihre Räume, egal, für welches Holz Sie sich entscheiden. Und ist die Wahl des Lieblingsbaums einmal getroffen, öffnen das Format der Parkettlamelle und die Art der Verlegung weitere Gestaltungsmöglichkeiten. Nach vorgängiger Bemusterung fiel die Wahl bei diesem Objekt in Kleinbösingen auf ein hochwertiges Eichenparkett. Im Obergeschoss wurde dieses in der Ausführung Eiche natur, geschliffen und geölt, und im Erdgeschoss in der Oberfläche gebürstet und im Nachgang oxydativ geölt, verlegt, damit die lebhafte und astige Struktur besonders schön zur Geltung kommt. Die Parkettwahl bringt viele Vorteile mit sich: natürlich, langlebig, strapazierfähig pflegeleicht, renovierbar und wirtschaftlich. Gerne beraten wir auch Sie und evaluieren gemeinsam mit Ihnen den richtigen Parkett für Sie.
Telecommunications
WEISS+APPETITO COMMUNICATION GMBH UND ABH STROMSCHIENEN GMBH STARTEN PARTNERSCHAFT IN DEUTSCHLAND

Stromschienen werden an Stelle von Kabelsträngen besonders häufig in Gebäuden und Anlagen mit hohen Leistungen bei 400V Netzspannung verlegt. Es ergeben sich Ströme von 63 – 6.300A. Beispielsweise beträgt der Energieverbrauch einer Büroetage ca. soviel wie der eines Einfamilienhauses. Ein Bürohochhaus mit 10 Etagen erfordert da schnell 630A, Hochhäuser in Frankfurt am Main mit bis zu 70 Stockwerken weisen entsprechend höhere Werte bis zu 4.200A aus. Ebenso Fertigungsbetriebe aus der Industrie: Manche Produktionsmaschinen mit hoher Leistung erfordern allein Ströme von mehreren Hundert Ampere.

<div>Im Rahmen von Gesprächen über neue Technologien haben sich die Weiss+Appetito Communication GmbH und abh Stromschienen GmbH entschlossen zu kooperieren. Derzeit installieren Mitarbeiter der Weiss+Appetito Communication GmbH Stromschienen in verschiedenen Bereichen. Für die TELE bedeutet dies eine Geschäftserweiterung in das Segment der Schaltanlagen. Einige der TELE-Mitarbeiter in Deutschland haben eine entsprechende Ausbildung, so dass der erste Auftrag angenommen und ausgeführt werden konnte. Im Ruhrgebiet durften die Mitarbeiter der TELE bei den Stadtwerken Herne die Stromschienen für den Betrieb des Rechenzentrums installieren. Ein zweites Projekt in Berlin ist bereits avisiert.</div>
Technical Center
HEPRO LAUNDRY EQUIPMENT AG SETZT AUF DIE KOMPETENZ DER WEISS+APPETITO SEM AG

Die Firma HEPRO Laundry Equipment AG mit Firmensitz in Kerzers bietet innovative und nachhaltige Gesamtlösungen für Wäschereien. Zu ihren Kunden gehören neben Wäschereien und Textilfirmen auch Spitäler, Alters- und Pflegeheime, Gewerbe, Industrie, Hotels und die Gastronomie. Das Familienunternehmen verfügt über 26 Mitarbeitende und ist schweizweit tätig. Service und Kundendienst wird bei ihnen GROSS geschrieben – wie auch bei uns.

<div>HEPRO bieten ihren Kunden von der Planung über die Umsetzung bis hin zu Einrichtungen und Wartungen sämtliche Dienstleistungen. Für den Service und die Reparaturen der Maschinen sind täglich mehrere Pkws, Lieferwagen und Lastwagen im Einsatz. Um den Kunden gerecht zu werden, sind die Fahrzeuge so ausgerüstet, dass Pannen in der Regel bei der ersten Intervention direkt behoben werden können. Das gleiche Bewusstsein für «Kundendienst» fand das Familienunternehmen auch im Technik-Center der Weiss+Appetito SEM AG. Unsere Abteilung Autowerkstatt wartet und repariert heute einen grossen Teil der HEPRO-Fahrzeugflotte im Bereich der Pkws und Lieferwagen. Im Oktober 2018 konnte die Partnerschaft weiter ausgebaut werden. Unser Technik-Center freut sich, in Zukunft sämtliche HEPRO-Räder für Pkws und Lieferwagen in ihrem Reifenhotel zu lagern. Ein Interview mit Tobias Schmid, Mitglied der Geschäftsleitung bei HEPRO zeigt, warum er auf die Fachkompetenz der Weiss+Appetito SEM AG setzt. <b>Wie sind Sie auf das Technik-Center aufmerksam geworden?</b> «Weiss+Appetito war uns eigentlich schon immer bekannt. Wir wussten jedoch nicht wie umfangreich das Angebot ist. Durch den persönlichen Kontakt mit Thomas Baumgartner wurden wir vor ca. fünf Jahren auf das Technik-Center aufmerksam gemacht. Thomas führte einen exklusiven Firmenrundgang für die HEPRO durch und zeigte uns die Vielseitigkeit der Weiss+Appetito Gruppe auf. Angefangen hat es mit dem Reifenwechsel. Später wurde soweit ausgebaut, dass inzwischen alle unsere Fahrzeuge, welche keine Garantieleistungen mehr erhalten, den Service des Technik-Centers der Weiss+Appetito SEM AG in Anspruch nehmen.» <b>Was verbindet das Technik-Center mit&nbsp;</b><b>der Firma Hepro?&nbsp;</b> «Die unkomplizierte Art, der schnelle und professionelle Service und natürlich der Standort sind für uns wichtig. Wir schätzen die persönlichen Ansprechpartner und den Kontakt zu Jürg Schneider, Thomas Baumgartner und neu auch zu Florian Scheurer.» <b>Welche Eigenschaft schätzen Sie be</b><b>sonders am Service der Autowerk</b><b>statt?</b> «Die Kompetenz, dass auch spezielle Probleme mit einem grossen Know-How gelöst werden. Wir wissen die Zuverlässigkeit und die markenübergreifende Arbeit sehr zu schätzen.» <b>Kundendienst» ist in Ihrem Geschäft&nbsp;</b><b>ein tägliches Business, wie beschrei</b><b>ben Sie diesen im Technik-Center?</b> «Das Technik-Center pflegt einen sehr guten persönlichen Kontakt, ist zuvorkommend, und es findet immer ein enger Dialog bei der Zusammenarbeit statt. Die genaue Information und Abklärung bei Arbeiten an unseren Fahrzeugen machen uns rundum zufrieden.» </div>
Suction+Pressure Blowing
GRÜNDACH, EIN ZUHAUSE FÜR BIENE UND CO.

Die Firma Weiss+Appetito Spezialdienste hat sich im In- und Ausland einen Namen für nachhaltige Dachbegrünungen gemacht und lanciert auf die kommende Vegetationsperiode eine bienenfreundliche Dachansaat. Wir sind überzeugt, dass Grünflächen im städtischen Raum zur Biodiversität und zu einem angenehmeren Stadtklima beitragen können.

<div>Frau Witschi, Sie beschäftigen sich seit längerem mit der Biodiversität im städtischen Raum und haben schon verschiedenste Stadtgebiete und Anlagen diesbezüglich untersucht. <b>Wie hat sich die Bedeutung von Grünflächen im städtischen Raum gegenüber früher verändert und welche Bedeutung haben Grünflächen für die Stadt der Zukunft?&nbsp;</b> Franziska Witschi: «Bis in die Nuller jahre wurden öffentliche Grünfl ächen vor allem in Form von Parks und Sportplätzen angelegt, sprich vor allem Rasenflächen. Das Bewusstsein für Natur in der Stadt war nicht sehr gross, allenfalls bei Privatpersonen, die ihre Gärten naturnah anlegten. Gemeinhin galt die Stadt als naturfern, das Umland war Natur. Das hat sich aber geändert. Heute wissen wir, dass die Biodiversität auf unversiegelten Flächen in der Stadt grösser ist als zum Beispiel auf landwirtschaftlichen Flächen oder im Wirtschaftswald wo eine Monokultur herrscht. Man hat erkannt, dass grüne Räume in der Stadt gesundheitsfördernd sind, sie unterstützen die Entwicklung von Kindern und das soziale Leben – und eben, sie können viel zur Biodiversität beitragen.»&nbsp; <b>Können Grünflächen das Klima in einer Stadt spürbar beeinflussen?</b> Franziska Witschi: «Ja! Die Stadt ist klimatisch mit einer Felsenlandschaft vergleichbar, sie heizt sich entsprechend stärker auf als das ländliche Umland. Eine geringe Windzirkulation, die dichte Bebauung und die geringere Abkühlung in der Nacht führen dazu, dass die Stadt eine eigentliche Wärmeinsel in der Landschaft ist. Es ist nicht nur gefühlt, sondern tatsächlich in der Stadt mehrere Grad wärmer als im Umland. Hier kommen jetzt die Pfl anzen ins Spiel. Sie spenden Schatten, sie nehmen Wasser auf und geben dieses an die Umgebung ab, damit kühlen sie unsere Umgebung. Unter einem Baum kann es 26–30 Grad warm sein, während der Asphalt daneben 50–60 Grad warm ist. Grössere Parks kühlen in der Nacht die Umgebung im Umkreis von 200 Metern um mehrere Grad ab. Auch begrünte Dächer und Fassaden leisten einen wichtigen Beitrag, da sie die Strahlung nur zu ca. 40% in Wärme umwandeln. Ein unbegrüntes Dach wandelt die Sonneneinstrahlung zu 90% in fühlbare Wärme um.» <b>Wie kann man die Biodiversität in der Stadt erhöhen?</b> Franziska Witschi: «Ganz wichtig sind vernetzte Grünfl ächen, weniger versiegelte und mehr offene Bodenflächen. Jeder Verkehrskreisel, der mit einer extensiven Wildstaudenmischung begrünt ist, trägt zu dieser Vernetzung von Lebensräumen bei. Es darf in den Gärten gerne auch ein bisschen «unordentlicher» oder sagen wir «natürlich» zu- und hergehen. Einfach mal Pflanzenstängel stehen lassen, das tote Holz und Laub auf einem Haufen darf liegen bleiben oder einen Steinhaufen dulden. Es versteht sich von selbst, dass unsere einheimischen Tiere und Insekten einheimische Pflanzen bevorzugen und ursprüngliche Lebensräume wie Wildhecken oder offene Böden suchen. 50% unserer etwa 620 Wildbienenarten nisten im Boden, in Brachfl ächen oder gestörten Bodenflächen; Baustellen mit viel offenem Erdreich sind für sie ein Segen.»&nbsp; <b>Wie muss der optimale Lebensraum&nbsp;</b><b>für Insekten in der Stadt aussehen?</b> Franziska Witschi: «Wo immer möglich sind offene, wasserdurchlässige, nährstoffarme Bodenflächen wichtig. Ein breites Nahrungsangebot in Form von blühenden Pfl anzen sollte von März bis November vorhanden sein. Die Distanzen von Nistplätzen, also ebenem offenem Boden und Strukturen wie Holzhaufen zu Futterpflanzen, sollten gering sein. Auch Insekten pendeln nicht über lange Distanzen. Wildbienen überwinden max. 200–300 Meter zwischen Nistplatz und Nahrungsquelle. Wir brauchen also vernetzte Grünflächen und Grünflächen, die über eine lange Zeit zur Verfügung stehen und nicht allzu oft gemäht werden.» <b>Wie beurteilen Sie die Qualität des Lebensraumes auf Gründächern für heimische Insekten?&nbsp;</b> Franziska Witschi: «Der Lebensraum Grün dach ist für heimische Insekten ideal, wenn er gut und richtig angelegt ist. Das heisst vor allem heimische Pflanzen, gutes Substrat, offene Bodenflächen mit Sand und Kies und wenn möglich Kleinstrukturen wie Totholz und so weiter. Gründächer sind ein wichtiges Element, um Grünflächen im bebauten Raum zu vernetzen. Zudem ist es auf den Dächern nachts auch dunkler als auf dem Boden. Die sogenannte Lichtverschmutzung trägt auch zum Insektensterben bei... Vom reichen Insektenangebot auf Gründächern profi tieren auch Vögel und Fledermäuse. So funktioniert die Nahrungskette. Da ein Gründach bis zu 20 Jahre bestehen bleibt, kann es ein sehr guter gewachsener Lebensraum sein für Schmetterlinge, Wildbienen, Laufkäfer und viele mehr. Gründächer, ein bisschen mehr Unordnung im städtischen Grün und einheimische Pflanzen sind eine Chance für mehr Biodiversität in der Stadt und die Erhaltung unserer Insekten- und Vogelvielfalt.» <b>Naturaqua PBK</b> Das Angebot von naturaqua PBK umfasst Dienstleistungen in den Bereichen Landschaftsplanung, Ökologie, Gewässer und Kommunikation. Die Markenzeichen: profundes Fachwissen, ganzheitliche Betrachtung und&nbsp; Nähe zur Bevölkerung. </div>
Suction+Pressure Blowing
MENSCH UND TECHNIK IM DAUEREINSATZ DIE SELBST ENTWICKELTEN MASCHINEN BEWÄHREN SICH

Ob Rundkorn 16/32, Betonkies 0/32, Lava oder Ziegelsubstrat, Schaumglasschotter, Mager- oder Splittbeton, Rasen-Tragschicht, Rasenerde, gesiebter trockener Humus, Sand oder sogar Gummigranulat für die Schiesskeller, all das haben die Maschinen in den letzten Monaten problemlos gefördert. Eine 250m Leitung, die Gebäudehöhe 100m – ein Kinderspiel für unsere Maschinen.

