Splitter Magazin

«Splitter» ist das Magazin für Kunden von Weiss+Appetito. In gedruckter und digitaler Form halten wir Sie regelmässig auf dem Laufenden darüber, was uns und die Branche beschäftigt.

Telekom
WEISS+APPETITO COMMUNICATION GMBH UND ABH STROMSCHIENEN GMBH STARTEN PARTNERSCHAFT IN DEUTSCHLAND

Stromschienen werden an Stelle von Kabelsträngen besonders häufig in Gebäuden und Anlagen mit hohen Leistungen bei 400V Netzspannung verlegt. Es ergeben sich Ströme von 63 – 6.300A. Beispielsweise beträgt der Energieverbrauch einer Büroetage ca. soviel wie der eines Einfamilienhauses. Ein Bürohochhaus mit 10 Etagen erfordert da schnell 630A, Hochhäuser in Frankfurt am Main mit bis zu 70 Stockwerken weisen entsprechend höhere Werte bis zu 4.200A aus. Ebenso Fertigungsbetriebe aus der Industrie: Manche Produktionsmaschinen mit hoher Leistung erfordern allein Ströme von mehreren Hundert Ampere.

<div>Im Rahmen von Gesprächen über neue Technologien haben sich die Weiss+Appetito Communication GmbH und abh Stromschienen GmbH entschlossen zu kooperieren. Derzeit installieren Mitarbeiter der Weiss+Appetito Communication GmbH Stromschienen in verschiedenen Bereichen. Für die TELE bedeutet dies eine Geschäftserweiterung in das Segment der Schaltanlagen. Einige der TELE-Mitarbeiter in Deutschland haben eine entsprechende Ausbildung, so dass der erste Auftrag angenommen und ausgeführt werden konnte. Im Ruhrgebiet durften die Mitarbeiter der TELE bei den Stadtwerken Herne die Stromschienen für den Betrieb des Rechenzentrums installieren. Ein zweites Projekt in Berlin ist bereits avisiert.</div>
Technik-Center
HEPRO LAUNDRY EQUIPMENT AG SETZT AUF DIE KOMPETENZ DER WEISS+APPETITO SEM AG

Die Firma HEPRO Laundry Equipment AG mit Firmensitz in Kerzers bietet innovative und nachhaltige Gesamtlösungen für Wäschereien. Zu ihren Kunden gehören neben Wäschereien und Textilfirmen auch Spitäler, Alters- und Pflegeheime, Gewerbe, Industrie, Hotels und die Gastronomie. Das Familienunternehmen verfügt über 26 Mitarbeitende und ist schweizweit tätig. Service und Kundendienst wird bei ihnen GROSS geschrieben – wie auch bei uns.

<div>HEPRO bieten ihren Kunden von der Planung über die Umsetzung bis hin zu Einrichtungen und Wartungen sämtliche Dienstleistungen. Für den Service und die Reparaturen der Maschinen sind täglich mehrere Pkws, Lieferwagen und Lastwagen im Einsatz. Um den Kunden gerecht zu werden, sind die Fahrzeuge so ausgerüstet, dass Pannen in der Regel bei der ersten Intervention direkt behoben werden können. Das gleiche Bewusstsein für «Kundendienst» fand das Familienunternehmen auch im Technik-Center der Weiss+Appetito SEM AG. Unsere Abteilung Autowerkstatt wartet und repariert heute einen grossen Teil der HEPRO-Fahrzeugflotte im Bereich der Pkws und Lieferwagen. Im Oktober 2018 konnte die Partnerschaft weiter ausgebaut werden. Unser Technik-Center freut sich, in Zukunft sämtliche HEPRO-Räder für Pkws und Lieferwagen in ihrem Reifenhotel zu lagern. Ein Interview mit Tobias Schmid, Mitglied der Geschäftsleitung bei HEPRO zeigt, warum er auf die Fachkompetenz der Weiss+Appetito SEM AG setzt. <b>Wie sind Sie auf das Technik-Center aufmerksam geworden?</b> «Weiss+Appetito war uns eigentlich schon immer bekannt. Wir wussten jedoch nicht wie umfangreich das Angebot ist. Durch den persönlichen Kontakt mit Thomas Baumgartner wurden wir vor ca. fünf Jahren auf das Technik-Center aufmerksam gemacht. Thomas führte einen exklusiven Firmenrundgang für die HEPRO durch und zeigte uns die Vielseitigkeit der Weiss+Appetito Gruppe auf. Angefangen hat es mit dem Reifenwechsel. Später wurde soweit ausgebaut, dass inzwischen alle unsere Fahrzeuge, welche keine Garantieleistungen mehr erhalten, den Service des Technik-Centers der Weiss+Appetito SEM AG in Anspruch nehmen.» <b>Was verbindet das Technik-Center mit&nbsp;</b><b>der Firma Hepro?&nbsp;</b> «Die unkomplizierte Art, der schnelle und professionelle Service und natürlich der Standort sind für uns wichtig. Wir schätzen die persönlichen Ansprechpartner und den Kontakt zu Jürg Schneider, Thomas Baumgartner und neu auch zu Florian Scheurer.» <b>Welche Eigenschaft schätzen Sie be</b><b>sonders am Service der Autowerk</b><b>statt?</b> «Die Kompetenz, dass auch spezielle Probleme mit einem grossen Know-How gelöst werden. Wir wissen die Zuverlässigkeit und die markenübergreifende Arbeit sehr zu schätzen.» <b>Kundendienst» ist in Ihrem Geschäft&nbsp;</b><b>ein tägliches Business, wie beschrei</b><b>ben Sie diesen im Technik-Center?</b> «Das Technik-Center pflegt einen sehr guten persönlichen Kontakt, ist zuvorkommend, und es findet immer ein enger Dialog bei der Zusammenarbeit statt. Die genaue Information und Abklärung bei Arbeiten an unseren Fahrzeugen machen uns rundum zufrieden.» </div>
Saugen+Blasen
GRÜNDACH, EIN ZUHAUSE FÜR BIENE UND CO.

Die Firma Weiss+Appetito Spezialdienste hat sich im In- und Ausland einen Namen für nachhaltige Dachbegrünungen gemacht und lanciert auf die kommende Vegetationsperiode eine bienenfreundliche Dachansaat. Wir sind überzeugt, dass Grünflächen im städtischen Raum zur Biodiversität und zu einem angenehmeren Stadtklima beitragen können.