<div>Dank den starken Partnern, Systemlieferanten, Galabauern und Erdenwerken ist es für uns kein Problem, ein Gründach mit einem 2-Schichtaufbau in der Grösse von 30’000 m2 in einem Monat fixfertig zu erstellen. Dabei ist es selbstverständlich, dass am Schluss eine Hydrosaat erstellt wird. Gerade bei grossen Industriehallen ist es sehr wichtig, wenn das Substrat WKmax nur 1100 Kg haben darf, dass mit Anspritzbegrünung gearbeitet wird. <b>Beratung?</b> <b>Ist der Schlüssel für Qualität!</b> Wir sind auch in der Lage einen hochwertigen System-Aufbau ab Dachhaut zu liefern. Die fachlich kompetente Beratung dazu ist selbstverständlich. Ob Sie ein Retentionsdach wünschen in Kombination mit einer funktionierenden Dachbegrünung, und dazu eventuell noch eine PV-Anlage?&nbsp; Das ist mit der heute vorhandenen Technik problemlos möglich, nur müssen wir rechtzeitig auf das Projekt Einfluss nehmen können. Wenn wir eine Symbiose der drei Schichten wollen, braucht es eine statische Belastung pro m2 von ca. 220–250 Kg. Es hängt ein wenig davon ab, wieviel Wasser auf dem Dach zurückgehalten werden muss, um es dann langsam wieder abfliessen zu lassen. Sinnvoller wäre es, sogar einen Teil vom Wasser unten in Tanks zu fassen und bei Bedarf mit selber produziertem Strom wieder auf das Gründach zu pumpen, damit solche Trockenperioden wie in diesem Sommer überbrückt würden. Wir wissen, dies klingt im Moment für viele Anwender ein wenig utopisch in Bezug auf die Kosten von einem derartigen Aufbau. Wenn wir aber den Nutzen für Mensch und Umwelt dagegen aufwiegen, sind wir überzeugt, dass dies die Zukunft der neuen Bauweise für Flachdächer in den grösseren Ballungszentren sein wird. Denn Wasser, das verdunstet, kühlt die Umgebung deutlich ab, was in diesem Sommer mit Sicherheit ein grosser Vorteil gewesen wäre. Abgesehen von der grossen Leistung unserer Maschinen, welche auch zum Schonen der Gebäudehülle beiträgt, können wir als Firma Weiss+Appetito Spezialdienste AG sehr stolz sein, was unsere Mitarbeiter Tag für Tag an der Front und auf den Baustellen in ganz Europa leisten.&nbsp;</div>
Suction+Pressure Blowing
HERZLICHEN DANK

Der Ceneri-Basistunnel ist das dritt grösste Tunnelbauprojekt der Schweiz. Er verbindet den nördlichen mit dem südlichen Teil des Tessins. Die Eröffnung und Inbetriebnahme ist für das Jahr 2020 vorgesehen. Für unseren Mitarbeiter Bajrush Maloku gab es jedoch bereits am 4. Juni dieses Jahres –im Inneren des Ceneri-Basistunnel – Anlass zum Feiern.

<div>Während 16 Tagen arbeitete die Equipe von Bajrush Maloku im Ceneri-Basistunnel und blies mit dem Jumbo Kies in einen Fensterstollen, welcher als Zugang für die Arbeiten am Haupttunnel diente. Um den Stollen wieder zu füllen wurde rund 3000 Kubikmeter Kies in den Tunnel geblasen. Kein Tageslicht, dünne Luft und enge Platzverhältnisse erschwerten die Arbeiten für die drei Männer, und doch gab es einen Grund zum Feiern. Am 4. Juni 2001 – genau vor 17 Jahren – wurde Bajrush Maloku bei der Weiss+Appetito Spezialdienste AG eingestellt. Als Maschinist ist er in der ganzen Schweiz mit dem Jumbo unterwegs, kennt viele Orte, viele Städte und viele Dächer oder eben auch Tunnel. <b>Bajrush, wie sieht ein typischer Ar-beitstag von dir aus?&nbsp;</b> Bajrush: «Ich treffe um 6.00 Uhr in Kerzers ein und gönne mir einen Kaffee in der Cafeteria. Zusammen mit meinem Team mache ich mich dann mit dem Jumbo und dem Dosiergerät auf den Weg zu unserem Einsatz. Oft sind wir jedoch mehr als einen Tag unterwegs.» <b>Was gefällt dir an deinem Beruf besonders gut?</b> Bajrush: «Ich kenne die Schweiz besser als mein Heimatland, bin ständig unterwegs und kenne viele Orte, Städte und Dörfer. Jeder Auftrag ist anders und dadurch ist unsere Arbeit abwechslungsreich. Ich trage die Verantwortung für mein Team,&nbsp; für&nbsp; die&nbsp; Fahrzeuge&nbsp; und schaue, dass die Kunden zufrieden sind. Mein Team mit Agostinho Gaspar Perreira und José Torres schätze ich sehr.» <b>Welches war für dich ein besonderes&nbsp;</b><b>Projekt?</b> Bajrush: «Da gibt es viele. Was natürlich immer schön ist, wenn wir im Wallis in den Bergen tätig sind und ein Parkhausdach bekiesen.» <b>Was macht das Besondere an der&nbsp;</b><b>Weiss+Appetito AG aus?</b> Bajrush: «Wir haben eine gute Stimmung in unserer Gruppe, viele Mitarbeiter sind schon lange dabei. Wir verfügen über eine top Ausrüstung und optimale Maschinen, da kann die Konkurrenz nicht mithalten. Wir sind klar auf Position 1, und dies auch dank unseres Einsatzes, den wir mit grosser Leidenschaft ausführen.» <b>Wie sieht dein Lastwagen / deine Chauffeurkabine aus?</b> Bajrush: «Mein Fahrzeug muss praktisch sein und ich brauche kein «Schickimicki» in der Kabine. Nur den kleinen Plüschlöwen habe ich stets dabei, er heisst «Onkel Fritz». <b>Was machst du, wenn du nicht arbeitest?</b> Bajrush: «Ich bin gerne Zuhause, kümmere mich um das Haus und den Garten. Ebenfalls bin ich noch in der Feuerwehr in Murten tätig. Da meine Frau oft längere Zeit auf mich verzichten muss – geniessen wir es zu zweit einen Kaffee zu trinken.» <b>Was würdest du ändern, wenn du etwas ändern könntest?</b> «Ich bin froh sehr selbständig zu sein und Verantwortung übernehmen zu dürfen. Wir können an uns selber arbeiten um weiter zu kommen». Herzlichen Dank für deine wertvollen und geschätzten Einsätze über all die Jahre!</div> ­
Floors and flooring
Parkett, Laminat, Kautschuk oder Teppich – es ist eine Frage der Leidenschaft

Jeder Parkettboden bringt ein Stück unverwechselbare Natur in Ihre Räume. Es kann aber auch Laminat sein, beliebter und vielfältiger denn je. Oder darf es ein PVC-/ LVT- Belag (Luxery Vinyl Tiles) sein? In unserem Showroom in Ried b. Kerzers finden Sie eine grosse Auswahl an Mustern. Sie werden bei Ihrer Wahl kompetent beraten durch unsere Spezialisten der Böden+Beläge.

<b>Fimex Distribution AG, Lyss</b> Ein echtes Highlight sind die grossen Landhausdielen aus Eiche, welche in der Fimex Distributions AG die Ausstellungsräume schmücken. Auch PVC und Sportbeläge wurden verlegt, um die Geräte optimal präsentieren zu können. <span style="color: rgb(255, 255, 0);">+&nbsp;</span> 215m² Landhausdiele - gebürstet und geölt <span style="color: rgb(255, 255, 0);">+</span>&nbsp; 215m² PVC-Belag - Bolon <span style="color: rgb(255, 255, 0);">+</span>&nbsp;&nbsp;180m² Sportbelag - Pavigym
Floors and flooring
Parkett, Laminat, Kautschuk oder Teppich – es ist eine Frage der Leidenschaft

Jeder Parkettboden bringt ein Stück unverwechselbare Natur in Ihre Räume. Es kann aber auch Laminat sein, beliebter und vielfältiger denn je. Oder darf es ein PVC-/ LVT- Belag (Luxery Vinyl Tiles) sein? In unserem Showroom in Ried b. Kerzers finden Sie eine grosse Auswahl an Mustern. Sie werden bei Ihrer Wahl kompetent beraten durch unsere Spezialisten der Böden+Beläge.

<div><b>Wohnguet in Täuffelen</b></div> <div>Ein LVT in Holzstrukturoptik wurde für die Verkehrsfläche von rund 6‘400 m² verwendet. Er ist strapazierfähig, pflegeleicht und hygienisch – nicht nur optisch ein idealer Belag für das Wohnguet in Täuffelen.</div> <div>+&nbsp; Fläche 6‘400 m2 mit LVT<br />+&nbsp; 75 Nasszellen mit PVC Surestep</div>
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DER BAHNHOF BERN DER ZUKUNFT

Der Bahnhof Bern wird ab 2025 mehr Platz und Kapazität bieten. Die Realisierung ist in drei Projekte geteilt: Einen neuen Bahnhof der RBS unter den bestehenden Gleisen der SBB, die Stadt Bern wird verschiedene Verkehrsmassnahmen rund um den Bahnhof realisieren, und die SBB erstellt eine zusätzliche Personalunterführung und zwei neue Bahnzugänge. Unsere Mannschaft der Weiss+Appetito Spezialdienste AG war eine Woche vor Ort an der Arbeit.

<div>Eindrücklich ist die Baustelle auf der Grossen Schanze in Bern. Um die beanspruchte Fläche so klein wie möglich zu halten, wurde über der Schanzenstrasse eine Plattform erstellt. Die Bohrpfahlarbeiten sind abgeschlossen und die Aushubarbeiten in der Baugrube und am Schachtbauwerk laufen auf Hochtouren. Sobald die Schachttiefe erreicht ist, wird mit dem Bau des Tunnels begonnen. Eindrücklich ist aber auch der Arbeitsplatz unserer drei Männer von Saugen+Blasen, welcher in einem Stollen auf Höhe der SBB Gleise angrenzend an die Bahnhof-Autounterführung liegt: Zugang zum Stollen finden sie von der Baugrube aus über eine Treppe, die 30 Meter senkrecht nach unten führt. In 60 Meter Tiefe des Stollens stehen in niedrigen und engen Schächten verteilt acht Diesel- und zwei Benzintanks, welche ihren Zweck erfüllt haben. Diese Tanks fassen je 50‘000 Liter. Der Jumbo mit unserem neuen Dosiergerät kann aber trotz engen Platzverhältnissen direkt in der Baugrube installiert werden. Die Luft ist stickig und heiss – für unser Team ein «Knochen-Job». Über einen 90 Meter langen Schlauch wird der Kies nach unten befördert und die zirka 500 Kubik Rundkies werden in die Tanks geblasen. Die Anlieferung des Auffüllmaterials erfolgt über die Schanzenstrasse. Das Füllen dieser Hohlräume bezweckt, dass die Sicherheit des zukünftig darüber führenden&nbsp; Personenzugangs gewährleistet werden kann.</div>
Suction+Pressure Blowing
UMZUG DER NIEDERLASSUNG DER WEISS+APPETITO SPEZIALDIENSTE SAS IN FRANKREICH

Nach neun Jahren war es soweit und die Weiss+Appetito Spezialdienste SAS in Frankreich konnte ihr neues Gebäude im Mai 2018 beziehen. Von Le Havre bis Marseille sind die Teams von Pascal Schuller im Einsatz und decken somit eine grosse Fläche rund um die Schweiz ab.

<div>Neue Geschäftsräume mit Büro und Industriegebäude entstehend direkt angrenzend an das bestehende Industriegebiet in Sierentz. Pascal Schuller konnte bereits bei der Planung mit dem Bauherrn und Architekten Einfluss nehmen und die Büro- und Lagerräume mitgestalten. Die Freude war gross, als das Team im Mai 2018 in die neuen Räume einziehen konnte. Die Distanz zum alten Gebäude sind nur 100m Luftlinie, jedoch die Begeisterung der Mitarbeitenden für den neuen Arbeitsplatz ist gross. Früher, so Pascal Schuller, hatten wir im Sommer schlichtweg 43 Grad und im Winter waren wir froh, wenn das Thermometer in den Innenräumen über 18 Grad anzeigte. Die Küche mit Aufenthaltsraum bietet unseren Mitarbeitenden einen grossen Mehrwert. Modern und frisch wirken die Büroräume und das Sitzungszimmer. Auch Werkstatt und Materiallager sind nun gut zugänglich und direkt an die Büroräumlichkeiten angeschlossen. Die Einrichtung ist noch nicht abgeschlossen, und so wird im nächsten Sommer noch im Aussenbereich ein Aufenthaltsplatz geschaffen, der für die gemeinsamen Pausen genutzt werden kann.&nbsp; <b>Frankreich macht sich stark für begrünte Gebäude</b> In Frankreich ist Dachbegrünung bei Gewerbebauten im Gesetz verankert. Bereits in den 60er und 70er Jahren gab es dort bereits erhebliche Flächen an intensiver Dachbegrünung. In den 90er Jahren folgte dann die extensive Dachbegrünung, diese entwickelte sich jedoch nur langsam. Dazu kam dann die Fassadenbegrünung. Die Stadt Paris hatte im 2013 angekündigt, dass sie sich zu vier Hektaren Fassadenbegrünung verpflichten möchte; dies wurde damals als Scherz angesehen. Aber im Jahr darauf wurde die Zahl bereits auf 100 Hektaren für den Zeitraum von 2014 – 2020 erweitert, bestehend aus 1/3 Dach begrünung, 1/3 Fassadenbegrünung und 1/3 «Top Urban Agriculture». 2015 wurden die Massnahmen für die Umsetzung festgelegt durch die Stadt Paris als Bauherrin. Im Januar 2016 wurde dann die Charta «Objectif 100 ha» von 35 Bauherren (Institutionen und Privatpersonen) unterzeichnet. Dazu gehörten Hotelgruppen, Grossmärkte, Schulen etc. Diese Charta verpflichtet die Unterzeichnenden für die gemeinsame Umsetzung des Zielvorhabens der 100 ha Bauwerkbegrünung. Nach Paris haben diverse wichtige Städte (Lille, Nantes, Strasbourg, Lyon, Nice) sich dazu entschieden ebenfalls die Gebäudebegrünung zu erleichtern und fördern.</div>
Gruppe (Alle Bereiche)
WYMAG AG – DIGITALISIERUNG IM ROHRLEITUNGSBAU

Zum Jahreswechsel 2017/ 2018 wurden in Sarmenstorf bei der Josef Muff AG diverse digitale Hilfsmittel angeschafft. Nicht nur in der Werkstatt, sondern auch auf der Montage und im Büro wurden mehrere neue Produkte eingeführt, welche nun zentral in der Abacus Software konsolidiert werden. Eine Erfolgsstory, welche erst begonnen hat.

<div><b>Montage – immer unterwegs, immer dabei</b> Jeder Chefmonteur wurde mit einem iPad ausgestattet. Dadurch wurde die Kommunikation innerhalb der Teams optimiert. Videoanrufe werden für Problemlösungen vor Ort genutzt, ohne dass&nbsp; die&nbsp; Projektleiter&nbsp; lange Anfahrtswege auf sich nehmen müssen. Fotos und Dokumente können über Google Drive untereinander ausgetauscht und durch das eingebaute 3G-Modul überall mit Funkempfang abgerufen&nbsp; werden. Da auch ein Mail-Account mit Google Mail eingesetzt wird, können nun die Chefmonteure aktiv in Mailings angesprochen werden. Zusätzlich wurde mit der App Arbeitsrapport die Zeiterfassung digitalisiert. Die Chefmonteure können die Arbeitszeit für sich und ihr Team direkt erfassen und sie wird in Echtzeit mit der Abacus Software im Büro synchronisiert. Natürlich können auch Spesen erfasst werden. Die Daten können ausgewertet werden wie in der klassischen Projektauswertung. <b>Werkstatt – die Arbeit steht nicht still</b> Im Gegensatz zu der Montage hat die Werkstatt komplett andere Abläufe. Hier wurde der Schwerpunkt auf die zweiseitige Zeiterfassung gelegt. Die Präsenzzeit der Mitarbeitenden wird mittels iPad beim Eingang in die Werkhalle erfasst. Dort wurde die App AbaClocK installiert. Sämtliche Mitarbeitenden verfügen über einen Badge, der die Zeit starten und stoppen kann. Die Zeiten werden dann wiederum direkt mit der Abacus Software synchronisiert. Um die Arbeitszeit auf Projekte zu rapportieren, stehen in der Werkstatt verteilt sechs Handscanner bereit. Der Projektleiter erfasst vorgängig für jedes Projekt ein Stundenbudget, auf welches der Mitarbeitende rapportieren kann. Dazu scannt er einen QR-Code auf dem Auftrag, danach die Leistungsart von einem vorgefertigten Plakat und seinen Badge mit seiner Nummer. Nach einer Bestätigung der Daten werden die Informationen automatisch aufbereitet, die gearbeitete Zeit gerechnet und in die Abacus Software übertragen. Der Projektleiter ist so im Stand, jederzeit per Mausklick die Anzahl angefallener Stunden auszuwerten und wie lange man für gewisse Arbeitsschritte (Leistungsarten) benötigt. Die dazu passenden Präsenzzeiten können so ausgewertet werden und ergeben ein ganzheitliches Bild über die Zeiterfassung in der Werkstatt. <b>Büro – alles auf einen Blick</b> Im Büro wurde die Arbeit mit der Abacus Software erweitert. Die Projektleiter können selbständig Aufträge anlegen für ihre Mitarbeitenden, Auswertungen aufbereiten und die rapportierten Stunden kontrollieren.&nbsp; Dies schnell, effizient und exakt. Zusätzlich wurde im gleichen Zug die Zeit- und Spesenerfassung mit MyAbacus eingeführt, die es erlaubt, von jedem Computer ortsunabhängig seine Stunden zu rapportieren.&nbsp; Diese Erfassungen müssen dann nicht mehr manuell vom Personal erfasst werden, sondern fliessen automatisch ins Lohnprogramm. Die Mitarbeitenden können dabei jederzeit einen Monatsrapport für einen&nbsp; Überblick ausdrucken – für die ganze Zeit seit der Einführung, auch Jahre zurück. <b>Die Zukunft? Zum Greifen nahe</b> Ist das Projekt nun nach fast einem Jahr abgeschlossen? Theoretisch schon, jedoch kommen mit neuen Möglichkeiten neue Ideen, mit den neuen Ideen kommen neue&nbsp; Anforderungen und diesen folgen dann spannende Projekte. Die WYMAG Consulting AG freut sich schon auf weitere Folgeprojekte, welche sie für die Josef Muff AG ausführen darf. Natürlich stehen die gemachten Erfahrungen und Tools auch weiteren Mit gliedern der Weiss+Appetito Gruppe und externen Kunden zur Verfügung – zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!</div>
Floors and flooring
EINFACH GUT GEMACHT! FUNKTIONAL UND ELEGANT

Im Frühjahr 2017 wurde mit dem Umbau der Betriebszentrale der Migros in Schönbühl gestartet. Neben der neuen Einteilung des Direktionsbereichs wurden die Büroarbeitsplätze und Sitzungszimmer umgerüstet und auf den neusten Standard gebracht. Auch das Personal-Restaurant «Aare-Garten» war Bestandteil der Erneuerung und zeigt sich nun in einem edlen Industrial-Design-Look.

<div>Die durchdachte Planung des kulinarischen Treffpunkts für sämtliche Mitarbeitende der Migros Betriebszentrale ist deutlich spürbar. Es wurden verschiedene Zonen geschaffen, die sich durch eine unterschiedliche Materialisierung und Möblierung voneinander abheben. Überall finden sich zB. Steckdosen und USB-Anschlüsse – diese Bereiche lassen sich somit auch optimal als Orte für Sitzungen, Besprechungen und zum Arbeiten nutzen. Vom Eingang führt der Weg zur Verpflegungsstation über einen TANA ARTE Bodenbelag. Der zweifarbige Zement-Kunstharz-Spachtelbelag wurde von Hand appliziert. Ein pflegeleichtes und robustes unvergleichliches Unikat – welches den Industial-Look optimal ergänzt. Für die nötige Wärme sorgen zwei unterschiedliche Parkettarten, Trennwände aus Filz, verschiedene Leuchten und die schlichte, ästhetische Möblierung. Der Nussbaumparkettboden wirkt edel mit den weissen, blauen und grünen Wänden, welche den Glaspavillon, den Bereich mit den Hochtischen und den Sofanischen umgeben. Für die grösste Fläche rund um den Aussenbereich mit Lounge wurde ein Eichenparkett verlegt. Dieser bringt Kontrast zur schwarz gehalten Decke und schafft eine gemütliche Atmosphäre. Die Kaffeebar mit Kupfertheke und gläsernen Lampen rundet den geschaffenen Begegnungsort für die Mitarbeitenden aus allen Bereichen ab. Im Zeitraum vom Juni bis August 2018 war unser Team der Böden+Beläge vor Ort, baute 390m² TANA ARTE ein und verlegte 900m² Parkett. Wir sind begeistert und bedanken uns für die gute Zusammenarbeit. Das neue «Aare Garten» Restaurant ist ein absolutes Highlight und ein fortschrittliches Projekt, um Pausen-, Verpflegungs- und Arbeitsflächen auf eine inspirierende Art zu verbinden.&nbsp; <b>Bodenbelag im «Wasted-Look» in Ihrem Zuhause?</b> Der TANA ARTE kann auch fugenlos bei Ihnen Zuhause im privaten Wohnbereich appliziert werden. Individuell, grosszügig und modern lassen sich Ihre Räume gestalten. Das mehrschichtige System ist atmungsaktiv und überzeugt mit einer hohen mechanischen Abriebfestigkeit, sowie einer grossen Widerstandsfähigkeit gegen eine Vielzahl von chemischen Substanzen. Der TANA ARTE wird oft für Sanierungen, aber auch für Neubauten verwendet aufgrund seiner geringen Aufbauhöhe. Zudem sind ihm in der gestalterischen Freiheit mit einer umfangreichen Farbpalette nach RAL oder NCS nahezu keine Grenzen gesetzt. TANA ARTE setzen wir oft bei Verkaufs- und Ausstellungsräumen, öffentlichen Gebäuden, Büros, Restaurants, Empfangs- und Schalterhallen oder im privaten Wohnbereich ein.</div>
Floors and flooring
GALLIKER TRANSPORT AG ERFOLGREICH UND INNOVATIV

Das Unternehmen Galliker – vorausschauend und innovativ geführt – bietet seinen Kunden vielseitige und umfassende Lösungen. So auch wir. Gleich drei Firmen der Weiss+Appetito Gruppe sind vor Ort beim Neubau des «Car House» tätig.

<div>24 Monate sind geplant, um das siebenstöckige «Car House» der Firma Galliker Transport &amp; Logistics AG in Altishofen zu realisieren. Unsere Teams der Weiss+Appetito AG Böden+Beläge, der Pegrila AG und der Minova, sind vor Ort tätig und sorgen für optimale Bodenbeläge – alles aus einer Hand. Das Familienunternehmen Galliker Transport AG gibt es bereits seit 1918. Damals wurden noch mit Pferden Transportaufträge ausgeführt.&nbsp; Die Entwicklung ging weiter, trotz Weltwirtschaftskrise und zweitem Weltkrieg. 1965 wurden erste internationale Transporte nach Skandinavien getätigt. Die Firma wuchs und zog 1980 mit 90 Mitarbeitenden und 75 Fahrzeugen von Hofstatt nach Altishofen, welches der neue Hauptsitz der Firma wurde. Das internationale Netz wurde ausgebaut und Zusatzdienstleistungen geschaffen. Heute, geführt in der 3. Generation, stehen weitere Projekte an. Mit einem «Car House», welches direkt auf dem Gelände des Verwaltungsgebäudes entsteht, soll der Transport und die Lagerung der Neufahrzeuge optimiert werden. Unser Vorarbeiter Thomas Spreng, der seit 10 Jahren bei der&nbsp; Weiss+Appetito tätig ist, kennt die Firma Galliker schon lange, denn es ist nicht seine erste Baustelle für das Logistikunternehmen. Das 11 Meter hohe Gebäude wird in total 24 Monaten realisiert. Eine sportliche Leistung – genauso sportlich wie die Fahrzeuge, die aktuell bereits im EG stehen. Darüber wird gespachtelt, gespritzt, gefräst und Beton in die Schalung gegossen. Elektriker, Sanitärmonteure, Maler und Bodenleger, alle sind auf Platz und arbeiten von Stockwerk zu Stockwerk nach oben. Das Resultat der Bodenbeläge kann bereits im EG begutachtet werden. Der Tanarit ML 2000 wird aus Sand, Kies oder Splitt mit Kunstharzdispersion und Zusätzen hergestellt. Verteilt auf sieben Stockwerke wird über 100’000m² Tanarit eingebaut. Das neunköpfige Team von Thomas arbeitet schnell und effizient. Zwei Mann sind unten im Zelt auf dem Vorplatz und mischen den fertigen Belag. Dieser wird dann in Silokübeln in den Aussenlift gebracht und nach oben gefahren. Die Silokübel werden mittels «Pneuladerli» durch die Hallen transportiert, dies spart Zeit und Kraft. Nebenan wird durch die Minova die Betonoberfläche mittels Kugelstrahl und Fräsarbeiten vorbereitet, und einige Stockwerke darüber sind zwei Arbeiter der Pegrila AG mit der Somero-Maschine am Abziehen und Ausgleichen des frisch eingegossenen Betons. Hier zeigt es sich beispielhaft, welch umfassende Dienstleistung die Weiss+Appetito Gruppe im Bereich Böden+Beläge anbieten kann.</div>
Floors and flooring
Neues Einkaufserlebnis in Langnau

Die Migros ist im Besitz von über zwei Millionen Genossenschaftern. Sie engagiert sich für deren Gemeinwohl, Kultur, Bildung, Volksgesundheit, Nachhaltigkeit, unterstützt regionale Produzenten, und versucht ihren Kunden – auch solchen, die nicht «Migrosbesitzer» sind – mehr zu bieten. Darunter gehört auch die Sanierung und der Unterhalt der Shopping Mall in Langnau – welcher nach 25 Jahren eine Auffrischung bevorstand.

<div>Terrazzoböden? Kennen wir bereits aus der griechischen und römischen Antike. Während der römischen Kaiserzeit erlebte diese Art des Bodenbelags eine Blüte. Hervorragende künstlerische Ausführungen, aber auch homogenere Machart, schmückten Paläste und Landgüter der Provinzen. Selbst die römische Armee setzte auf einen strapazierfähigen Bodenbelag und verwendete ihn teilweise selbst in kleinen Militärposten entlang der Grenzen. Als Zuschlagstoffe wurden Marmor, Kalkstein, Dolomit etc. verwendet, jedoch sind auch Böden zu finden, die mit härteren Materialien wie Granitsplitt, Moränen- und Flusskiese erstellt wurden.&nbsp; In der Renaissance wurden die Paläste von Venedig mit Terrazzoböden ausgestattet. In den historischen Bauten sind diese prächtigen Kunstwerke noch erhalten und in gutem Zustand, was die Haltbarkeit belegt. Die Vorzüge eines Terrazzobodens nebst der Ästhetik sind sicherlich Tragfähigkeit, Gebrauchstauglichkeit und Lebensdauer. Für das Shopping-Center der Migros in Langnau, welchem nach 25 Jahren eine Sanierung und Erneuerung bevorstand, wurde für die Fläche von 230 m 2 im Eingangsbereich der Mall ebenfalls ein Terrazzoboden gewählt. Stefan Lehmann der Firma Lehmann Baumanagement AG war verantwortlich für die Projektleitung und Gesamtplanung des Umbaus. Koordinativ war das eine absolute Meisterleistung, da während des Umbaus die Geschäfte der Drittmieter (Denner, Kiosk, Kirchhofer, Apotheke) offen blieben. Auch der Zeitraum von März-Oktober 2018 war für die Ausführungsplanung und vorgesehenen Erneuerungen sportlich angesetzt. Das Gebäude entsprach nicht mehr den aktuellen Bedürfnissen. Die gesamte technische Anlage, die Rolltreppen, den Feuerschutz hat man ersetzt. Es gab mehr Kühlfläche für die Frischwaren, und das Restaurant wurde vergrössert. Somit können mehr frische Speisen vor den Augen der Kunden zubereitet werden. Für die Kundschaft der Migros wurde während der Bauzeit ein Verkaufsprovisorium auf dem Vorplatz erstellt. Für unseren Bauführer Diego Millal, welcher für die Bodenbeläge im Bereich der Küche des neuen Restaurants und der Mall verantwortlich war, galt es, den straffen Zeitplan einzuhalten. Somit kam unsere Mannschaft erst nach Ladenschluss auf den Platz und arbeitete abends. Dies aber schnell, effizient und äusserst exakt. Die alten Kunststeinplatten wurden herausgespitzt, eine Schicht des darunterliegenden Hartbetons abgetragen und anschliessend wurde durch die Pegrila AG (gehört seit Januar 2017 zur Weiss+Appetito Gruppe) eine 8 cm dicke Betonschicht aufgetragen. Drei Wochen später wurde dann an einem Samstag&nbsp; nach Ladenschluss die Mall ein weiteres Mal abgedeckt und der Boden mittels Kugelstrahl und Grundierung mit Quarz sandstreu vorbereitet. Die 8-köpfi ge Mannschaft musste in diesem Zeitfenster hart und effizient arbeiten.&nbsp; Um 7.00 Uhr, stand dann die zweite Mannschaft bereit für den&nbsp; Einbau des Terrazzobelags. An zwei Mischern wurde der zementöse Boden angereichert. In der Halle waren sechs Personen am Auftragen der ca. 2 cm dicken Masse, wovon später noch 5 mm abgeschliffen wurden. Danach erfolgte die Versiegelung. Der neue, helle, fugenlose Terrazzo vergrössert jetzt optisch die Eingangshalle und schafft ein sehr elegantes Ambiente. Am 18. Oktober 2018 wurde die Migros-Eröffnung in Langnau gefeiert.&nbsp; Unser grosser Dank geht an Diego Millal und sein Team für die Einsätze, an Stefan Lehmann für die gute Zusammenarbeit und an die Bauherrschaft der Genossenschaft Migros Aare, vertreten durch Pascal Vonlanthen.</div>
Floors and flooring
ELASOL – VIELSEITIGER BELAG