<div>Frau Witschi, Sie beschäftigen sich seit längerem mit der Biodiversität im städtischen Raum und haben schon verschiedenste Stadtgebiete und Anlagen diesbezüglich untersucht. <b>Wie hat sich die Bedeutung von Grünflächen im städtischen Raum gegenüber früher verändert und welche Bedeutung haben Grünflächen für die Stadt der Zukunft?&nbsp;</b> Franziska Witschi: «Bis in die Nuller jahre wurden öffentliche Grünfl ächen vor allem in Form von Parks und Sportplätzen angelegt, sprich vor allem Rasenflächen. Das Bewusstsein für Natur in der Stadt war nicht sehr gross, allenfalls bei Privatpersonen, die ihre Gärten naturnah anlegten. Gemeinhin galt die Stadt als naturfern, das Umland war Natur. Das hat sich aber geändert. Heute wissen wir, dass die Biodiversität auf unversiegelten Flächen in der Stadt grösser ist als zum Beispiel auf landwirtschaftlichen Flächen oder im Wirtschaftswald wo eine Monokultur herrscht. Man hat erkannt, dass grüne Räume in der Stadt gesundheitsfördernd sind, sie unterstützen die Entwicklung von Kindern und das soziale Leben – und eben, sie können viel zur Biodiversität beitragen.»&nbsp; <b>Können Grünflächen das Klima in einer Stadt spürbar beeinflussen?</b> Franziska Witschi: «Ja! Die Stadt ist klimatisch mit einer Felsenlandschaft vergleichbar, sie heizt sich entsprechend stärker auf als das ländliche Umland. Eine geringe Windzirkulation, die dichte Bebauung und die geringere Abkühlung in der Nacht führen dazu, dass die Stadt eine eigentliche Wärmeinsel in der Landschaft ist. Es ist nicht nur gefühlt, sondern tatsächlich in der Stadt mehrere Grad wärmer als im Umland. Hier kommen jetzt die Pfl anzen ins Spiel. Sie spenden Schatten, sie nehmen Wasser auf und geben dieses an die Umgebung ab, damit kühlen sie unsere Umgebung. Unter einem Baum kann es 26–30 Grad warm sein, während der Asphalt daneben 50–60 Grad warm ist. Grössere Parks kühlen in der Nacht die Umgebung im Umkreis von 200 Metern um mehrere Grad ab. Auch begrünte Dächer und Fassaden leisten einen wichtigen Beitrag, da sie die Strahlung nur zu ca. 40% in Wärme umwandeln. Ein unbegrüntes Dach wandelt die Sonneneinstrahlung zu 90% in fühlbare Wärme um.» <b>Wie kann man die Biodiversität in der Stadt erhöhen?</b> Franziska Witschi: «Ganz wichtig sind vernetzte Grünfl ächen, weniger versiegelte und mehr offene Bodenflächen. Jeder Verkehrskreisel, der mit einer extensiven Wildstaudenmischung begrünt ist, trägt zu dieser Vernetzung von Lebensräumen bei. Es darf in den Gärten gerne auch ein bisschen «unordentlicher» oder sagen wir «natürlich» zu- und hergehen. Einfach mal Pflanzenstängel stehen lassen, das tote Holz und Laub auf einem Haufen darf liegen bleiben oder einen Steinhaufen dulden. Es versteht sich von selbst, dass unsere einheimischen Tiere und Insekten einheimische Pflanzen bevorzugen und ursprüngliche Lebensräume wie Wildhecken oder offene Böden suchen. 50% unserer etwa 620 Wildbienenarten nisten im Boden, in Brachfl ächen oder gestörten Bodenflächen; Baustellen mit viel offenem Erdreich sind für sie ein Segen.»&nbsp; <b>Wie muss der optimale Lebensraum&nbsp;</b><b>für Insekten in der Stadt aussehen?</b> Franziska Witschi: «Wo immer möglich sind offene, wasserdurchlässige, nährstoffarme Bodenflächen wichtig. Ein breites Nahrungsangebot in Form von blühenden Pfl anzen sollte von März bis November vorhanden sein. Die Distanzen von Nistplätzen, also ebenem offenem Boden und Strukturen wie Holzhaufen zu Futterpflanzen, sollten gering sein. Auch Insekten pendeln nicht über lange Distanzen. Wildbienen überwinden max. 200–300 Meter zwischen Nistplatz und Nahrungsquelle. Wir brauchen also vernetzte Grünflächen und Grünflächen, die über eine lange Zeit zur Verfügung stehen und nicht allzu oft gemäht werden.» <b>Wie beurteilen Sie die Qualität des Lebensraumes auf Gründächern für heimische Insekten?&nbsp;</b> Franziska Witschi: «Der Lebensraum Grün dach ist für heimische Insekten ideal, wenn er gut und richtig angelegt ist. Das heisst vor allem heimische Pflanzen, gutes Substrat, offene Bodenflächen mit Sand und Kies und wenn möglich Kleinstrukturen wie Totholz und so weiter. Gründächer sind ein wichtiges Element, um Grünflächen im bebauten Raum zu vernetzen. Zudem ist es auf den Dächern nachts auch dunkler als auf dem Boden. Die sogenannte Lichtverschmutzung trägt auch zum Insektensterben bei... Vom reichen Insektenangebot auf Gründächern profi tieren auch Vögel und Fledermäuse. So funktioniert die Nahrungskette. Da ein Gründach bis zu 20 Jahre bestehen bleibt, kann es ein sehr guter gewachsener Lebensraum sein für Schmetterlinge, Wildbienen, Laufkäfer und viele mehr. Gründächer, ein bisschen mehr Unordnung im städtischen Grün und einheimische Pflanzen sind eine Chance für mehr Biodiversität in der Stadt und die Erhaltung unserer Insekten- und Vogelvielfalt.» <b>Naturaqua PBK</b> Das Angebot von naturaqua PBK umfasst Dienstleistungen in den Bereichen Landschaftsplanung, Ökologie, Gewässer und Kommunikation. Die Markenzeichen: profundes Fachwissen, ganzheitliche Betrachtung und&nbsp; Nähe zur Bevölkerung. </div>
Saugen+Blasen
MENSCH UND TECHNIK IM DAUEREINSATZ DIE SELBST ENTWICKELTEN MASCHINEN BEWÄHREN SICH

Ob Rundkorn 16/32, Betonkies 0/32, Lava oder Ziegelsubstrat, Schaumglasschotter, Mager- oder Splittbeton, Rasen-Tragschicht, Rasenerde, gesiebter trockener Humus, Sand oder sogar Gummigranulat für die Schiesskeller, all das haben die Maschinen in den letzten Monaten problemlos gefördert. Eine 250m Leitung, die Gebäudehöhe 100m – ein Kinderspiel für unsere Maschinen.

<div>Dank den starken Partnern, Systemlieferanten, Galabauern und Erdenwerken ist es für uns kein Problem, ein Gründach mit einem 2-Schichtaufbau in der Grösse von 30’000 m2 in einem Monat fixfertig zu erstellen. Dabei ist es selbstverständlich, dass am Schluss eine Hydrosaat erstellt wird. Gerade bei grossen Industriehallen ist es sehr wichtig, wenn das Substrat WKmax nur 1100 Kg haben darf, dass mit Anspritzbegrünung gearbeitet wird. <b>Beratung?</b> <b>Ist der Schlüssel für Qualität!</b> Wir sind auch in der Lage einen hochwertigen System-Aufbau ab Dachhaut zu liefern. Die fachlich kompetente Beratung dazu ist selbstverständlich. Ob Sie ein Retentionsdach wünschen in Kombination mit einer funktionierenden Dachbegrünung, und dazu eventuell noch eine PV-Anlage?&nbsp; Das ist mit der heute vorhandenen Technik problemlos möglich, nur müssen wir rechtzeitig auf das Projekt Einfluss nehmen können. Wenn wir eine Symbiose der drei Schichten wollen, braucht es eine statische Belastung pro m2 von ca. 220–250 Kg. Es hängt ein wenig davon ab, wieviel Wasser auf dem Dach zurückgehalten werden muss, um es dann langsam wieder abfliessen zu lassen. Sinnvoller wäre es, sogar einen Teil vom Wasser unten in Tanks zu fassen und bei Bedarf mit selber produziertem Strom wieder auf das Gründach zu pumpen, damit solche Trockenperioden wie in diesem Sommer überbrückt würden. Wir wissen, dies klingt im Moment für viele Anwender ein wenig utopisch in Bezug auf die Kosten von einem derartigen Aufbau. Wenn wir aber den Nutzen für Mensch und Umwelt dagegen aufwiegen, sind wir überzeugt, dass dies die Zukunft der neuen Bauweise für Flachdächer in den grösseren Ballungszentren sein wird. Denn Wasser, das verdunstet, kühlt die Umgebung deutlich ab, was in diesem Sommer mit Sicherheit ein grosser Vorteil gewesen wäre. Abgesehen von der grossen Leistung unserer Maschinen, welche auch zum Schonen der Gebäudehülle beiträgt, können wir als Firma Weiss+Appetito Spezialdienste AG sehr stolz sein, was unsere Mitarbeiter Tag für Tag an der Front und auf den Baustellen in ganz Europa leisten.&nbsp;</div>
Saugen+Blasen
HERZLICHEN DANK

Der Ceneri-Basistunnel ist das dritt grösste Tunnelbauprojekt der Schweiz. Er verbindet den nördlichen mit dem südlichen Teil des Tessins. Die Eröffnung und Inbetriebnahme ist für das Jahr 2020 vorgesehen. Für unseren Mitarbeiter Bajrush Maloku gab es jedoch bereits am 4. Juni dieses Jahres –im Inneren des Ceneri-Basistunnel – Anlass zum Feiern.