Im April wurde in Muri bei Bern das neue Multiplex-Kino und Freizeitzentrum der KITAG Kino-Theater AG eröffnet. Darin sind: Zehn Kinosäle, die Sport- und Bowlingbahn, ein Möbelgeschäft und ein Burger-Restaurant. In der Sportbar mit Bowling-Bereich war eine kreative Art der Bodengestaltung gefragt. Die Anforderung des Bauherrn: Es soll aussehen wie ein Fussballfeld! Für uns eine spannende und kreative Herausforderung!

<div>In Zusammenarbeit mit dem Bauherrn und Architekten wurden mit verschiedenen Materialien Muster erstellt. Schlussendlich hat ein grüner ELASOL die Bauherrschaft überzeugt – er punktete nicht nur mit seiner robusten Eigenschaft und kann leicht gereinigt werden, sondern auch optisch ist er ein Hingucker. Im Februar startete Weiss+Appetito AG mit der Umsetzung und Verlegung auf der über 400m2 grossen Fläche. Ende März wurden dann noch die weissen Beschriftungen und Markierungen ähnlich einem Fussballfeld angebracht. Dieses Objekt ist ein perfektes Beispiel um aufzuzeigen, wie vielseitig der ELASOL eingesetzt werden kann. Der klassische Belag ist geschliffen und hat somit eine glatte Oberfläche, was gut beim Projekt Xundheitszentrum in Grindelwald ersichtlich wird. Jedoch wollten wir im Freizeitzentrum in Muri ein anderes Ergebnis erzielen. Der Belag musste nicht nur farblich nach einem Fussballfeld aussehen, sondern auch die Oberfläche sollte möglichst realitätsnah werden. Somit wurde die Applikation des Belages angepasst um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Als Besucher der Kinosäle treffen Sie im Verpflegungsbereich auf den klassichen ELASOL-Gummigranulatbelag der Weiss+Appetito AG.</div>
Floors and flooring
Xund leben in Grindelwald

Grindelwald – ein berühmtes Bergdorf am Fusse der Eigernordwand. Mit einer Fläche von 171 km2 ist das Gletscherdorf eine der grössten Gemeinden des Kantons Bern. Neben 4078 Einwohnern verbringen viele Winter- und Sommersportbegeisterte ihre Freizeit in Grindelwald. Das Dorf verfügt über eine vollumfängliche Infrastruktur und nun auch über ein neues Xundheitszentrum – mit Böden und Belägen der Weiss+Appetito AG.

<div>Das neue Xundheitszentrum im Eigerdorf bietet nicht nur eine Anlaufstelle für medizinische Grundversorgung der Ortsansässigen, sondern schafft auch einen idealen Arbeitsplatz für junge Ärzte, welche Wert auf Work-Life-Balance legen. Nachfolger zu finden für Hausarztpraxen ist schwierig. Viele der Nachwuchsärzte wählen lieber ein Fachgebiet oder ein anderes Arbeitsmodell aus. Am Standort des heutigen Xundheitszentrums stand früher das Feuerwehrmagazin inmitten von Wohnbauten. Das Magazin wurde abgerissen – es entstand eine Baulücke – eine anspruchsvolle Aufgabe für die Architekten und Planer. Die MLG Generalunternehmung AG hat die Planung und Umsetzung ausgezeichnet gemeistert, oft unter erschwerten Bedingungen wie Neuschnee und Lawinen, die zum Teil die Strassen blockierten. Der Baustart der Abrissarbeiten begann im Juni 2016. Im Dezember 2017 hat unser Team der «Böden+Beläge» rund 320m² VIVASOL PU Fliessbelag und 220m² ELASOL Gummigranulat verlegt. Der Bodenbelag im lichtdurchfluteten Eingangsbereich des Zentrums wird im Winter stark beansprucht durch das Hereintragen von Salz, Splitt und Schnee. ELASOL ist deshalb perfekt geeignet, da eine unkomplizierte Reinigung möglich ist und der Belag trotzdem optisch sehr ansprechend, hygienisch und ruhig auf den Raum wirkt. Durch die Empfangstheke aus Holz und die dekorativen Elemente wirkt der Raum modern und warm. Ein weiterer Pluspunkt des ELASOL Gummigranulat-Belags ist seine Stabilität und sein guter Trittschall. Den Belag gibt es Unifarben oder er kann aus verschiedenfarbigem Granulat und Bindemittel nach Wunsch des Bauherrn gemischt werden. ELASOL kann auf nahezu allen Untergründen verlegt werden, er zeichnet sich aus mit seinen elastischen, strapazierfähigen und widerstandsfähigen Eigenschaften. Bei den Garderoben der Mitarbeitenden und im Bereich der Physiotherapie hat sich der VIVASOL PU Fliessbelag durchgesetzt. Der Belag bietet ein attraktives Ambiente im täglichen Gebrauch. Die Garderoben wurden mit dem beigefarbenen Bodenbelag ausgestattet, der Raum strahlt eine natürliche Gemütlichkeit aus. Für die Nasszellen wurde derselbe Boden gewählt, welcher sich zu den dunklen Keramikwandplatten perfekt in Szene setzt. Mit der Eigenschaft, aus hochwertigem Kunstharz schön, hygienisch und pflegeleicht zu sein, punktet er sowohl bei den Benutzern wie vor allem auch beim Reinigungspersonal. Den Belag matt oder glänzend und nach RAL- oder NCS-Farbtonkarte applizieren zu können ergibt eine reizvolle Perspektive. VIVASOL ermöglicht unseren Kunden eine ganz persönliche, einzigartige Raumgestaltung. Die&nbsp; Räume&nbsp; des&nbsp; Xundheitszentrum wirken frisch und modern, strahlen dazu durch die hölzerne Gebäudehülle und den Parkettbelag Gemütlichkeit und Wärme aus. Grindelwald ist ein Dorf mit einer fantastischen Berglandschaft und einer wunderbaren Aussicht. An einem Projekt zu arbeiten, das mit einer so imposanten Kulisse umgeben ist, war für unser Team der Böden+Beläge ein Highlight. Und ja, es lässt sich «XUND» leben in Grindelwald! Es war für die Firma Weiss+Appetito ein sehr schöner Auftrag, die MLG in diesem Projekt unterstützen zu dürfen! Wir hoffen auf weitere interessante gemeinsame Projekte in der Zukunft.</div>
Reconstruction of buildings
Im Einsatz für sauberes Wasser

Das Regenbecken Niederuster wurde 1972 erstellt und ist im Nebenanschluss mit dem Zulauf zur ARA Jungholz verbunden. Der Hauptsammelkanal des städtischen Kanalisationsnetzes durchquert das Regenbecken Niederuster. Ist die Zulauf menge grösser als die Kapazität der Abwasserreinigungsanlage, läuft das Abwasser über einen Schneckenrechen ins Regenbecken.

<div>Sobald sich die Zulaufmenge verringert, wird das zwischengespeicherte Abwasser durch Entleerung wieder in den Zulauf gefördert. Zwei Rührwerke verhindern während der Beckenentleerung das Absetzen der Feststoffe. Bei längeren Regenereignissen (Hochwasserereignis) füllt sich das Becken bis zum Notüberlauf. Beim Anspringen des Notüberlaufes wird das verdünnte Abwasser in den Aabach entlastet. Das Regenbecken hat einen Nutzinhalt von 1‘150 m3. <b>Sanierungskonzept</b> Nachdem die Betondecke abhumusiert und freigelegt war, wurden die neuen Öffnungen geschnitten und die Baustelle aus Sicherheitsgründen abgesperrt. Als das Gerüst im Regenbecken erstellt war, wurden in den Stützenbereichen zusätzliche Durchstanzarmierungen montiert. Der Arbeitsstart im Regenbecken verlief witterungsbedingt nicht ganz optimal. Neben den teilweise heftigen Niederschlägen waren auch viele Arbeiter von verschiedenen Arbeitsgattungen gleichzeitig im Regenbecken tätig, so dass man sich gegenseitig in den Weg kam. Aber mit gutem Willen von allen Beteiligten konnten wir auch diese Herausforderung meistern. Auf der Betondecke waren bei den neuen Einstiegen nun Betonkränze zu erstellen und die Treppen zu versetzen. Im Beckeninnern wurde die bestehende Beschichtung komplett entfernt und die Schadstellen am Beton fachgerecht instand gestellt. Zu guter Letzt wurde das Becken komplett neu beschichtet. Die grosse Herausforderung bestand darin, dass während den ganzen Arbeiten Abwasser durch den provisorischen Holzkanal fliessen musste, was die Feuchtigkeit im Becken stark erhöhte. Mit technischen Hilfsmitteln ist es uns dennoch gelungen, die optimalen Verhältnisse zum Beschichten zu schaffen. Zum Abschluss wurde das Becken wieder mit Humus überdeckt und begrünt, sowie Gehwege und Treppen versetzt. Heute macht die ganze Anlage einen erfreulich frischen, gepfl egten Eindruck! Auf Grund unserer Offerte, einem günstigen Angebot und guten Referenzen haben wir von der Bauherrschaft den Zuschlag für die Arbeiten bekommen. Bei der Bauherrschaft und der Bauleitung möchten wir uns persönlich für die gute Zusammenarbeit bedanken. Die gute Qualität wurde mittels Porenprüfung und Kontrollen während den Arbeiten dokumentiert. Die Kosten und Termine wurden unsererseits wie immer eingehalten. Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass alle Beteiligte mit der gelungenen Sanierung rundum zufrieden sind.</div>
Reconstruction of buildings
Emil Frey AG, Autolager Härkingen - Abdichtung Parkdeck und Instandsetzung Tragkonstruktion

Das offene Parkhaus der Emil Frei AG, Autolager Härkingen, wurde 1987/1988 erstellt. Auf Grund von leichten Deformationen der obersten Decke bildeten sich Pfützen, und die Entwässerung musste neu erstellt werden.

<div>Zu diesem Zweck wurden an den jeweils tiefsten Stellen in der Feldmitte Rinnen von ca. 1,5 cm Tiefe gefräst. Die gesamte Rinnenlänge betrug ca. 1‘400 m. In diesen wurden an den tiefsten Punkten neue Chromstahl-Bodenabläufe versetzt. Die 80 Einlaufschächte wurden speziell nach unseren Vorgaben produziert. Zu den neuen Entwässerungsmassnahmen musste auch die rund 50 m lange Dilatationsfuge in der Gebäudemitte sowie alle weiteren Fugen und Randanschlüsse fachmännisch abgedichtet werden. Dafür wählten wir jeweils das optimale Produkt. Nachdem wir den Untergrund mittels Kugelstrahler gut vorbereitet hatten, brachten unsere Spezialisten in drei Etappen die sogenannte Parkdeckbeschichtung auf eine Gesamtfläche von 9‘220 m 2. Das Regenrisiko während den Beschichtungsarbeiten war zu Beginn sehr gross, wurde aber wegen den engen Terminen vollumfänglich von der Weiss+ Appetito AG getragen. Von der zweiten Etappe an profitierten wir vom trockenen Sommer 2018, mussten die Beschichtung jedoch auf Grund der heissen Witterung in den späten Abendstunden applizieren. Der zweite Teil unseres Auftrages betraf die Beton-Instandsetzung und Verstärkung der Durchstanzarmierung. Für die Durchstanzverstärkung mussten wir 864 Löcher von 25 cm Länge durch die Betondecke bohren. Insgesamt wurden ca. 3‘000 m 2&nbsp; Betonoberfläche gereinigt, hydrophobiert und versiegelt. Mit diesem Vorgehen wird der künftige Alterungsprozess des Betons stark verlangsamt und seine Lebensdauer erhöht. Die Betonsanierung umfasste auch Schubverstärkung, Oberflächenschutz und Fugenarbeiten in den unteren Geschossen.</div> <div>Auf Grund unserer Offerte, der guten Referenzen und kompetenter Beratung haben wir von der Bauherrschaft den Zuschlag für die Sanierungsarbeiten bekommen. Die Zusammenarbeit mit der Bauherrschaft und der Bauleitung war jederzeit optimal. Ich möchte mich an dieser Stelle herzlich dafür bedanken. Die Qualität wurde durch den Ingenieur laufend überwacht und als gut befunden. Kosten und Termine konnten von unserer Seite dank guter Bauführung stets eingehalten werden. Die erfolgreiche gemeinsame Schlussabnahme fand am 3. Oktober 2018 statt. Es wurde uns ein mängelfreies Werk attestiert!&nbsp;</div>
Reconstruction of buildings
Wahrzeichen der Stadt Biel

Abreissen oder sanieren? Diese Frage stellte sich die Stadt Biel Ende 2017. Die Rede ist vom Bieler Kongresshaus, welches von 1961 – 1966 erbaut worden war.