<div>Während 16 Tagen arbeitete die Equipe von Bajrush Maloku im Ceneri-Basistunnel und blies mit dem Jumbo Kies in einen Fensterstollen, welcher als Zugang für die Arbeiten am Haupttunnel diente. Um den Stollen wieder zu füllen wurde rund 3000 Kubikmeter Kies in den Tunnel geblasen. Kein Tageslicht, dünne Luft und enge Platzverhältnisse erschwerten die Arbeiten für die drei Männer, und doch gab es einen Grund zum Feiern. Am 4. Juni 2001 – genau vor 17 Jahren – wurde Bajrush Maloku bei der Weiss+Appetito Spezialdienste AG eingestellt. Als Maschinist ist er in der ganzen Schweiz mit dem Jumbo unterwegs, kennt viele Orte, viele Städte und viele Dächer oder eben auch Tunnel. <b>Bajrush, wie sieht ein typischer Ar-beitstag von dir aus?&nbsp;</b> Bajrush: «Ich treffe um 6.00 Uhr in Kerzers ein und gönne mir einen Kaffee in der Cafeteria. Zusammen mit meinem Team mache ich mich dann mit dem Jumbo und dem Dosiergerät auf den Weg zu unserem Einsatz. Oft sind wir jedoch mehr als einen Tag unterwegs.» <b>Was gefällt dir an deinem Beruf besonders gut?</b> Bajrush: «Ich kenne die Schweiz besser als mein Heimatland, bin ständig unterwegs und kenne viele Orte, Städte und Dörfer. Jeder Auftrag ist anders und dadurch ist unsere Arbeit abwechslungsreich. Ich trage die Verantwortung für mein Team,&nbsp; für&nbsp; die&nbsp; Fahrzeuge&nbsp; und schaue, dass die Kunden zufrieden sind. Mein Team mit Agostinho Gaspar Perreira und José Torres schätze ich sehr.» <b>Welches war für dich ein besonderes&nbsp;</b><b>Projekt?</b> Bajrush: «Da gibt es viele. Was natürlich immer schön ist, wenn wir im Wallis in den Bergen tätig sind und ein Parkhausdach bekiesen.» <b>Was macht das Besondere an der&nbsp;</b><b>Weiss+Appetito AG aus?</b> Bajrush: «Wir haben eine gute Stimmung in unserer Gruppe, viele Mitarbeiter sind schon lange dabei. Wir verfügen über eine top Ausrüstung und optimale Maschinen, da kann die Konkurrenz nicht mithalten. Wir sind klar auf Position 1, und dies auch dank unseres Einsatzes, den wir mit grosser Leidenschaft ausführen.» <b>Wie sieht dein Lastwagen / deine Chauffeurkabine aus?</b> Bajrush: «Mein Fahrzeug muss praktisch sein und ich brauche kein «Schickimicki» in der Kabine. Nur den kleinen Plüschlöwen habe ich stets dabei, er heisst «Onkel Fritz». <b>Was machst du, wenn du nicht arbeitest?</b> Bajrush: «Ich bin gerne Zuhause, kümmere mich um das Haus und den Garten. Ebenfalls bin ich noch in der Feuerwehr in Murten tätig. Da meine Frau oft längere Zeit auf mich verzichten muss – geniessen wir es zu zweit einen Kaffee zu trinken.» <b>Was würdest du ändern, wenn du etwas ändern könntest?</b> «Ich bin froh sehr selbständig zu sein und Verantwortung übernehmen zu dürfen. Wir können an uns selber arbeiten um weiter zu kommen». Herzlichen Dank für deine wertvollen und geschätzten Einsätze über all die Jahre!</div> ­
Böden+Beläge
Parkett, Laminat, Kautschuk oder Teppich – es ist eine Frage der Leidenschaft

Jeder Parkettboden bringt ein Stück unverwechselbare Natur in Ihre Räume. Es kann aber auch Laminat sein, beliebter und vielfältiger denn je. Oder darf es ein PVC-/ LVT- Belag (Luxery Vinyl Tiles) sein? In unserem Showroom in Ried b. Kerzers finden Sie eine grosse Auswahl an Mustern. Sie werden bei Ihrer Wahl kompetent beraten durch unsere Spezialisten der Böden+Beläge.

<b>Fimex Distribution AG, Lyss</b> Ein echtes Highlight sind die grossen Landhausdielen aus Eiche, welche in der Fimex Distributions AG die Ausstellungsräume schmücken. Auch PVC und Sportbeläge wurden verlegt, um die Geräte optimal präsentieren zu können. <span style="color: rgb(255, 255, 0);">+&nbsp;</span> 215m² Landhausdiele - gebürstet und geölt <span style="color: rgb(255, 255, 0);">+</span>&nbsp; 215m² PVC-Belag - Bolon <span style="color: rgb(255, 255, 0);">+</span>&nbsp;&nbsp;180m² Sportbelag - Pavigym
Böden+Beläge
Parkett, Laminat, Kautschuk oder Teppich – es ist eine Frage der Leidenschaft

Jeder Parkettboden bringt ein Stück unverwechselbare Natur in Ihre Räume. Es kann aber auch Laminat sein, beliebter und vielfältiger denn je. Oder darf es ein PVC-/ LVT- Belag (Luxery Vinyl Tiles) sein? In unserem Showroom in Ried b. Kerzers finden Sie eine grosse Auswahl an Mustern. Sie werden bei Ihrer Wahl kompetent beraten durch unsere Spezialisten der Böden+Beläge.

<div><b>Wohnguet in Täuffelen</b></div> <div>Ein LVT in Holzstrukturoptik wurde für die Verkehrsfläche von rund 6‘400 m² verwendet. Er ist strapazierfähig, pflegeleicht und hygienisch – nicht nur optisch ein idealer Belag für das Wohnguet in Täuffelen.</div> <div>+&nbsp; Fläche 6‘400 m2 mit LVT<br />+&nbsp; 75 Nasszellen mit PVC Surestep</div>
Saugen+Blasen
DER BAHNHOF BERN DER ZUKUNFT

Der Bahnhof Bern wird ab 2025 mehr Platz und Kapazität bieten. Die Realisierung ist in drei Projekte geteilt: Einen neuen Bahnhof der RBS unter den bestehenden Gleisen der SBB, die Stadt Bern wird verschiedene Verkehrsmassnahmen rund um den Bahnhof realisieren, und die SBB erstellt eine zusätzliche Personalunterführung und zwei neue Bahnzugänge. Unsere Mannschaft der Weiss+Appetito Spezialdienste AG war eine Woche vor Ort an der Arbeit.

<div>Eindrücklich ist die Baustelle auf der Grossen Schanze in Bern. Um die beanspruchte Fläche so klein wie möglich zu halten, wurde über der Schanzenstrasse eine Plattform erstellt. Die Bohrpfahlarbeiten sind abgeschlossen und die Aushubarbeiten in der Baugrube und am Schachtbauwerk laufen auf Hochtouren. Sobald die Schachttiefe erreicht ist, wird mit dem Bau des Tunnels begonnen. Eindrücklich ist aber auch der Arbeitsplatz unserer drei Männer von Saugen+Blasen, welcher in einem Stollen auf Höhe der SBB Gleise angrenzend an die Bahnhof-Autounterführung liegt: Zugang zum Stollen finden sie von der Baugrube aus über eine Treppe, die 30 Meter senkrecht nach unten führt. In 60 Meter Tiefe des Stollens stehen in niedrigen und engen Schächten verteilt acht Diesel- und zwei Benzintanks, welche ihren Zweck erfüllt haben. Diese Tanks fassen je 50‘000 Liter. Der Jumbo mit unserem neuen Dosiergerät kann aber trotz engen Platzverhältnissen direkt in der Baugrube installiert werden. Die Luft ist stickig und heiss – für unser Team ein «Knochen-Job». Über einen 90 Meter langen Schlauch wird der Kies nach unten befördert und die zirka 500 Kubik Rundkies werden in die Tanks geblasen. Die Anlieferung des Auffüllmaterials erfolgt über die Schanzenstrasse. Das Füllen dieser Hohlräume bezweckt, dass die Sicherheit des zukünftig darüber führenden&nbsp; Personenzugangs gewährleistet werden kann.</div>
Saugen+Blasen
UMZUG DER NIEDERLASSUNG DER WEISS+APPETITO SPEZIALDIENSTE SAS IN FRANKREICH

Nach neun Jahren war es soweit und die Weiss+Appetito Spezialdienste SAS in Frankreich konnte ihr neues Gebäude im Mai 2018 beziehen. Von Le Havre bis Marseille sind die Teams von Pascal Schuller im Einsatz und decken somit eine grosse Fläche rund um die Schweiz ab.

<div>Neue Geschäftsräume mit Büro und Industriegebäude entstehend direkt angrenzend an das bestehende Industriegebiet in Sierentz. Pascal Schuller konnte bereits bei der Planung mit dem Bauherrn und Architekten Einfluss nehmen und die Büro- und Lagerräume mitgestalten. Die Freude war gross, als das Team im Mai 2018 in die neuen Räume einziehen konnte. Die Distanz zum alten Gebäude sind nur 100m Luftlinie, jedoch die Begeisterung der Mitarbeitenden für den neuen Arbeitsplatz ist gross. Früher, so Pascal Schuller, hatten wir im Sommer schlichtweg 43 Grad und im Winter waren wir froh, wenn das Thermometer in den Innenräumen über 18 Grad anzeigte. Die Küche mit Aufenthaltsraum bietet unseren Mitarbeitenden einen grossen Mehrwert. Modern und frisch wirken die Büroräume und das Sitzungszimmer. Auch Werkstatt und Materiallager sind nun gut zugänglich und direkt an die Büroräumlichkeiten angeschlossen. Die Einrichtung ist noch nicht abgeschlossen, und so wird im nächsten Sommer noch im Aussenbereich ein Aufenthaltsplatz geschaffen, der für die gemeinsamen Pausen genutzt werden kann.&nbsp; <b>Frankreich macht sich stark für begrünte Gebäude</b> In Frankreich ist Dachbegrünung bei Gewerbebauten im Gesetz verankert. Bereits in den 60er und 70er Jahren gab es dort bereits erhebliche Flächen an intensiver Dachbegrünung. In den 90er Jahren folgte dann die extensive Dachbegrünung, diese entwickelte sich jedoch nur langsam. Dazu kam dann die Fassadenbegrünung. Die Stadt Paris hatte im 2013 angekündigt, dass sie sich zu vier Hektaren Fassadenbegrünung verpflichten möchte; dies wurde damals als Scherz angesehen. Aber im Jahr darauf wurde die Zahl bereits auf 100 Hektaren für den Zeitraum von 2014 – 2020 erweitert, bestehend aus 1/3 Dach begrünung, 1/3 Fassadenbegrünung und 1/3 «Top Urban Agriculture». 2015 wurden die Massnahmen für die Umsetzung festgelegt durch die Stadt Paris als Bauherrin. Im Januar 2016 wurde dann die Charta «Objectif 100 ha» von 35 Bauherren (Institutionen und Privatpersonen) unterzeichnet. Dazu gehörten Hotelgruppen, Grossmärkte, Schulen etc. Diese Charta verpflichtet die Unterzeichnenden für die gemeinsame Umsetzung des Zielvorhabens der 100 ha Bauwerkbegrünung. Nach Paris haben diverse wichtige Städte (Lille, Nantes, Strasbourg, Lyon, Nice) sich dazu entschieden ebenfalls die Gebäudebegrünung zu erleichtern und fördern.</div>
Gruppe (Alle Bereiche)
WYMAG AG – DIGITALISIERUNG IM ROHRLEITUNGSBAU