<div>Der vom Bieler Architekten Max Schlup entworfene Gebäudekomplex mit Hochhaus, Hallenbad, Konzertsaal und Foyer wurde 1966 fertiggestellt. Die Zu- und Abneigung der Bieler zu ihrem Kongresshaus ist durchaus spürbar. Auf der einen Seite steht das Gebäude als Wahrzeichen für die damals moderne und weltoffene Zukunftsstadt, und auf der anderen Seite muss das Gebäude jetzt dringend saniert werden, was mit hohen Kosten verbunden ist. Die Meinungen teilen sich auch stark über das Erscheinungsbild, was jedoch bei Gebäuden mit Charakter oft der Fall ist. Das Kongresshaus ist im Kulturgüterschutzinventar als Denkmalobjekt von nationaler Bedeutung eingetragen. Auf kantonaler Stufe ist das Kongresshaus als&nbsp; «schützenswert» eingestuft. Um bauliche Schäden zu verhindern, hat die Stadt Biel Ende 2017 einen Kredit für Sofortmassnahmen gesprochen. Diese umfassen eine Sanierung der Sichtbetonfassadenfläche des Hochhauses sowie die Überprüfung des Zustands der Spannkabel des Hängedachs im Schwimmbadteil. Es gilt, das Gebäude vor einem «Zerfall» zu schützen und für die nächsten 20 Jahre adäquat zu sanieren. Die intakten charakteristischen Betonflächen sollen weitgehend erhalten bleiben. Diverse Messungen haben Aufschluss über die Substanz und Belastbarkeit gegeben, somit konnte gezielt saniert und restauriert werden. Die Betonstruktur wurde damals mit einer Schalung aus Sägerohren Schalbrettern erzielt, sodass die Brettstruktur der Betonoberfläche ihr charakteristisches Aussehen verleiht. Durch die Instandsetzungsarbeiten wird die ursprüngliche Betonstruktur zerstört, weil die Bewehrung für die Sanierung freigelegt wird. Die grosse Herausforderung hierbei ist es, die Brettstruktur wieder herzustellen, sodass trotz der Sanierung keine ästhetische Beeinträchtigung des Gesamtbildes entsteht. Dafür muss der Instandsetzungsmörtel farblich dem Untergrund angepasst werden. Die Ausbildung der Brettstruktur im Instandsetzungsmörtel braucht grosses handwerkliches Geschick und viel Erfahrung in der Instandsetzung von Betonbauten. Aufgrund des schönen Wetters kamen wir schnell und effi zient vorwärts. Dennoch war die Arbeit an der sanierungsbedürftigen Westfassade in so luftiger Höhe mit zweitweise starkem Wind oder heissen Temperaturen sehr anspruchsvoll. Nach rund 3600 Arbeitsstunden von Mai bis November waren die Sanierungen von unserer Seite her abgeschlossen. Zum Schutz vor weiteren Abplatzungen wurde die gesamte Oberfläche hydrophobiert und farblos matt lasiert. Ein Restaurationsteam sorgte mit ihren malerischen Fertigkeiten für eine optische Angleichung an die unbehandelte Fläche.&nbsp;</div>
Floors and flooring
Voller Einsatz an den Swiss-Skills 2018

Die Entscheidungfiel knapp aus – nur 1,58 Punkte haben gefehlt für den 3. Rang!

Luca hat vier anstrengende Tage hinter sich, mit vollem Einsatz und vielen Emotionen hat er mit seinem Objekt «Victorinoxmesser» an den SwissSkills eine beeindruckende Leistung vollbracht.

<div>Luca ist im 3. Lehrjahr als Boden-/Parkettleger EFZ, Schwerpunkt textile und elastische Beläge. Durch seine starken Leistungen in der Schule und im überbetrieblichen Kurs hat er sich für die SwissSkills 2018 in Bern qualifiziert. Die Berufsschweizermeisterschaften fanden ab Mittwoch 12. bis Sonntag 16. September 2018 statt. <p class="align-left">Luca ist der Sohn von Marcel Brenzikofer und der Bruder von Claudio Brenzikofer,&nbsp; die&nbsp; ebenfalls&nbsp; bei&nbsp; der&nbsp; Weiss+Appetito AG in der Abteilung Böden+Beläge arbeiten. Er ist im positiven Sinne «familiär vorbelastet» bezüglich der Berufswahl, wie er selbst sagt. In seiner Freizeit macht Luca gerne Musik und spielt Klavier.</p> <p class="align-left">Die Aufgabe bestand darin, eine Fläche von 2.70m auf 1.97m zu belegen. Die eine Hälfte in Form eines Victorinoxmessers, die andere Hälfte mit blauem Linoleumbelag, in dessen Mitte ein Podest aus PVC mit dem Muster eines Schweizerkreuzes zu sehen sein soll. Auf einer Fläche von 1.10 m2 hatten die Kandidaten die Möglichkeit, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen.</p> <p class="align-left">Nach der vorgesehenen Vorbereitungszeit fiel der Startschuss am Mittwochmorgen. Mit vollem Elan begann Luca. Er montierte Holzlatten, diese dienten als Rahmen um die richtigen Masse zu erhalten. Es folgte die Vermessung vom Podest. Um eine Trennung zwischen den verschiedenen Belagsarten zu schaffen, setzte er ein Profil und begann mit den Spachtelarbeiten. Er arbeitete konzentriert, sauber und effizient. Gute Vorarbeit ist der halbe Weg zum qualitativ hochwertigen Belag.</p> <p class="align-left">Am Donnerstagmorgen: Luca hatte die Teppichteile in Form eines Victorinoxmessers vor Ort zugeschnitten und anschliessend am Objekt ausgelegt. Mit akribischer Genauigkeit wurden nun die Teile fertig zugeschnitten und eingepasst. Fingerspitzengefühl und eine ruhige Hand waren gefragt, was bei der Stimmung und dem Tumult in der Halle nicht einfach war. Das Teppichpuzzle wurde verklebt und schloss sich an das am Vortag gesetzte Trennungsprofil an. Auf der anderen Seite wurde ein blauer Linoleumbelag verlegt.</p> <p class="align-left">Am Freitag dann: Innerhalb des Linoleumbelags wurde ein Podest aus PVC erstellt. Auch dort war Genauigkeit von Nöten für das korrekte Assimilieren. Die Seiten wurden mit rotem Belag eingekleidet. Auf der Oberfläche wurde ein Muster in Rot und Weiss verlangt. Die vorgegebenen Formen und Ecken waren eine Herausforderung beim Zuschneiden. In Lucas Gesicht zeichnete sich die Anstrengung der vergangenen Tage ab, aber in seinem Blick erkannte man den Biss, mit dem er seine Arbeiten weiterführte.</p> <p class="align-left">Endspurt am Samstag: Die Kreativität konnte ausgelebt und gezeigt werden beim selbstkreierten Belagsteil. Luca arbeitete mit verschiedenen Formen und Farben und erzeugte damit einen Hingucker. In der Mitte schuf er das Ying und Yang Symbol, welches mit blauen und roten Teilen umrahmt wurde.</p> <p class="align-left">Als es auf die letzten Minuten zuging, konnte man nochmals sehen, mit welchem Ehrgeiz Luca seine Arbeit abschliessen wollte. Pünktlich und sauber konnte das Objekt zur Bewertung abgegeben werden. Nach dem Abendessen wurden die Punkte und Platzierungen bekanntgegeben.</p> <p class="align-left">Luca erreichte mit 56,63 Punkten den 5. Rang. Um 1,58 Punkte verfehlte er den Podestplatz, was ersichtlich macht, wie eng die Entscheidung war. Wir sind unheimlich stolz auf seine Leistung bei den SwissSkills und auch darauf, was er in seiner Ausbildung für unsere Kunden vollbringt. Im Sommer 2019 wird Luca seine Abschlussprüfungen haben. Dann werden wir ihm ganz fest die Daumen drücken!</p></div>
Telecommunications
Dismantling project at the former Schönburg Post Office

Material transport under difficult conditions. The Weiss+Appetito Telecoms team dismantled the entire Sunrise mobile telephony installation on top of the former Schönburg post office in Bern.

One of the largest value preservation projects ever undertaken in Bern is about to be launched. Over the coming years, the former post office headquarters (the Schönburg) will be transformed into a high-calibre residential and hotel complex. In the past, all three major Swiss mobile telephony providers erected stations directly on the building. However, the contracts were not renewed, so the entire installations had to be dismantled within a very short time frame. Weiss+Appetito Telecoms was contracted by Huawei Technologies Switzerland AG to dismantle the entire Sunrise installation. After several days of preparatory work and once the relevant authorisations had been obtained, a helicopter – and fine weather – were ordered for 23 June 2016. No less than 26 flights with a 70 m line were needed to transport the material from the roof and place it accurately in the container that was standing ready. The items removed included seven mobile telephony masts, counterweight plates, four technical cabinets, dozens of metres of cable and vast quantities of smaller accessories. In addition, all the technical equipment (including firewalls and doors) was removed from the interior of the building. The fibre optic and power lines from the basement up to the inside of the roof also had to be removed in their entirety. Finally, the roof was restored to its original condition and the last traces of the operation were eliminated. The result: nothing now stands in the way of the new construction project planned by the new owners. This dismantling project is an excellent example of the many non-standard assignments that we have carried out under difficult conditions at locations throughout Switzerland. They present major challenges in terms of planning and logistics – as well as the actual execution of the work on &quot;D-Day&quot;. But it is also a great pleasure to see a plan like this put into practice with perfect efficiency.
Technical Center
Sustainability – how it affects your car

The Duden German dictionary defines sustainability as: "The principle that no more may be consumed than can grow again, regenerate or be made available again in the future".

When applied to private vehicles, this means that the period for which a driver uses his car has a major impact on the sustainability of his or her energy balance. <br />Grey energy, which is the energy used to manufacture, transport, store, sell and dispose of a car, corresponds to the energy consumed by one Swiss household in 10 years (source: WWF Switzerland). It follows that the decision to buy (or not to buy) a new or a different vehicle has a major impact on the sustainable energy balance of an entire family. <br />Fuel consumption is of secondary importance in relation to the overall energy balance. It is important for the vehicle to be well maintained and properly adjusted so as to minimise negative environmental impact. Climate protection is the key issue here. It makes perfect sense to continue using cars with combustion engines. A decision on investing in a vehicle that has, for instance, over 150,000 kilometres on the clock depends on the estimated level of costs expected for maintenance, less potential proceeds of sale. Expertise accumulated over many years as well as specialist technical equipment are needed to estimate these figures properly. At our workshop in Ried bei Kerzers, we undertake investigations of this sort to give you an objective assessment of your vehicle. Until the end of November, we are offering diagnosis at the special price of CHF 160.00 per vehicle (the price will then increase to CHF 190.00). If any maintenance work is carried out in our workshop, we credit 50% of the price of your diagnosis against the cost.&nbsp;
Suction+Pressure Blowing
Our special machines perform convincingly – even in the most challenging situations

Where conventional machines can only be used with difficulty, extraction by suction is often the easiest way to transport materials such as rubble or sludge. This applies, for example, to roofs, swimming pools and cellars. Our special services company, Weiss+Appetito Spezialdienste AG, is the specialist of choice for suction and pressure blowing work of this sort.

Pressure suction of every type of material (whether in liquid or dry form, and often under difficult conditions) is one of our company's specialities. On 15 July 2016, the police and the fire brigade were called out to deal with an emergency due to an attic fire in Murten/Morat. They were followed up on site by a team from Weiss+Appetito's special services. That's because our high-performance pressure suction machines make child's play of removing fire debris, just as easily as they cope with gravel and dust.&nbsp; For our customers, we remove gravel from flat roofs, dust from silos or, as just mentioned, debris from fire sites. The suction power of our machines is unrivalled in Switzerland and is among the highest available anywhere in Europe. We are assisted by special vehicles such as the Power Jumbo, which can transport up to 40 cubic metres of solid material per hour.&nbsp; As well as making child's play of removing material by suction, our machines can use the same power to pressure-blow it in the opposite direction when required.&nbsp; And as an added benefit, our special vehicles transport the optimal substrate onto your roof for extensive and intensive greening projects. Several substrates are available, including our certified &quot;W+A Dachgrünplus&quot; substrate. Old roof tiles are crushed, screened and mixed with bark compost. This is a value preservation solution that makes ecological sense.
Conduit construction: Josef Muff
Reconstruction of the Gurtnellen hydropower plant: high-precision work under difficult conditions

A team from Josef Muff AG (JMAG) is involved in the renewal and extension of the hydropower plant at Gurtnellen, which is nearly 120 years old. In this interview, chief fitter Klaus Hertling provides some insights into the thrilling but challenging work on this project.

<b>Marketing: Mr Hertling, can you describe a typical working day on the Gurtnellen construction site?</b> <b>K. Hertling: </b>Work starts as early as 5.30 am. Back down in the valley, our team starts by preparing one of the twelve-metre pipes that we need to extend the power plant. The pipe is then transported uphill to the construction site via the installation cableway that was set up specially for this project. The team themselves take the 'official' funicular and cover the remaining 1.1 kilometres to the site on foot.&nbsp; On site, the pipe is lowered into the trench already prepared by the civil engineering construction contractor, where it is aligned and fitted by our people. It also has to be pre-heated so that it can be welded. After welding from outside is completed, a worker climbs into the pipe to face-grind it from inside. The inspector then checks the weld seam by performing magnetic powder, ultrasound and radiographic tests. Once everything is correct, the pipe is insulated. <b><br /></b> <b>Apart from the unusual location, what is special about this project from the technical viewpoint?</b> One unusual feature of pressure pipes like those used in the Gurtnellen hydropower plant is that the diameter of the pipes decreases constantly towards the valley. So the principle is: the lower the position, the smaller the pipe so that the water pressure stays constantly high. Up on the mountain, the 12-metre pipes that we install have a diameter of 900 millimetres; midway, the diameter is 800 millimetres and further down, in the valley, it is 700 or 600 millimetres. A 900 mm pipe weighs about 3.2 tonnes, so it's not exactly light. As already mentioned, certain preparations are needed so that it can be installed.<b>&nbsp;</b> This is also true of the other pipe components. Preformed parts that require a lot of welding work are prefabricated in our workshop in Sarmenstorf. Examples of these include intake tubes, adapters, Y-branch pipes and the distributor pipe that consists of segments.<b>&nbsp;</b> <b><br /></b> <b>Can you tell us about the team that JMAG deploys on site?</b> Our on-site team consists of four individuals: the chief fitter, another fitter, a welder and an inspector. All members of the team take part in the daily work and each of them has their own task area. Apart from my coordinating role, I myself am responsible on site for measuring the angled cuts, so I prepare the work for the following day. I forward all the measurement results down to the valley, where the next pipe will be cut and welded together directly on the spot. This means that another twelve metres of pipe will be ready for us to process the next morning. <b><br /></b> <b>Your description makes it sound like the procedures are fairly well coordinated and smooth. So what are the challenges posed by this project?</b> The greatest challenge so far has been to set fixed point 4. Joining the pipes together at the manhole has also caused us some headaches. Fixed point 4 is where the steep section of our pipe begins, with a space gap that has to be precisely aligned. The surveyor had to draw the coordinates for the intersection on the foundation with great accuracy. There is very little space for the connection from the fixed point to the manhole; one section passes under the hiking path and continues back into the site next to the original pipe. The whole job was made more difficult because space is so confined.&nbsp; Nevertheless, these challenges also make the work exciting. In fact, the entire project is an extremely exciting venture: we're certainly never bored here. You have to keep your mind on the job – apart from anything else, you can't go back quickly to fetch something you've forgotten. That's why I always write everything down.&nbsp; Here at Gurtnellen, I'm able to make very good use of my previous professional experience – I worked in pipeline construction abroad for 16 years before I joined JMAG. The pressure pipeline that we're installing here at Gurtnellen is already my sixth in the eleven years that I've been working for JMAG. As a general rule, I find that this sort of work is straightforward. <b><br /></b> <b>A final question: do you expect you'll be able to keep to the schedule for the Gurtnellen reconstruction?</b> According to the schedule, two seams have to be welded each day – that means installing 24 metres of pipe – and we usually manage to achieve that. The original plan called for 1 to 1.5 seams per day, so as far as JMAG is concerned, we have everything under control. There tended to be more problems with the underground construction in the past because the rock into which the trench for the pipes is cut was much harder than expected. It couldn't be cut away as anticipated and had to be blasted away metre by metre<b>.</b> Completion of the topmost section is scheduled for the end of September/October 2016. At present, a large part of the pipe has still not been buried, so that is delaying the follow-on work to some extent. Our goal is to complete the upper section from the catchment to the mountain station of the funicular before winter. Also, all the technical equipment has to be 'brought into the warm' before winter. The connection of the central gallery pipe with fixed point 9 and the distributor pipe with the Y-branch pipe are planned as winter jobs. The construction contractor needs to have reconstructed the plant's brickwork by then.
Conduit construction: Josef Muff
Redesign and reconstruction of the Eigerplatz in Bern

Work to reconstruct and redesign the Eigerplatz began on 22 April 2016: we are transforming the Eigerplatz into an attractive centre for this district of the city. The intensive phase began during the 2016 summer holidays and will last until autumn 2016, with completion scheduled for late summer 2017.

The Eigerplatz is a square located halfway between the railway station and Köniz – a central traffic intersection in the middle of Bern's most popular bus route. In recent years, however, people have only mentioned the Eigerplatz because its appearance is so dilapidated, and because any extensions to the infrastructure have been sporadic and poorly coordinated. The Directorate of Civil Engineering, Transport and Urban Greening shared this view and – together with Bernmobil and Bern's energy and water utility (ewb) – they launched the project to refurbish and redesign the Eigerplatz. Between summer 2016 and about the middle of August 2017, this uninviting and confusing traffic intersection with its small park is to become an attractive urban centre. We are delighted that the client has awarded the contract for extensive parts of the work to us at Josef Muff AG.&nbsp; Our contribution to this sustainable upgrade of an urban district – only made possible by the client's foresighted and pioneering approach – includes the tram track drainage system (a major element in drainage for the entire area), installation of new DN 200 – DN 400 steel pipes for water and gas (length: 1,045 m) as well as installing DN 80 -125 pipes to supply district heating (length: 930 m). As regards plastics and PE (OD 110 - OD 225), we are looking forward to installing 1,200 m of pipe including hydrants. Countless preformed parts and fittings will provide the structural framework required for the entire pipe installation. Logistics and access to the huge construction site pose some of the major challenges. A key factor in completion of the overall project is the excellent working relationship between the three partners in the consortium (Marti AG, Kibag and Frutiger): this has also benefited us greatly as regards the scope of services to be provided by Josef Muff AG.&nbsp; All in all, we are looking forward to this challenging work within a tight time frame – and we are convinced that we shall be able to make our contribution to the modern Eigerplatz in line with the site owner's requirements to the fullest satisfaction of the clients as well as the general public.&nbsp;
Energy+Renovations
Using the sun as a source of energy

It's not only new buildings that should meet part of their energy requirement themselves in future. This is also a desirable objective in existing buildings. As well as optimising the building shell insulation and renovating the heating technology, we also aim to focus more attention on utilising solar energy.

Every day, the sun supplies us with an inexhaustible potential of free energy. More use should be made of this gigantic power source, and it should be incorporated into planning for future building reconstructions. Two basic methods of actively utilising solar energy are available: solar thermal systems, which heat domestic hot water and assist with heating the water in the heating system via collectors. Photovoltaic systems, which use solar cells to convert the sun's energy directly into electric power. For a long time, both these technologies were viewed as costly playthings, and they were only used in special applications or by enthusiasts. This is no longer true. Production and installation costs have been drastically reduced in recent years.&nbsp; Solar thermal systems are losing ground to photovoltaic systems, which are becoming cheaper as time goes on. It is often more advantageous to produce electrical energy on large areas that are linked together. Processing hot water may make sense where only small areas are available for use. On average, at least 70% of the annual domestic hot water requirement can be met with solar energy. With heating support systems, the solar coverage quota is about 25%. <br />Moreover, building technology specialists can easily integrate solar thermal systems into existing heating systems. In the canton of Bern, installation of solar thermal systems is promoted by an upgrade of the efficiency class on the cantonal building energy certificate (GEAK®). Modern solar power systems should be designed for high levels of own consumption. Power is used at the location where it is produced. This works best if solar power is used not only for household purposes, but also for heating, water heating and mobility. A communal consumer cooperative is set up so that tenants in apartment buildings can use the power produced on site to meet their own individual power requirements. Energy suppliers bill the plant operator for the energy obtained. Excess energy fed into the grid is also reported. Internal billing arrangements are left up to the consumer cooperative on the basis of negotiations with the plant owner.
Floors and flooring
Preserving value – with professional, efficient conversions

As soon as the construction permit was issued, Weiss+Appetito Building Reconstruction – as lead manager – fired the starting shot for the extensive master builder's work. Two walls, an old fireplace with a long mantelpiece in the 1960s style, several windows, the old parquet floor and the kitchen were replaced with a new panoramic window, two new balcony doors and two new windows.

The only cloud on the horizon was the discovery of asbestos in the fireplace column, but this was quickly removed and disposed of in the proper manner. To meet statics requirements, two new steel girders and a steel stanchion for the window were installed to carry the load of this venerable building, which dates back to 1920. The new parquet was installed by the Floors+Flooring division, with rustic floorboards and a new subfloor: this created the basis for the new kitchen which was to provide the keynote for the new living ambience. After completion of the painting and plasterwork, which also involved opening the dirt traps and removing the covers, the new living area was ready: brighter than ever before, with everything sparkling clean and freshly painted.&nbsp; Eight weeks of reconstruction work and an investment in value preservation left the happy occupants fully satisfied. Glasses were raised to the reconstruction on the new staircase, which had just been freshly concreted by the Building Reconstruction team – tempting everyone to visit the newly planted garden area below.&nbsp; An entirely new living ambience was created by Weiss+Appetito's Building Reconstruction and Floors+Flooring teams, with the help of professional planning and construction management by qbus.
Floors and flooring
Welle 7: Weiss+Appetito delivers over 4,600 m2 of comfortable flooring

Welle 7 is a modern shopping and business centre in central Bern.

Perfect conditions underfoot are essential for managing the centre – and to ensure that shoppers have an enjoyable experience. That's why Weiss+Appetito AG was contracted to carry out various types of flooring and floor-covering work in Welle 7. Functional factors such as resilience and durability were just as critical in the execution of this project as the aesthetic aspects.

After an initial on-site inspection, Weiss+Appetito AG ultimately persuaded the customer to choose an industry-style floor covering that met the wishes of the building owners and the architects: our references, technical expertise and 'people skills' were also key factors. To perform the contract, Weiss+Appetito AG installed 2,270 m2 of ground synthetic resin mortar coating in the mall zone of Welle 7 – and that was only one part of the work. This high-grade floor features a specifically assembled selection of minerals with special pigmentation. This flooring can also be classified as ecologically sound because it is extremely long-lasting and highly resilient and, after the floor is taken up, the material can be disposed of at any waste site with no problems for the environment. PU flowline floors were also installed in the facility management rooms at Welle 7. Resilient, easy to maintain, comfortable and rugged – these are the key features of this flooring. Epoxy resin flowline flooring was installed in technical zones, kitchen areas and the packaging department. This product was chosen because of its anti-slip properties, resilience, easy maintenance and a pleasing visual appearance. In the incoming goods area, we installed a PMMA flooring system: the multi-layer installation was carried out at night so that the surface could be cleared for full use with heavy loads on the following day. We laid vinyl flooring in the 'mymuesli' shop area. Weiss+Appetito AG was also contracted to install sub-flooring in various areas of Welle 7. This all adds up to over 4,600 m2 of flooring, spread across different storeys, in line with the client's wishes and requirements. <br />The delivery schedule was tight, but all deadlines were met by the employees assigned to the work. A very pleasant working relationship developed with the construction management, which played a significant part in achieving work results of high quality. Both the clients and the specialists involved were satisfied with the outcome.&nbsp;
Reconstruction of buildings
Reinforcement of the supporting structure

Reinforcement of the supporting structure by increasing punching shear resistance in Adliswil. As happens in many older covered parking facilities, the punching shear resistance of the pillar supports in the Rütistrasse car park in Adliswil no longer met today's standards, so reinforcement was required. The Zurich Building Reconstruction team installed durable punching shear armouring at Rütistrasse 60 in Adliswil, thereby increasing the structural safety of the parking facility.

Punching shear reinforcements are 'surgical' interventions in existing concrete structures. The aim is to install additional reinforcements at statically sensitive points without damaging the supporting structure that is already in place. Just as in an operating theatre, preparation is the most critical phase – in fact, it accounts for half the work. The armouring components in the reinforced concrete ceiling had to be precisely located and marked in the area around the supports. This avoided drilling of the existing reinforcements. In many cases, structural plans were no longer available – so the distances between the reinforcements had to be evaluated beforehand. The distance between the base reinforcing rods determines whether the anchor heads can be recessed or if they have to be surface-mounted.&nbsp; In the Rütistrasse property, Weiss+Appetito's specialists ascertained a distance of 20 cm between reinforcements, so the anchor heads could be recessed. The reinforcement rods in the two lower layers were drawn in on the plan, and a new proposal for the anchor locations was submitted to the engineer to avoid any drilling errors. The engineer checked the calculations in our proposal and gave the green light, so Weiss+Appetito started work. In these cases, dry drilling is used with a hollow drill and dust extraction. This ensures that the drilled hole is rough enough to ensure a good bond. The resultant dust is extracted directly, so the process is practically dust-free, and there is no adverse impact on surrounding areas. After this successful operation, it is now almost impossible to see any signs of the intervention in the Rütistrasse parking facility. However, the load-bearing capability of the concrete structure has been increased – helping to preserve the property's value. The result: the client and also the Weiss+Appetito professionals involved are highly satisfied with the results of the work.
Reconstruction of buildings
REFURBISHMENT MEANS PRESERVING VALUE

Everything from one single source! This was the motto that helped Weiss+Appetito AG succeed in obtaining the contract for a partial reconstruction project in Bern. The key factors: our company's professionalism and experience in reconstruction work that preserves value.

The contract for the partial reconstruction of the properties at Holligenstrasse 109 and 121 in Bern was placed by Zürcher Kantonalbank. After an application procedure lasting several months, Weiss+Appetito AG was finally awarded the contract in November 2015. One of the main reasons for this success was our company's experience of sole contracting for apartment building reconstruction projects. The contract comprised the complete replacement of kitchens, WCs and bathrooms in 29 apartments. It also included the replacement of all windows and balcony doors, replacement of the electrical installations, and painting work. In addition, the doors and sunblinds in all 111 apartments in both high-rise buildings had to be replaced, and the roller shutters repaired. Apart from the sheer scope of this job, one of its special features is the height of the two apartment blocks: each of them has 15 storeys. Another challenge for construction management was that the apartments were occupied during the conversion phase, and the time frame for completion of the work was extremely short. Coordination and on-site support for tenants proved to be demanding tasks, but they were nevertheless accomplished to the client's complete satisfaction. Weiss+Appetito AG would like to take this opportunity to thank the building owners for this interesting contract and for an excellent working relationship. We would be happy to offer our services for similar reconstruction projects. <div></div>
Reconstruction of buildings
Loveresse sewage treatment plant

Weiss+Appetito AG keeps the Loveresse sewage treatment plant in good working order. The Loveresse sewage treatment plant has been operating since the 1980s. In recent years, the fabric of the building began to show signs of this long operating period. To ensure that the plant could continue to function, the various ponds had to be fully reconstructed as a measure to preserve value. Weiss+Appetito AG was awarded the contract for this work.