Zum Jahreswechsel 2017/ 2018 wurden in Sarmenstorf bei der Josef Muff AG diverse digitale Hilfsmittel angeschafft. Nicht nur in der Werkstatt, sondern auch auf der Montage und im Büro wurden mehrere neue Produkte eingeführt, welche nun zentral in der Abacus Software konsolidiert werden. Eine Erfolgsstory, welche erst begonnen hat.

<div><b>Montage – immer unterwegs, immer dabei</b> Jeder Chefmonteur wurde mit einem iPad ausgestattet. Dadurch wurde die Kommunikation innerhalb der Teams optimiert. Videoanrufe werden für Problemlösungen vor Ort genutzt, ohne dass&nbsp; die&nbsp; Projektleiter&nbsp; lange Anfahrtswege auf sich nehmen müssen. Fotos und Dokumente können über Google Drive untereinander ausgetauscht und durch das eingebaute 3G-Modul überall mit Funkempfang abgerufen&nbsp; werden. Da auch ein Mail-Account mit Google Mail eingesetzt wird, können nun die Chefmonteure aktiv in Mailings angesprochen werden. Zusätzlich wurde mit der App Arbeitsrapport die Zeiterfassung digitalisiert. Die Chefmonteure können die Arbeitszeit für sich und ihr Team direkt erfassen und sie wird in Echtzeit mit der Abacus Software im Büro synchronisiert. Natürlich können auch Spesen erfasst werden. Die Daten können ausgewertet werden wie in der klassischen Projektauswertung. <b>Werkstatt – die Arbeit steht nicht still</b> Im Gegensatz zu der Montage hat die Werkstatt komplett andere Abläufe. Hier wurde der Schwerpunkt auf die zweiseitige Zeiterfassung gelegt. Die Präsenzzeit der Mitarbeitenden wird mittels iPad beim Eingang in die Werkhalle erfasst. Dort wurde die App AbaClocK installiert. Sämtliche Mitarbeitenden verfügen über einen Badge, der die Zeit starten und stoppen kann. Die Zeiten werden dann wiederum direkt mit der Abacus Software synchronisiert. Um die Arbeitszeit auf Projekte zu rapportieren, stehen in der Werkstatt verteilt sechs Handscanner bereit. Der Projektleiter erfasst vorgängig für jedes Projekt ein Stundenbudget, auf welches der Mitarbeitende rapportieren kann. Dazu scannt er einen QR-Code auf dem Auftrag, danach die Leistungsart von einem vorgefertigten Plakat und seinen Badge mit seiner Nummer. Nach einer Bestätigung der Daten werden die Informationen automatisch aufbereitet, die gearbeitete Zeit gerechnet und in die Abacus Software übertragen. Der Projektleiter ist so im Stand, jederzeit per Mausklick die Anzahl angefallener Stunden auszuwerten und wie lange man für gewisse Arbeitsschritte (Leistungsarten) benötigt. Die dazu passenden Präsenzzeiten können so ausgewertet werden und ergeben ein ganzheitliches Bild über die Zeiterfassung in der Werkstatt. <b>Büro – alles auf einen Blick</b> Im Büro wurde die Arbeit mit der Abacus Software erweitert. Die Projektleiter können selbständig Aufträge anlegen für ihre Mitarbeitenden, Auswertungen aufbereiten und die rapportierten Stunden kontrollieren.&nbsp; Dies schnell, effizient und exakt. Zusätzlich wurde im gleichen Zug die Zeit- und Spesenerfassung mit MyAbacus eingeführt, die es erlaubt, von jedem Computer ortsunabhängig seine Stunden zu rapportieren.&nbsp; Diese Erfassungen müssen dann nicht mehr manuell vom Personal erfasst werden, sondern fliessen automatisch ins Lohnprogramm. Die Mitarbeitenden können dabei jederzeit einen Monatsrapport für einen&nbsp; Überblick ausdrucken – für die ganze Zeit seit der Einführung, auch Jahre zurück. <b>Die Zukunft? Zum Greifen nahe</b> Ist das Projekt nun nach fast einem Jahr abgeschlossen? Theoretisch schon, jedoch kommen mit neuen Möglichkeiten neue Ideen, mit den neuen Ideen kommen neue&nbsp; Anforderungen und diesen folgen dann spannende Projekte. Die WYMAG Consulting AG freut sich schon auf weitere Folgeprojekte, welche sie für die Josef Muff AG ausführen darf. Natürlich stehen die gemachten Erfahrungen und Tools auch weiteren Mit gliedern der Weiss+Appetito Gruppe und externen Kunden zur Verfügung – zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!</div>
Böden+Beläge
EINFACH GUT GEMACHT! FUNKTIONAL UND ELEGANT

Im Frühjahr 2017 wurde mit dem Umbau der Betriebszentrale der Migros in Schönbühl gestartet. Neben der neuen Einteilung des Direktionsbereichs wurden die Büroarbeitsplätze und Sitzungszimmer umgerüstet und auf den neusten Standard gebracht. Auch das Personal-Restaurant «Aare-Garten» war Bestandteil der Erneuerung und zeigt sich nun in einem edlen Industrial-Design-Look.

<div>Die durchdachte Planung des kulinarischen Treffpunkts für sämtliche Mitarbeitende der Migros Betriebszentrale ist deutlich spürbar. Es wurden verschiedene Zonen geschaffen, die sich durch eine unterschiedliche Materialisierung und Möblierung voneinander abheben. Überall finden sich zB. Steckdosen und USB-Anschlüsse – diese Bereiche lassen sich somit auch optimal als Orte für Sitzungen, Besprechungen und zum Arbeiten nutzen. Vom Eingang führt der Weg zur Verpflegungsstation über einen TANA ARTE Bodenbelag. Der zweifarbige Zement-Kunstharz-Spachtelbelag wurde von Hand appliziert. Ein pflegeleichtes und robustes unvergleichliches Unikat – welches den Industial-Look optimal ergänzt. Für die nötige Wärme sorgen zwei unterschiedliche Parkettarten, Trennwände aus Filz, verschiedene Leuchten und die schlichte, ästhetische Möblierung. Der Nussbaumparkettboden wirkt edel mit den weissen, blauen und grünen Wänden, welche den Glaspavillon, den Bereich mit den Hochtischen und den Sofanischen umgeben. Für die grösste Fläche rund um den Aussenbereich mit Lounge wurde ein Eichenparkett verlegt. Dieser bringt Kontrast zur schwarz gehalten Decke und schafft eine gemütliche Atmosphäre. Die Kaffeebar mit Kupfertheke und gläsernen Lampen rundet den geschaffenen Begegnungsort für die Mitarbeitenden aus allen Bereichen ab. Im Zeitraum vom Juni bis August 2018 war unser Team der Böden+Beläge vor Ort, baute 390m² TANA ARTE ein und verlegte 900m² Parkett. Wir sind begeistert und bedanken uns für die gute Zusammenarbeit. Das neue «Aare Garten» Restaurant ist ein absolutes Highlight und ein fortschrittliches Projekt, um Pausen-, Verpflegungs- und Arbeitsflächen auf eine inspirierende Art zu verbinden.&nbsp; <b>Bodenbelag im «Wasted-Look» in Ihrem Zuhause?</b> Der TANA ARTE kann auch fugenlos bei Ihnen Zuhause im privaten Wohnbereich appliziert werden. Individuell, grosszügig und modern lassen sich Ihre Räume gestalten. Das mehrschichtige System ist atmungsaktiv und überzeugt mit einer hohen mechanischen Abriebfestigkeit, sowie einer grossen Widerstandsfähigkeit gegen eine Vielzahl von chemischen Substanzen. Der TANA ARTE wird oft für Sanierungen, aber auch für Neubauten verwendet aufgrund seiner geringen Aufbauhöhe. Zudem sind ihm in der gestalterischen Freiheit mit einer umfangreichen Farbpalette nach RAL oder NCS nahezu keine Grenzen gesetzt. TANA ARTE setzen wir oft bei Verkaufs- und Ausstellungsräumen, öffentlichen Gebäuden, Büros, Restaurants, Empfangs- und Schalterhallen oder im privaten Wohnbereich ein.</div>
Böden+Beläge
GALLIKER TRANSPORT AG ERFOLGREICH UND INNOVATIV

Das Unternehmen Galliker – vorausschauend und innovativ geführt – bietet seinen Kunden vielseitige und umfassende Lösungen. So auch wir. Gleich drei Firmen der Weiss+Appetito Gruppe sind vor Ort beim Neubau des «Car House» tätig.

<div>24 Monate sind geplant, um das siebenstöckige «Car House» der Firma Galliker Transport &amp; Logistics AG in Altishofen zu realisieren. Unsere Teams der Weiss+Appetito AG Böden+Beläge, der Pegrila AG und der Minova, sind vor Ort tätig und sorgen für optimale Bodenbeläge – alles aus einer Hand. Das Familienunternehmen Galliker Transport AG gibt es bereits seit 1918. Damals wurden noch mit Pferden Transportaufträge ausgeführt.&nbsp; Die Entwicklung ging weiter, trotz Weltwirtschaftskrise und zweitem Weltkrieg. 1965 wurden erste internationale Transporte nach Skandinavien getätigt. Die Firma wuchs und zog 1980 mit 90 Mitarbeitenden und 75 Fahrzeugen von Hofstatt nach Altishofen, welches der neue Hauptsitz der Firma wurde. Das internationale Netz wurde ausgebaut und Zusatzdienstleistungen geschaffen. Heute, geführt in der 3. Generation, stehen weitere Projekte an. Mit einem «Car House», welches direkt auf dem Gelände des Verwaltungsgebäudes entsteht, soll der Transport und die Lagerung der Neufahrzeuge optimiert werden. Unser Vorarbeiter Thomas Spreng, der seit 10 Jahren bei der&nbsp; Weiss+Appetito tätig ist, kennt die Firma Galliker schon lange, denn es ist nicht seine erste Baustelle für das Logistikunternehmen. Das 11 Meter hohe Gebäude wird in total 24 Monaten realisiert. Eine sportliche Leistung – genauso sportlich wie die Fahrzeuge, die aktuell bereits im EG stehen. Darüber wird gespachtelt, gespritzt, gefräst und Beton in die Schalung gegossen. Elektriker, Sanitärmonteure, Maler und Bodenleger, alle sind auf Platz und arbeiten von Stockwerk zu Stockwerk nach oben. Das Resultat der Bodenbeläge kann bereits im EG begutachtet werden. Der Tanarit ML 2000 wird aus Sand, Kies oder Splitt mit Kunstharzdispersion und Zusätzen hergestellt. Verteilt auf sieben Stockwerke wird über 100’000m² Tanarit eingebaut. Das neunköpfige Team von Thomas arbeitet schnell und effizient. Zwei Mann sind unten im Zelt auf dem Vorplatz und mischen den fertigen Belag. Dieser wird dann in Silokübeln in den Aussenlift gebracht und nach oben gefahren. Die Silokübel werden mittels «Pneuladerli» durch die Hallen transportiert, dies spart Zeit und Kraft. Nebenan wird durch die Minova die Betonoberfläche mittels Kugelstrahl und Fräsarbeiten vorbereitet, und einige Stockwerke darüber sind zwei Arbeiter der Pegrila AG mit der Somero-Maschine am Abziehen und Ausgleichen des frisch eingegossenen Betons. Hier zeigt es sich beispielhaft, welch umfassende Dienstleistung die Weiss+Appetito Gruppe im Bereich Böden+Beläge anbieten kann.</div>
Böden+Beläge
Neues Einkaufserlebnis in Langnau

Die Migros ist im Besitz von über zwei Millionen Genossenschaftern. Sie engagiert sich für deren Gemeinwohl, Kultur, Bildung, Volksgesundheit, Nachhaltigkeit, unterstützt regionale Produzenten, und versucht ihren Kunden – auch solchen, die nicht «Migrosbesitzer» sind – mehr zu bieten. Darunter gehört auch die Sanierung und der Unterhalt der Shopping Mall in Langnau – welcher nach 25 Jahren eine Auffrischung bevorstand.

<div>Terrazzoböden? Kennen wir bereits aus der griechischen und römischen Antike. Während der römischen Kaiserzeit erlebte diese Art des Bodenbelags eine Blüte. Hervorragende künstlerische Ausführungen, aber auch homogenere Machart, schmückten Paläste und Landgüter der Provinzen. Selbst die römische Armee setzte auf einen strapazierfähigen Bodenbelag und verwendete ihn teilweise selbst in kleinen Militärposten entlang der Grenzen. Als Zuschlagstoffe wurden Marmor, Kalkstein, Dolomit etc. verwendet, jedoch sind auch Böden zu finden, die mit härteren Materialien wie Granitsplitt, Moränen- und Flusskiese erstellt wurden.&nbsp; In der Renaissance wurden die Paläste von Venedig mit Terrazzoböden ausgestattet. In den historischen Bauten sind diese prächtigen Kunstwerke noch erhalten und in gutem Zustand, was die Haltbarkeit belegt. Die Vorzüge eines Terrazzobodens nebst der Ästhetik sind sicherlich Tragfähigkeit, Gebrauchstauglichkeit und Lebensdauer. Für das Shopping-Center der Migros in Langnau, welchem nach 25 Jahren eine Sanierung und Erneuerung bevorstand, wurde für die Fläche von 230 m 2 im Eingangsbereich der Mall ebenfalls ein Terrazzoboden gewählt. Stefan Lehmann der Firma Lehmann Baumanagement AG war verantwortlich für die Projektleitung und Gesamtplanung des Umbaus. Koordinativ war das eine absolute Meisterleistung, da während des Umbaus die Geschäfte der Drittmieter (Denner, Kiosk, Kirchhofer, Apotheke) offen blieben. Auch der Zeitraum von März-Oktober 2018 war für die Ausführungsplanung und vorgesehenen Erneuerungen sportlich angesetzt. Das Gebäude entsprach nicht mehr den aktuellen Bedürfnissen. Die gesamte technische Anlage, die Rolltreppen, den Feuerschutz hat man ersetzt. Es gab mehr Kühlfläche für die Frischwaren, und das Restaurant wurde vergrössert. Somit können mehr frische Speisen vor den Augen der Kunden zubereitet werden. Für die Kundschaft der Migros wurde während der Bauzeit ein Verkaufsprovisorium auf dem Vorplatz erstellt. Für unseren Bauführer Diego Millal, welcher für die Bodenbeläge im Bereich der Küche des neuen Restaurants und der Mall verantwortlich war, galt es, den straffen Zeitplan einzuhalten. Somit kam unsere Mannschaft erst nach Ladenschluss auf den Platz und arbeitete abends. Dies aber schnell, effizient und äusserst exakt. Die alten Kunststeinplatten wurden herausgespitzt, eine Schicht des darunterliegenden Hartbetons abgetragen und anschliessend wurde durch die Pegrila AG (gehört seit Januar 2017 zur Weiss+Appetito Gruppe) eine 8 cm dicke Betonschicht aufgetragen. Drei Wochen später wurde dann an einem Samstag&nbsp; nach Ladenschluss die Mall ein weiteres Mal abgedeckt und der Boden mittels Kugelstrahl und Grundierung mit Quarz sandstreu vorbereitet. Die 8-köpfi ge Mannschaft musste in diesem Zeitfenster hart und effizient arbeiten.&nbsp; Um 7.00 Uhr, stand dann die zweite Mannschaft bereit für den&nbsp; Einbau des Terrazzobelags. An zwei Mischern wurde der zementöse Boden angereichert. In der Halle waren sechs Personen am Auftragen der ca. 2 cm dicken Masse, wovon später noch 5 mm abgeschliffen wurden. Danach erfolgte die Versiegelung. Der neue, helle, fugenlose Terrazzo vergrössert jetzt optisch die Eingangshalle und schafft ein sehr elegantes Ambiente. Am 18. Oktober 2018 wurde die Migros-Eröffnung in Langnau gefeiert.&nbsp; Unser grosser Dank geht an Diego Millal und sein Team für die Einsätze, an Stefan Lehmann für die gute Zusammenarbeit und an die Bauherrschaft der Genossenschaft Migros Aare, vertreten durch Pascal Vonlanthen.</div>
Böden+Beläge
ELASOL – VIELSEITIGER BELAG

Im April wurde in Muri bei Bern das neue Multiplex-Kino und Freizeitzentrum der KITAG Kino-Theater AG eröffnet. Darin sind: Zehn Kinosäle, die Sport- und Bowlingbahn, ein Möbelgeschäft und ein Burger-Restaurant. In der Sportbar mit Bowling-Bereich war eine kreative Art der Bodengestaltung gefragt. Die Anforderung des Bauherrn: Es soll aussehen wie ein Fussballfeld! Für uns eine spannende und kreative Herausforderung!