The first stage of the refurbishment concept involved removing the existing coating with the cement skin, down to the concrete grain structure (see the illustrations). The aims were to reprofile the concrete at the damaged points and protect the reinforcements against corrosion. Surfaces were also completely levelled and coated with highly resistant products to restore the ponds to good condition, ensuring that the plant will operate smoothly for years and decades to come. Enormous expertise and know-how are needed to carry out such complex work in the building reconstruction sector. Our specialists put in excellent work on the refurbishment of the aeration ponds – and our customer was entirely satisfied. To sum up: Weiss+Appetito AG Building Reconstruction was able to play a major part in preserving the infrastructure at the Loveresse sewage treatment plant.&nbsp; We would like to take this opportunity to thank the clients again for the chance to undertake this exciting project. <div></div>
Reconstruction of buildings
A damp cellar means trouble!

A damp cellar means trouble!

We'll help you dry it out.

No matter whether your cellar is used as an office, a hobby den or a children's playroom, or even if it's just a place to store things: it's important that the cellar is dry – and stays dry!

Damp cellars can be caused by various factors: condensing air humidity, water penetration or underground moisture rising through the foundations. To dry out a cellar, it's essential to know the reason for the dampness so that suitable steps to remedy it can be taken. We analyse the cellar and identify the cause of the dampness. Our reconstruction concept (drawn up free of charge) shows you the steps that will result in a dry cellar. If water regularly penetrates underground rooms when it rains, this means a component is leaking. In this case, the weak point in the structure must be located so that it can be sealed permanently. In some cases, just a small cavity, a crack in the wall or a leaking joint is the cause of all the trouble – and these problems can be eliminated by targeted injection. In more than 80% of cases, underground moisture rising through the foundations is the cause of damp cellars. Capillarity can cause water to rise into the numerous small channels in the building fabric. The water carries salt that continuously destroys the fabric of the building over the years. To avoid damp walls due to capillarity, rising damp is prevented by changing the surface tension of the water so that the cellar dries out. For this purpose, we deploy a tried-and-tested device that permanently prevents rising damp by emitting electromagnetic pulses. Take advantage of our know-how! We'll be happy to guide you along the way to a dry cellar.
Gruppe (Alle Bereiche)
Ausbildung für Stapler- und Hubarbeitsbühnenführer

Die Weiss+Appetito-Gruppe verpflichtet sich in allen Bereichen ihrer Tätigkeit zu Professionalität und Fairness. So steht es in unserem Leitbild.

<div>In den letzten Jahren verloren in der Schweiz 30 Personen bei einem Staplerunfall ihr Leben und 47 Personen wurden invalid.</div> <div></div> <div>In eine solche Situation wollen wir erst gar nicht geraten. Im ersten Quartal dieses Jahres haben wir aus diesem Grund unsere Professionalität mit zwei Kursen für Gegengewichts- und Teleskopstapler sowie einem Kurs für Hubarbeitsbühnen gesteigert.</div> <div>Arbeiten mit besonderen Gefahren, da gehören unter anderem das Arbeiten mit Stapler und Hubarbeitsbühnen dazu, bedürfen einer seriösen Ausbildung, welche alle sicherheitsrelevanten Aspekte (Art. 8 VUV, SUVA Vorschriften) und technisch einwandfreie Handhabung dieser Geräte gewährleistet. Auf Grund der Sicherheitsbestimmungen der SUVA und auch in Bezug unser «Werte» wollen wir keinen Mitarbeiter ohne entsprechende Ausbildung oder Ausweis arbeiten lassen. Die Ausbildung hat theoretisch und praktisch statt gefunden, damit der Stapler- oder Hubarbeitsbühnenführer in der Lage ist, Gefahren zu erkennen und sich und andere nicht gefährdet. Eine gründliche Ausbildung erhöht die Sicherheit und erspart letztendlich Kosten durch:</div> <div><ul><li>verantwortungsbewusste Bedienung des Fahrzeuges</li><li>beherrschen des Geräts in allen Situationen</li><li>zweckentsprechende Behandlung von Fahrzeug und Ware</li><li>einhalten der Betriebs- und Sicherheitsvorschriften</li><li>kein Improvisieren</li><li>tragen der persönlichen Schutzausrüstung</li></ul> Wir wünschen allen unseren Mitarbeitern eine unfallfreie Fahrt und dass sie mit viel Freude das Gelernte im Baualltag einsetzen können.</div>
Telecommunications
Die Weiss+Appetito Telekom in China

Auf Einladung unseres Kunden Huawei verbrachte die GL der Telekom Schweiz interessante Tage im Reich der Mitte. Die Global Engineering Partner Convention in Shenzhen setzt die zukünftigen Installationsstandards im Mobilfunk.

<div>Häufiger ist es ja so, dass wir unsere Kunden zu Anlässen einladen. Umso spannender war es für uns, von unserem Grosskunden Huawei nach China eingeladen zu werden. Spartenleiter Walter Daumann, Geschäftsführer CH Pascal Lehmann und Stv. Didier Rohrer machten sich Mitte Februar mit grossen Erwartungen auf den Weg nach China. Anlass für die Einladung war die Global Engineering Partner Convention (GEPC). Huawei lädt dabei Partnerfirmen aus der ganzen Welt zu einem Erfahrungsaustausch ein. Neben dem eigentlichen Kongress stand auch ein ausgedehnter Besuch des Huawei Headquarters auf dem Programm.&nbsp;</div> <div><div>Mit einem erwarteten Umsatz von 60 Milliarden USD im Geschäftsjahr 2015 ist Huawei in nur wenigen Jahren zu einer ganz grossen Nummer der Weltwirtschaft geworden. Die Hauptgeschäftsfelder sind das Carrier Network (Netzinfrastruktur), das Enterprise Business (Geschäftskundenlösungen) und das Consumer Business (Endgeräte). Dagegen ist unsere Telekom Sparte eine sehr kleine Nummer – zugegeben. Doch in der Schweiz sind wir betreffend Netzinfrastruktur der grösste Installationspartner dieses Weltkonzerns. Gleichzeitig hat Huawei die vormaligen Platzhirsche verdrängt und ist die Nummer eins auf dem hiesigen Markt geworden. In zahlreichen anderen Ländern der Welt sieht die Entwicklung ganz ähnlich aus. Wie im Sport ist es jedoch einfacher, die Nummer eins zu werden, als die Nummer eins zu bleiben. Genau das hat auch Huawei erkannt und die GEPC hatte genau diesen Hauptfokus. Um die Spitzenposition zu halten, wird in den nächsten Jahren der Fokus noch stärker auf die ohnehin schon hohe Qualität von Hardware und Services Wert gesetzt. Das kommt uns entgegen, denn dort erhalten wir jetzt schon über längere Zeit konstant Bestnoten. Neue integrierte Projektmanagement-Tools werden die Koordination zwischen allen Beteiligten der Projektkette weiter verbessern. In dieser Hinsicht macht die Telekombranche generell riesige Schritte und steht wegweisend auch für die zukünftigen Arbeitsformen in allen Branchen der Wirtschaft. Der Kongress bot uns darüber hinaus auch die Möglichkeit, sich mit Installationsfirmen aus aller Welt auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.&nbsp; Nicht minder beeindruckend war der Besuch des Huawei Headquarters in Shenzhen. Hier befindet sich unter anderem der zentrale Bereich Research and Development (Forschung und Entwicklung), in welchem bei Huawei 76‘000 Mitarbeitende tätig sind. Im Stil eines Universitätscampus sind die zahlreichen Komplexe über eine grosse Fläche verteilt und Shuttle Busse verkehren in einer riesigen Menge zwischen den Komplexen. Der Vergleich mit einer Universität ist auch in einer weiteren Beziehung passend, denn von überall auf der Welt kommen die Angestellten hier regelmässig zu Schulungen und Trainings zusammen. Neben dem anstrengenden Kongressprogramm blieb zum Glück auch noch Zeit für einen Kurzbesuch in Hongkong, welches nur durch eine (lange) Brücke von Shenzhen getrennt liegt, bevor wir auch schon wieder den Rückflug antraten.</div></div> <div></div> <div></div>
Conduit construction: Josef Muff
Wasserkraft ist unverzichtbar für die Erzeugung «sauberer» Energie

In Gurtnellen wird ein weiteres Kapitel Kraftwerksgeschichte geschrieben. Dort wo im Jahr 1900 in eindrücklicher Pionierarbeit das Wasserkraftwerk Gurtnellen gebaut wurde, entsteht jetzt ein Ausbau- und Erneuerungsprojekt.

<div>Optimal und effizient werden diese Urkräfte noch besser genutzt und gleichzeitig wird der Natur Sorge getragen. Ab 2016 wird das Kraftwerk auf den neuesten Stand der Technik gebracht und wird dann 23% mehr Strom produzieren. Die Umgebungsarbeiten haben im letzten Herbst begonnen. Vorangegangen ist dem Bauentscheid eine rund achtjährige Planungs-, Konzessionierungs- und Bewilligungsphase, während der sich die Verantwortlichen mit administrativen und technischen Hürden haben auseinandersetzen müssen.</div> <div><h4>Win-win Situation entsteht</h4> Über die Jahrzehnte hinweg wurden die Anlagen immer wieder saniert, modernisiert und an den letzten Stand der Technik angepasst. Doch gerade im Fall des Kraftwerks Gurtnellen blieb stets ein kleiner Wermutstropfen: Die Anlage war im Hinblick auf die Wasserführung im Gornerbach nicht optimal ausgebaut. Derzeit gibt es an über 100 &nbsp;Tagen im Jahr Überwasser, das ungenutzt über die Wehranlage fliesst. Diesem Umstand wird nun Rechnung getragen und die bisherige Ausbauwassermenge von 1,4 m3/s auf 2 m3/s sowie die installierte Maschinenleistung von bislang 6 MW auf 10 MW erhöht.&nbsp;</div> <div><h4>Rohr um Rohr zur sauberen Energie</h4> Eine grössere Herausforderung in bautechnischer und vor allem logistischer Hinsicht erwartet die Josef Muff AG beim Tausch der bestehenden Druckrohrleitung. Die alte Druckrohrleitung aus dem Jahr 1900 besteht noch im Original. Es handelt sich um eine genietete Stahlrohrleitung mit Durchmesser 600 mm. Alleine aufgrund des erhöhten Kapazitätsbedarfs muss sie ersetzt werden. Die alte Stahldruckrohrleitung wird rückgebaut, die neue Leitung wird teilweise unterirdisch verlegt. Die Schienen stammen von der alten Materialseilbahn, die nur bedingt genutzt werden kann. Die neue Stahldruckrohrleitung wird denselben Trassenverlauf wie die alte nutzen. Was sowohl den Rückbau der alten als auch die Verlegung der neuen Leitung anspruchsvoll macht, ist das zum Teil sehr steile und unzugängliche Terrain. Die alte Stahldruckrohrleitung wird rückgebaut, die neue Leitung soll teilweise unterirdisch verlegt werden. Die Schienen dienen der alten Materialseilbahn, die nur bedingt genutzt werden kann. Der Einsatz einer Materialseilbahn sowie Helikoptertransporte werden dabei unverzichtbar sein.</div> <h4>Know-how spielt eine grosse Rolle</h4> Die Druckleitung Gurtnellen ist 1‘740 m lang, beginnt bei der Wasserfassung in der Gorneren mit dem Sicherheitsorgan und endet in der Zentrale in Gurtnellen vor den Kugelschiebern der beiden Maschinengruppen. Der statische und dynamische maximale Innenwasserdruck in der Verteilleitung vor der Zentrale beträgt 676 m Wassersäule.&nbsp; <div><h4>Plan des neuen Trassenverlaufs der Druckleitung.</h4> Die Druckleitung beginnt bei der Wasserfassung mit einem Durchmesser von DN 900. Der mittlere Teil wird DN 800 und der untere Teil DN 700/600 ausgeführt. Der obere Abschnitt A ist auf der gesamten Länge erdverlegt. In diesem Bereich werden Rohre mit einer Polyethylen und Faserzementumhüllung eingesetzt. Der untere Abschnitt B ist mehrheitlich offen auf Auflagersättel aufgelegt und teilweise auch erdverlegt. Den Leitungsbau technisch und qualitativ einwandfrei auszuführen und planmässig fertigzustellen ist für die Josef Muff AG trotz viel Erfahrung unserer Teams eine Herausforderung. Die Bauzeit dauert bis 2017, dann soll das Kraftwerk in Betrieb genommen werden. Für die bautechnische Umsetzung spielen da auch zielgerichtete Vorbereitung, tatkräftiger Einsatz, effizientes Teamwork, viel Know-how und vor allem auch Freude an der Herausforderung eine wichtige Rolle. Über den aktuellen Projektstand und weitere Infos des Kraftwerks Gurtnellen wird in der nächsten Ausgabe des Splitters berichtet. Das Projekt Gurtnellen ist ein idealer Baustein auf dem Weg der sogenannten Energiewende. Ein bestehendes Kraftwerk wird durch einen Ausbau optimiert und dient der Herstellung von Strom. Die erneuerbare Energie besteht hauptsächlich aus Wasserkraft. Das sind Ressourcen aus der Schweiz &nbsp;mit einem grossen Nutzen für die Zukunft. Die Druckleitung über eine Länge von 1.74 km darf die Josef Muff AG für den Bauherrn Kraftwerk Gurtnellen AG verlegen. Die Installationen im schwierigen Gelände erfordern viel Können seitens des Rohrleitungsbauers. Eine Arbeit, die man nur Spezialisten und besten Rohrleitungsbauern anvertraut. Für dieses Vertrauen bedanken wir uns bei der Kraftwerk Gurtnellen AG.</div> <div><div><b>Kraftwerk Gurtnellen:</b> www.kw-gurtnellen.ch</div> <div><b>Wasserfassung:</b> Grueben (1'336 m.ü.M)</div> <div><b>Zentrale:</b> Gurtnellen Wiler (750 m.ü.M)</div> <div><b>Bruttogefälle:</b> 586 m</div> <div><b>Leistung:</b> 10 MW</div> <div><b>Jahresproduktion:</b> 31.5 GWh (Jahresverbrauch von ca. 7'100 Haushalten)<br /><br /> <div><b>Projektleiter:</b> Peter Franek</div> <div><b>Kunde:</b> Kraftwerk Gurtnellen AG (EWA Elektrizitätswerke Altdorf AG)</div> <div><b>Montagedauer:</b> Juni 2016 bis September 2017</div></div></div> <div></div> <div></div>
Reconstruction of buildings
Schulanlage Sahligut in Biel

Die Schulanlage Sahligut besteht aus zwei Gebäuden am Beaulieuweg. Die Gebäude wurden 1967/68 erbaut. Die gesamte Schulanlage ist im Inventar der kantonalen Denkmalpflege als «erhaltenswert» eingestuft.