<div>In Zusammenarbeit mit dem Bauherrn und Architekten wurden mit verschiedenen Materialien Muster erstellt. Schlussendlich hat ein grüner ELASOL die Bauherrschaft überzeugt – er punktete nicht nur mit seiner robusten Eigenschaft und kann leicht gereinigt werden, sondern auch optisch ist er ein Hingucker. Im Februar startete Weiss+Appetito AG mit der Umsetzung und Verlegung auf der über 400m2 grossen Fläche. Ende März wurden dann noch die weissen Beschriftungen und Markierungen ähnlich einem Fussballfeld angebracht. Dieses Objekt ist ein perfektes Beispiel um aufzuzeigen, wie vielseitig der ELASOL eingesetzt werden kann. Der klassische Belag ist geschliffen und hat somit eine glatte Oberfläche, was gut beim Projekt Xundheitszentrum in Grindelwald ersichtlich wird. Jedoch wollten wir im Freizeitzentrum in Muri ein anderes Ergebnis erzielen. Der Belag musste nicht nur farblich nach einem Fussballfeld aussehen, sondern auch die Oberfläche sollte möglichst realitätsnah werden. Somit wurde die Applikation des Belages angepasst um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Als Besucher der Kinosäle treffen Sie im Verpflegungsbereich auf den klassichen ELASOL-Gummigranulatbelag der Weiss+Appetito AG.</div>
Böden+Beläge
Xund leben in Grindelwald

Grindelwald – ein berühmtes Bergdorf am Fusse der Eigernordwand. Mit einer Fläche von 171 km2 ist das Gletscherdorf eine der grössten Gemeinden des Kantons Bern. Neben 4078 Einwohnern verbringen viele Winter- und Sommersportbegeisterte ihre Freizeit in Grindelwald. Das Dorf verfügt über eine vollumfängliche Infrastruktur und nun auch über ein neues Xundheitszentrum – mit Böden und Belägen der Weiss+Appetito AG.

<div>Das neue Xundheitszentrum im Eigerdorf bietet nicht nur eine Anlaufstelle für medizinische Grundversorgung der Ortsansässigen, sondern schafft auch einen idealen Arbeitsplatz für junge Ärzte, welche Wert auf Work-Life-Balance legen. Nachfolger zu finden für Hausarztpraxen ist schwierig. Viele der Nachwuchsärzte wählen lieber ein Fachgebiet oder ein anderes Arbeitsmodell aus. Am Standort des heutigen Xundheitszentrums stand früher das Feuerwehrmagazin inmitten von Wohnbauten. Das Magazin wurde abgerissen – es entstand eine Baulücke – eine anspruchsvolle Aufgabe für die Architekten und Planer. Die MLG Generalunternehmung AG hat die Planung und Umsetzung ausgezeichnet gemeistert, oft unter erschwerten Bedingungen wie Neuschnee und Lawinen, die zum Teil die Strassen blockierten. Der Baustart der Abrissarbeiten begann im Juni 2016. Im Dezember 2017 hat unser Team der «Böden+Beläge» rund 320m² VIVASOL PU Fliessbelag und 220m² ELASOL Gummigranulat verlegt. Der Bodenbelag im lichtdurchfluteten Eingangsbereich des Zentrums wird im Winter stark beansprucht durch das Hereintragen von Salz, Splitt und Schnee. ELASOL ist deshalb perfekt geeignet, da eine unkomplizierte Reinigung möglich ist und der Belag trotzdem optisch sehr ansprechend, hygienisch und ruhig auf den Raum wirkt. Durch die Empfangstheke aus Holz und die dekorativen Elemente wirkt der Raum modern und warm. Ein weiterer Pluspunkt des ELASOL Gummigranulat-Belags ist seine Stabilität und sein guter Trittschall. Den Belag gibt es Unifarben oder er kann aus verschiedenfarbigem Granulat und Bindemittel nach Wunsch des Bauherrn gemischt werden. ELASOL kann auf nahezu allen Untergründen verlegt werden, er zeichnet sich aus mit seinen elastischen, strapazierfähigen und widerstandsfähigen Eigenschaften. Bei den Garderoben der Mitarbeitenden und im Bereich der Physiotherapie hat sich der VIVASOL PU Fliessbelag durchgesetzt. Der Belag bietet ein attraktives Ambiente im täglichen Gebrauch. Die Garderoben wurden mit dem beigefarbenen Bodenbelag ausgestattet, der Raum strahlt eine natürliche Gemütlichkeit aus. Für die Nasszellen wurde derselbe Boden gewählt, welcher sich zu den dunklen Keramikwandplatten perfekt in Szene setzt. Mit der Eigenschaft, aus hochwertigem Kunstharz schön, hygienisch und pflegeleicht zu sein, punktet er sowohl bei den Benutzern wie vor allem auch beim Reinigungspersonal. Den Belag matt oder glänzend und nach RAL- oder NCS-Farbtonkarte applizieren zu können ergibt eine reizvolle Perspektive. VIVASOL ermöglicht unseren Kunden eine ganz persönliche, einzigartige Raumgestaltung. Die&nbsp; Räume&nbsp; des&nbsp; Xundheitszentrum wirken frisch und modern, strahlen dazu durch die hölzerne Gebäudehülle und den Parkettbelag Gemütlichkeit und Wärme aus. Grindelwald ist ein Dorf mit einer fantastischen Berglandschaft und einer wunderbaren Aussicht. An einem Projekt zu arbeiten, das mit einer so imposanten Kulisse umgeben ist, war für unser Team der Böden+Beläge ein Highlight. Und ja, es lässt sich «XUND» leben in Grindelwald! Es war für die Firma Weiss+Appetito ein sehr schöner Auftrag, die MLG in diesem Projekt unterstützen zu dürfen! Wir hoffen auf weitere interessante gemeinsame Projekte in der Zukunft.</div>
Bausanierungen
Im Einsatz für sauberes Wasser

Das Regenbecken Niederuster wurde 1972 erstellt und ist im Nebenanschluss mit dem Zulauf zur ARA Jungholz verbunden. Der Hauptsammelkanal des städtischen Kanalisationsnetzes durchquert das Regenbecken Niederuster. Ist die Zulauf menge grösser als die Kapazität der Abwasserreinigungsanlage, läuft das Abwasser über einen Schneckenrechen ins Regenbecken.

<div>Sobald sich die Zulaufmenge verringert, wird das zwischengespeicherte Abwasser durch Entleerung wieder in den Zulauf gefördert. Zwei Rührwerke verhindern während der Beckenentleerung das Absetzen der Feststoffe. Bei längeren Regenereignissen (Hochwasserereignis) füllt sich das Becken bis zum Notüberlauf. Beim Anspringen des Notüberlaufes wird das verdünnte Abwasser in den Aabach entlastet. Das Regenbecken hat einen Nutzinhalt von 1‘150 m3. <b>Sanierungskonzept</b> Nachdem die Betondecke abhumusiert und freigelegt war, wurden die neuen Öffnungen geschnitten und die Baustelle aus Sicherheitsgründen abgesperrt. Als das Gerüst im Regenbecken erstellt war, wurden in den Stützenbereichen zusätzliche Durchstanzarmierungen montiert. Der Arbeitsstart im Regenbecken verlief witterungsbedingt nicht ganz optimal. Neben den teilweise heftigen Niederschlägen waren auch viele Arbeiter von verschiedenen Arbeitsgattungen gleichzeitig im Regenbecken tätig, so dass man sich gegenseitig in den Weg kam. Aber mit gutem Willen von allen Beteiligten konnten wir auch diese Herausforderung meistern. Auf der Betondecke waren bei den neuen Einstiegen nun Betonkränze zu erstellen und die Treppen zu versetzen. Im Beckeninnern wurde die bestehende Beschichtung komplett entfernt und die Schadstellen am Beton fachgerecht instand gestellt. Zu guter Letzt wurde das Becken komplett neu beschichtet. Die grosse Herausforderung bestand darin, dass während den ganzen Arbeiten Abwasser durch den provisorischen Holzkanal fliessen musste, was die Feuchtigkeit im Becken stark erhöhte. Mit technischen Hilfsmitteln ist es uns dennoch gelungen, die optimalen Verhältnisse zum Beschichten zu schaffen. Zum Abschluss wurde das Becken wieder mit Humus überdeckt und begrünt, sowie Gehwege und Treppen versetzt. Heute macht die ganze Anlage einen erfreulich frischen, gepfl egten Eindruck! Auf Grund unserer Offerte, einem günstigen Angebot und guten Referenzen haben wir von der Bauherrschaft den Zuschlag für die Arbeiten bekommen. Bei der Bauherrschaft und der Bauleitung möchten wir uns persönlich für die gute Zusammenarbeit bedanken. Die gute Qualität wurde mittels Porenprüfung und Kontrollen während den Arbeiten dokumentiert. Die Kosten und Termine wurden unsererseits wie immer eingehalten. Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass alle Beteiligte mit der gelungenen Sanierung rundum zufrieden sind.</div>
Bausanierungen
Emil Frey AG, Autolager Härkingen - Abdichtung Parkdeck und Instandsetzung Tragkonstruktion

Das offene Parkhaus der Emil Frei AG, Autolager Härkingen, wurde 1987/1988 erstellt. Auf Grund von leichten Deformationen der obersten Decke bildeten sich Pfützen, und die Entwässerung musste neu erstellt werden.

<div>Zu diesem Zweck wurden an den jeweils tiefsten Stellen in der Feldmitte Rinnen von ca. 1,5 cm Tiefe gefräst. Die gesamte Rinnenlänge betrug ca. 1‘400 m. In diesen wurden an den tiefsten Punkten neue Chromstahl-Bodenabläufe versetzt. Die 80 Einlaufschächte wurden speziell nach unseren Vorgaben produziert. Zu den neuen Entwässerungsmassnahmen musste auch die rund 50 m lange Dilatationsfuge in der Gebäudemitte sowie alle weiteren Fugen und Randanschlüsse fachmännisch abgedichtet werden. Dafür wählten wir jeweils das optimale Produkt. Nachdem wir den Untergrund mittels Kugelstrahler gut vorbereitet hatten, brachten unsere Spezialisten in drei Etappen die sogenannte Parkdeckbeschichtung auf eine Gesamtfläche von 9‘220 m 2. Das Regenrisiko während den Beschichtungsarbeiten war zu Beginn sehr gross, wurde aber wegen den engen Terminen vollumfänglich von der Weiss+ Appetito AG getragen. Von der zweiten Etappe an profitierten wir vom trockenen Sommer 2018, mussten die Beschichtung jedoch auf Grund der heissen Witterung in den späten Abendstunden applizieren. Der zweite Teil unseres Auftrages betraf die Beton-Instandsetzung und Verstärkung der Durchstanzarmierung. Für die Durchstanzverstärkung mussten wir 864 Löcher von 25 cm Länge durch die Betondecke bohren. Insgesamt wurden ca. 3‘000 m 2&nbsp; Betonoberfläche gereinigt, hydrophobiert und versiegelt. Mit diesem Vorgehen wird der künftige Alterungsprozess des Betons stark verlangsamt und seine Lebensdauer erhöht. Die Betonsanierung umfasste auch Schubverstärkung, Oberflächenschutz und Fugenarbeiten in den unteren Geschossen.</div> <div>Auf Grund unserer Offerte, der guten Referenzen und kompetenter Beratung haben wir von der Bauherrschaft den Zuschlag für die Sanierungsarbeiten bekommen. Die Zusammenarbeit mit der Bauherrschaft und der Bauleitung war jederzeit optimal. Ich möchte mich an dieser Stelle herzlich dafür bedanken. Die Qualität wurde durch den Ingenieur laufend überwacht und als gut befunden. Kosten und Termine konnten von unserer Seite dank guter Bauführung stets eingehalten werden. Die erfolgreiche gemeinsame Schlussabnahme fand am 3. Oktober 2018 statt. Es wurde uns ein mängelfreies Werk attestiert!&nbsp;</div>
Bausanierungen
Wahrzeichen der Stadt Biel

Abreissen oder sanieren? Diese Frage stellte sich die Stadt Biel Ende 2017. Die Rede ist vom Bieler Kongresshaus, welches von 1961 – 1966 erbaut worden war.

<div>Der vom Bieler Architekten Max Schlup entworfene Gebäudekomplex mit Hochhaus, Hallenbad, Konzertsaal und Foyer wurde 1966 fertiggestellt. Die Zu- und Abneigung der Bieler zu ihrem Kongresshaus ist durchaus spürbar. Auf der einen Seite steht das Gebäude als Wahrzeichen für die damals moderne und weltoffene Zukunftsstadt, und auf der anderen Seite muss das Gebäude jetzt dringend saniert werden, was mit hohen Kosten verbunden ist. Die Meinungen teilen sich auch stark über das Erscheinungsbild, was jedoch bei Gebäuden mit Charakter oft der Fall ist. Das Kongresshaus ist im Kulturgüterschutzinventar als Denkmalobjekt von nationaler Bedeutung eingetragen. Auf kantonaler Stufe ist das Kongresshaus als&nbsp; «schützenswert» eingestuft. Um bauliche Schäden zu verhindern, hat die Stadt Biel Ende 2017 einen Kredit für Sofortmassnahmen gesprochen. Diese umfassen eine Sanierung der Sichtbetonfassadenfläche des Hochhauses sowie die Überprüfung des Zustands der Spannkabel des Hängedachs im Schwimmbadteil. Es gilt, das Gebäude vor einem «Zerfall» zu schützen und für die nächsten 20 Jahre adäquat zu sanieren. Die intakten charakteristischen Betonflächen sollen weitgehend erhalten bleiben. Diverse Messungen haben Aufschluss über die Substanz und Belastbarkeit gegeben, somit konnte gezielt saniert und restauriert werden. Die Betonstruktur wurde damals mit einer Schalung aus Sägerohren Schalbrettern erzielt, sodass die Brettstruktur der Betonoberfläche ihr charakteristisches Aussehen verleiht. Durch die Instandsetzungsarbeiten wird die ursprüngliche Betonstruktur zerstört, weil die Bewehrung für die Sanierung freigelegt wird. Die grosse Herausforderung hierbei ist es, die Brettstruktur wieder herzustellen, sodass trotz der Sanierung keine ästhetische Beeinträchtigung des Gesamtbildes entsteht. Dafür muss der Instandsetzungsmörtel farblich dem Untergrund angepasst werden. Die Ausbildung der Brettstruktur im Instandsetzungsmörtel braucht grosses handwerkliches Geschick und viel Erfahrung in der Instandsetzung von Betonbauten. Aufgrund des schönen Wetters kamen wir schnell und effi zient vorwärts. Dennoch war die Arbeit an der sanierungsbedürftigen Westfassade in so luftiger Höhe mit zweitweise starkem Wind oder heissen Temperaturen sehr anspruchsvoll. Nach rund 3600 Arbeitsstunden von Mai bis November waren die Sanierungen von unserer Seite her abgeschlossen. Zum Schutz vor weiteren Abplatzungen wurde die gesamte Oberfläche hydrophobiert und farblos matt lasiert. Ein Restaurationsteam sorgte mit ihren malerischen Fertigkeiten für eine optische Angleichung an die unbehandelte Fläche.&nbsp;</div>
Böden+Beläge
Voller Einsatz an den Swiss-Skills 2018

Die Entscheidungfiel knapp aus – nur 1,58 Punkte haben gefehlt für den 3. Rang!

Luca hat vier anstrengende Tage hinter sich, mit vollem Einsatz und vielen Emotionen hat er mit seinem Objekt «Victorinoxmesser» an den SwissSkills eine beeindruckende Leistung vollbracht.