<div>Charakteristisch sind die Verkleidung der beiden Klassentrakte mit Waschbetonplatten und die Fassadengliederung durch horizontale Fensterbänder. Die Arbeiten wurden in zwei Etappen, jeweils während den Sommer- und Herbstferien 2015 ausgeführt. Die Betonoberflächen wurden mit Heisswasser und 150bar gereinigt, um die Struktur des Betons nicht zu verletzen. Zudem wurden Musterflächen erstellt. Schadstellen wurden gespitzt, die Bewehrung gereinigt und ein Korrosionsschutz gestrichen. Die Schadstellen mussten zur Aufnahme eines leicht pigmentierten Karbonatisierungsschutzes reprofiliert und gespachtelt werden. Eine Hydrophobierung wurde angebracht und der untere Teil der Gebäude zusätzlich noch mit einem Graffitischutz versehen. Die Betonstützenfüsse mussten freigelegt und saniert werden. Anschliessend wurde inkl. Spenglerblech, Verbundsteine oder Belag mit Flüssigkunstoff abgedichtet. <b>Bauherr:</b> Stadt Biel Abteilung Hochbau, Frau Marlène Ringli<br /><b>Architekt:</b> Leimer Tschanz Architekten, Herr Daniel Leimer, Frau Natalie Wyss<br /><b>Bauleitung:</b> Eexact Bauleitungen GmbH, Herr Hans-Jörg Schmid<br /><b>Bauführer:</b> Olivier Fleury<br /><b>Vorarbeiter:</b> Frank Baumann<br /><b>Mannschaft:</b> Christian Spätig, Arben Musai, Florian Guhl, Karakus Ali</div> <div><p class="align-left"><b>Arbeitsumfang<br /></b>Heisswasserreinigung 150bar 2'500 m<sup>2</sup><br />Karbonatisierungsbremse 1'100&nbsp;m<sup>2</sup><br />Hydrophobierung 1'100&nbsp;m<sup>2</sup><br />Graffitischutz 400&nbsp;m<sup>2</sup><br />Geleistete Arbeitsstunden 2‘111 Std.</p></div> <div></div>
Reconstruction of buildings
Ausbau ARA Windisch

Seit einigen Jahren zeichnet sich im Bereich der Abwasserreinigung eine Konzentration auf wenige grosse Anlagen ab. Durch wachsende Einzugsgebiete stossen diese Anlagen dann vielfach an ihre Kapazitätsgrenze und müssen ausgebaut werden.

<div>So wird momentan die ARA Windisch ausgebaut und in diesem Zuge auch modernisiert. Die aktuelle biologische Stufe mit Belüftungs- und Nachklärbecken wird durch einen Biofilter ersetzt. Beim Biofilter handelt es sich um ein mit körnigen Filtermedien gefülltes Becken, das vom zu reinigenden Wasser durchflossen wird. Die darin vorhandenen Mikroorganismen zerlegen dabei Schad- und Geruchsstoffe in harmlose Produkte. Um den Prozess zu unterstützen, wird dem Becken Sauerstoff zugeführt.</div> <div>Die sich bewegenden Kügelchen im Becken haben eine hohe Abrasion der Beckenwände zur Folge. Daher sind diese Beckenwände zu beschichten. Die Beschichtung muss dabei eine hohe Festigkeit kombiniert mit einer minimalen Elastizität aufweisen. Diese anspruchsvollen Beschichtungsarbeiten werden von der Bausanierungen Solothurn durchgeführt.</div> <div>Die grösste Herausforderung bei der Ausführung waren bisher die klimatischen Verhältnisse. Grosse Hitze im Sommer, viel Regen im Herbst sowie tiefe Temperaturen im Winter haben oftmals ein aufwändiges Schützen des Bauteils notwendig gemacht. Damit wurden ideale Voraussetzungen geschaffen um qualitativ hochwertige Resultate zu erzielen.&nbsp; <b>Bauherr:</b> Abwasserverband Kläranlage Brugg-Birrfeld<br /><b>Bauleitung:</b> Kuster+Hager Ingenieur AG &nbsp;St.Gallen<br /><b>Bauführer:</b> Urs Häusler<br /><b>Vorarbeiter:</b> Olaf Thierschmann</div> <div></div>
Energy+Renovations
BAUHERRENBERATUNG PARCO AMBIENTE 2 - LOCARNO

Als Daniel Sukara, Leiter Immobilien Personalvorsorgestiftung der Ärzte und Tierärzte (PAT-BVG), kurz vor Weihnachten mitteilte, dass er uns gerne als Bauherrenvertretung für ein Neubauprojekt im Tessin gewinnen möchte, war ich natürlich sofort begeistert.

Die PAT-BVG beabsichtigt in Locarno zwischen der Via Bartolomeo Varenna und der Via Gian Gaspare Nessi zwei Mehrfamilienhäuser zu erstellen. Im Haus A werden 25, im Haus B 39 Wohneinheiten mit einer unterirdischen Autoeinstellhalle mit insgesamt 65 Autoabstellplätzen und einer begrünten Umgebungsfläche mit 10 Autoabstellplätzen gebaut. Der Abbruch der bestehenden Gebäude auf den vier Parzellen wurde Ende letzten Jahres begonnen und ist heute abgeschlossen.&nbsp;Mit dem Aushub soll, sobald die Baubewilligung da ist, demnächst begonnen werden. Die Fertigstellung und der Bezugstermin der beiden fünf-geschossigen Neubauten sind für Dezember 2017 geplant. <h3>Warum braucht es eine Bauherrenvertretung?</h3> Heutzutage wird der Bauherr von der Baubranche&nbsp;&nbsp; immer&nbsp;&nbsp; wieder&nbsp;&nbsp; mit&nbsp;&nbsp; Schlagwörtern&nbsp; wie «schlüsselfertig» oder «rundumsorglos» konfrontiert. In den meisten Fällen wird ein Pauschalpreis für die Ausführung eines fertigen Werkes zugesichert und bis auf einen Baubeschrieb sind oft keine detaillierten Angaben über das Bauwerk vorhanden. Ist das so wunderbar und so sorglos wie es tönt, oder vielleicht doch nicht? «Mit der zunehmenden Komplexität beim Erstellen eines Neubaus verfüge ich nicht über das notwendige Wissen und die Erfahrung. Ferner will ich sicher sein, dass&nbsp; &nbsp;fremdes&nbsp;Geld, nämlich das der Personalvorsorgestiftung, gut verbaut und investiert ist,» erklärt Daniel Sukara. «Es ist für uns wichtig, einen sogenannten Ombudsmann beizuziehen, der als «Motor» das Projektmanagement hinsichtlich Kommunikation, Umfeld, Kosten, Termine, Qualität, Leistung und Ressourcen vorantreibt.» <h3>Welcher Nutzen entsteht für den Bauherrn?</h3> «Die grosse Distanz zur regelmässigen Kontrolle, wenn Zeit Mangelware ist oder das Detailfachwissen fehlt, drängt sich eine Bauherrenvertretung auf. Ich habe weniger Stress, eine bessere Kostenkontrolle und es werden keine Vorauszahlungen getätigt, ohne dass die Sicherheit besteht, dass wirklich auch verbauen wird was zur Verrechnung kommt, und vor allem habe ich mehr Zeit für anderes,» erklärt Daniel Sukara. Weiter fügt er hinzu: «Es findet ein Gespräch auf Augenhöhe zwischen dem Totalunternehmer und dem Vertreter der Eigentümerin statt». Einerseits bekommt der Bauherr eine fachkompetente und unabhängige Unterstützung, regelmässig mündliche und schriftliche Berichterstattungen, die Fehlentscheide und Fehlinvestitionen vermeiden helfen. Er wird so in jeder Phase des Entwicklungs- und Bauprozesses professionell unterstützt und beraten. Andererseits werden die Wünsche in technischer, planerischer, wirtschaftlicher oder gesetzlicher Hinsicht, so weit wie möglich, diskutiert und angepasst. Deshalb verstehen wir uns als Bauherrenberater als Partner der Bauherrschaft. <h3 class="align-left">Wo ist eine Bauherrenvertretung sinnvoll?</h3> Auf &nbsp;die Frage, wo eine&nbsp; Bauherrenvertretung sinnvoll ist, antwortet Daniel Sukara aus eigener Erfahrung: «Ich empfehle bei jedem komplexen Neubauprojekt oder Umbau, Sanierung, Modernisierung, Erweiterung, Rückbau, vor allem aber im Stockwerkeigentum und bei Ein- bzw. Zweifamilienhäusern immer eine Bauherrenvertretung beizuziehen, wenn der Käufer nicht selber Baufachmann ist. Die Garantiefälle haben in letzter Zeit unglaublich zugenommen, weil die bestellte Werkleistung nicht mangelfrei war und z.B. die Materialkontrolle unmöglich wurde. Grundsätzlich trägt der Bauherr die&nbsp; Verantwortung für sein Bauwerk. In den meisten Fällen wählt er die Unternehmer und entscheidet über die Qualität und Quantität. In diesem Zusammenhang ist eine Bauherrenvertretung sinnvoll,&nbsp;weil das Wissen um die Detailplanung auf dem Bau und die fachgerechte Umsetzung viel persönlichen Ärger ersparen können.»
Energy+Renovations
Mit Casvita zum intelligenten Gebäude

Komfortgewinn und autonomes Wohnen im Alter dank modernster Hausautomationstechnologie. Die Möglichkeiten sind gross, die Ausführung für das Casvita-Team anspruchsvoll.

Den Espresso ordert die Bauherrin noch nicht über das hausinterne Automationssystem, sie bedient die Kaffeemaschine momentan noch konventionell. Aber auch das wäre mit der vernetzten Technik grundsätzlich möglich. Im rundum erneuerten Wohnhaus in Ittigen, welches bereits in der letzten Splitterausgabe vorgestellt wurde, kam der Einbau eines KNX-Netzes zum Zuge. Bei dieser Technologie werden die Gerätesteuerung und die Stromversorgung voneinander getrennt auf zwei separaten Netzen geführt, das Stromnetz zur Stromversorgung mit Wechselspannung und das Steuerungsnetz zum Datenaustausch (=KNX-Bus) mit Gleichspannung. Beide Netze können unabhängig voneinander oder parallel im Haus verlegt werden. Zu Beginn stand die Frage im Raum, wie im erneuerten Eigenheim die Lamellenstoren der grosszügigen Fensterflächen zu bedienen sind. Der tägliche Betrieb über eine mechanische Handkurbel schien für ein modernes Erneuerungskonzept ebenso untauglich wie die einzeln elektrisch gesteuerten Storen. Die Idee zum Einbau einer umfassenden Hausautomation vertiefte sich bei der Bauherrschaft während eines Ferienaufenthaltes im Hotelresort «The Chedi» in Andermatt. Dort findet diese neue Technik eine breite Anwendung. Um die Möglichkeiten und täglichen Anwendungen im Einfamilienhaus noch besser erkennen zu können, wurde der Besuch eines Musterobjektes organisiert. Die Hausbesitzer waren von den Möglichkeiten fasziniert. Nach weiteren Recherchen rund um das Thema Hausautomation erarbeitete die Bauherrin einen Anforderungsbeschrieb nach ihren Bedürfnissen. Gewünscht waren die zentrale Steuerung (mittels Tablets, Smartphones oder Wandtasten) der Storen und der Beleuchtung sowie die Überwachung der Fenster und Türen. Zusätzlich integriert wurden auch die Überwachung und Steuerung der Heizung und der Lüftungsanlage. Das System bietet die Programmierung unterschiedlichster Szenarien an. Einzelne Lampen oder ganze Leuchtkreise können je nach Wunsch in Harmonie mit der Fensterbeschattung vorprogrammiert werden. Das System kann jederzeit angepasst und ergänzt werden. Die Möglichkeiten sind breit gefächert. Der Sicherheit dieser Systeme muss ebenfalls Rechnung getragen werden. Da die ganzen Daten schlussendlich über das Internet laufen, ist eine seriöse Sicherung und regelmässige Wartung der Technologie erforderlich. Eine genaue Sicht der Dinge ist uns nicht genau genug. Unser Ziel – Ihr Gewinn! Ihr Volltreffer!
Reconstruction of buildings
Instandstellung Hochkamin Werk Cornaux

Jura Cement umfasst zwei Produktionsbetriebe und ist mit einer Produktionskapazität von über 1 Mio. Tonnen Zement der zweitgrösste Zementhersteller in der Schweiz.

Der Stahlbetonkamin mit Baujahr 1964 wurde in Kletterbauweise erstellt. Die Kletterbauweise ist eine Bautechnik, bei der die Schalung und das Gerüst mitwandern. Sie wird oft bei hohen Bauwerken angewendet und wurde ab Mitte des 20. Jahrhunderts bekannt. Der Abbruch des Zwischenpodestes auf 52.25 m und 79.75 m wurde mit dem Abbauhammer vorgenommen. Der Materialabbruch wurde mit dem Fassadenlift bis zur Mulde befördert und speziell entsorgt. Mit Wasserhöchstdruck wurde der Beton abgetragen und eine Rauhtiefe erstellt. Das Brauchwasser wurde neutralisiert, die Bewehrung gereinigt und der Korrosionsschutz aufgetragen. Die Schadstellen wurden reprofiliert und der Kamin vollflächig gespachtelt zur Aufnahme einer elastischen Schutzbeschichtung in den Farben rot und weiss. <b>Arbeitsumfang</b><br />Rauhtiefe mittels HDW 400&nbsp;m<sup>2<br /></sup>Zementöse Feinspachtelung 400&nbsp;m<sup>2<br /></sup>Hydrophobierung 400&nbsp;m<sup>2<br /></sup>Betonschutzanstrich 400 m<sup>2<br /></sup>Betonschutzsystem OS 5a
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