<div>Luca ist im 3. Lehrjahr als Boden-/Parkettleger EFZ, Schwerpunkt textile und elastische Beläge. Durch seine starken Leistungen in der Schule und im überbetrieblichen Kurs hat er sich für die SwissSkills 2018 in Bern qualifiziert. Die Berufsschweizermeisterschaften fanden ab Mittwoch 12. bis Sonntag 16. September 2018 statt. <p class="align-left">Luca ist der Sohn von Marcel Brenzikofer und der Bruder von Claudio Brenzikofer,&nbsp; die&nbsp; ebenfalls&nbsp; bei&nbsp; der&nbsp; Weiss+Appetito AG in der Abteilung Böden+Beläge arbeiten. Er ist im positiven Sinne «familiär vorbelastet» bezüglich der Berufswahl, wie er selbst sagt. In seiner Freizeit macht Luca gerne Musik und spielt Klavier.</p> <p class="align-left">Die Aufgabe bestand darin, eine Fläche von 2.70m auf 1.97m zu belegen. Die eine Hälfte in Form eines Victorinoxmessers, die andere Hälfte mit blauem Linoleumbelag, in dessen Mitte ein Podest aus PVC mit dem Muster eines Schweizerkreuzes zu sehen sein soll. Auf einer Fläche von 1.10 m2 hatten die Kandidaten die Möglichkeit, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen.</p> <p class="align-left">Nach der vorgesehenen Vorbereitungszeit fiel der Startschuss am Mittwochmorgen. Mit vollem Elan begann Luca. Er montierte Holzlatten, diese dienten als Rahmen um die richtigen Masse zu erhalten. Es folgte die Vermessung vom Podest. Um eine Trennung zwischen den verschiedenen Belagsarten zu schaffen, setzte er ein Profil und begann mit den Spachtelarbeiten. Er arbeitete konzentriert, sauber und effizient. Gute Vorarbeit ist der halbe Weg zum qualitativ hochwertigen Belag.</p> <p class="align-left">Am Donnerstagmorgen: Luca hatte die Teppichteile in Form eines Victorinoxmessers vor Ort zugeschnitten und anschliessend am Objekt ausgelegt. Mit akribischer Genauigkeit wurden nun die Teile fertig zugeschnitten und eingepasst. Fingerspitzengefühl und eine ruhige Hand waren gefragt, was bei der Stimmung und dem Tumult in der Halle nicht einfach war. Das Teppichpuzzle wurde verklebt und schloss sich an das am Vortag gesetzte Trennungsprofil an. Auf der anderen Seite wurde ein blauer Linoleumbelag verlegt.</p> <p class="align-left">Am Freitag dann: Innerhalb des Linoleumbelags wurde ein Podest aus PVC erstellt. Auch dort war Genauigkeit von Nöten für das korrekte Assimilieren. Die Seiten wurden mit rotem Belag eingekleidet. Auf der Oberfläche wurde ein Muster in Rot und Weiss verlangt. Die vorgegebenen Formen und Ecken waren eine Herausforderung beim Zuschneiden. In Lucas Gesicht zeichnete sich die Anstrengung der vergangenen Tage ab, aber in seinem Blick erkannte man den Biss, mit dem er seine Arbeiten weiterführte.</p> <p class="align-left">Endspurt am Samstag: Die Kreativität konnte ausgelebt und gezeigt werden beim selbstkreierten Belagsteil. Luca arbeitete mit verschiedenen Formen und Farben und erzeugte damit einen Hingucker. In der Mitte schuf er das Ying und Yang Symbol, welches mit blauen und roten Teilen umrahmt wurde.</p> <p class="align-left">Als es auf die letzten Minuten zuging, konnte man nochmals sehen, mit welchem Ehrgeiz Luca seine Arbeit abschliessen wollte. Pünktlich und sauber konnte das Objekt zur Bewertung abgegeben werden. Nach dem Abendessen wurden die Punkte und Platzierungen bekanntgegeben.</p> <p class="align-left">Luca erreichte mit 56,63 Punkten den 5. Rang. Um 1,58 Punkte verfehlte er den Podestplatz, was ersichtlich macht, wie eng die Entscheidung war. Wir sind unheimlich stolz auf seine Leistung bei den SwissSkills und auch darauf, was er in seiner Ausbildung für unsere Kunden vollbringt. Im Sommer 2019 wird Luca seine Abschlussprüfungen haben. Dann werden wir ihm ganz fest die Daumen drücken!</p></div>
Telekom
Rückbau ehemalige Post Schönburg

Materialtransport unter schwierigen Bedingungen. Die Weiss+Appetito Telekom konnte den Rückbau der gesamten Sunrise Mobilfunkanlage auf der alten Schönburg Post in Bern durchführen.

Zurzeit steht eines der grössten Projekte Berns zum Thema Werterhaltung in den Startlöchern. Der ehemalige Hauptsitz der Post, die Schönburg, wird in den kommenden Jahren zu einem hochwertigen Wohn- und Hotelkomplex umgebaut. Bisher hatten alle drei grossen Schweizer Mobilfunkanbieter unmittelbar auf dem Gebäude je eine Station eingerichtet. Die Verträge wurden jedoch nicht erneuert und so mussten unter Zeitdruck die kompletten Anlagen abgebaut werden. Die Weiss+Appetito Telekom wurde von den Huawei Technologies Switzerland AG beauftragt, den gesamten Rückbau der Sunrise Anlage vorzunehmen. Nach mehrtägigen Vorbereitungsarbeiten und den entsprechenden Bewilligungen wurden für den 23. Juni 2016 der Hubschrauber und das schöne Wetter bestellt. Mit insgesamt 26 Flügen wurden sieben Mobilfunkmasten, Ballastplatten, 4 Technikschränke, dutzende Meter Kabeltrasse und viel Kleinmaterial mit einer 70m langen Leine vom Dach geflogen und punktgenau im bereit gestellten Container platziert. Zusätzlich wurden im Inneren des Gebäudes sämtliche Technikausrüstungen, inklusiv Brandschutzwände und -Türen, zurück gebaut. Auch die Glasfaseranbindung und Stromzuleitung vom UG bis unter das Dach musste komplett entfernt werden. Am Schluss wurde das Dach wieder instand gestellt und auch die letzten Spuren beseitigt. Somit steht dem geplanten Neubauprojekt durch die neue Eigentümerschaft nichts mehr im Weg. Dieser Rückbau steht exemplarisch für zahlreiche Aufträge ausserhalb der Norm, die wir in der ganzen Schweiz unter schwierigen Bedingungen durchführen können. Sie sind in Bezug auf Planung und Logistik, wie auch in der Ausführung am Tag X eine grosse Herausforderung. Es macht aber einfach auch Spass, wenn ein Plan dann so perfekt aufgeht.
Technik-Center
Nachhaltigkeit – ein Thema für ihr Auto

Nach Duden bedeutet Nachhaltigkeit: „Prinzip, nach dem nicht mehr verbraucht werden darf, als jeweils nachwachsen, sich regenerieren, künftig wieder bereitgestellt werden kann“.

Im Bezug auf ein Privatfahrzeug heisst das, je nachdem wie lange ein Autofahrer sein Auto verwendet, hat dies auf die Nachhaltigkeit seiner Energiebilanz einen grossen Einfluss.<br />Die sogenannte graue Energie, d.h. die Energie, die für die Herstellung, Transport, Lagerung, Verkauf und Entsorgung eines Autos verwendet wird, entspricht dem Energieverbrauch eines Schweizer Haushaltes im Laufe von 10 Jahren (Quelle: WWF-Schweiz). Der Entscheid für oder gegen den Kauf eines neuen/anderen Fahrzeuges hat somit einen grossen Einfluss auf die nachhaltige Energiebilanz einer ganzen Familie.&nbsp;Der Treibstoffverbrauch ist im Vergleich der Gesamtenergiebilanz von untergeordneter Bedeutung. Wichtig ist, dass das Fahrzeug gut gewartet und eingestellt ist, um die negativen Einflüsse auf die Umwelt zu minimieren. Dabei steht der Klimaschutz im Mittelpunkt. Es macht durchaus Sinn, Autos mit Verbrennungsmotoren weiter zu benutzen. Die Entscheidung, in ein Fahrzeug mit z.B. mehr als 150‘000 zurückgelegten Kilometern zu investieren, hängt davon ab, wie hoch die zu erwartenden Kosten für den Unterhalt, abzüglich eines möglichen Verkaufserlöses eingeschätzt werden. Um diese Einschätzung kompetent vornehmen zu können, braucht es langjährige Fachkenntnisse und technische Geräte. In unserer Werkstatt in Ried b. Kerzers nehmen wir solche Abklärungen vor, und ermöglichen Ihnen eine objektive Beurteilung Ihres Fahrzeuges. Bis Ende November bieten wir eine Diagnose zu einem Sonderpreis von&nbsp;CHF 160.00 pro Fahrzeug an (danach CHF 190.00). Bei einer Ausführung von allfälligen Unterhaltsarbeiten in unserer Werkstatt, werden Ihnen 50% des&nbsp;Diagnosepreises angerechnet.&nbsp;
Saugen+Blasen
Unsere Spezialmaschinen überzeugen auch in brenzligen Situationen

Wo konventionelle Maschinen nur schlecht einsetzbar sind, lassen sich Materialien wie Schutt oder Schlamm mittels Absaugen oft am einfachsten transportieren. Dies gilt beispielsweise für Dächer, Schwimmbäder oder Keller. Die Weiss+Appetito Spezialdienste AG empfiehlt sich als Spezialistin für Saug- und Blasarbeiten aller Art.

Ob flüssig oder trocken – das Absaugen von Materialien aller Art, unter oft erschwerten Bedingungen, ist eine der Spezialitäten unseres Unternehmens. Am 15. Juli 2016 wurden Polizei und Feuerwehr notfallmässig zu einem Dachstockbrand in Murten gerufen. Nachträglich war auch ein Team der Weiss+Appetito Spezialdienste vor Ort. Denn unsere leistungsstarken Saugmaschinen werden nicht nur mit Kies und Staub, sondern – wie in diesem Fall – auch mit Brandschutt spielend fertig.&nbsp; Für unsere Kunden saugen wir Kies von Flachdächern, Staub aus Silos, oder, wie erwähnt, Schutt von Brandstellen. Dies mit einer Saugkraft, die schweizweit ihresgleichen sucht und europaweit zur Spitze gehört. Spezialfahrzeuge, wie der Power Jumbo, der in der Lage ist, pro Stunde bis zu 40 Kubikmeter feste Stoffe zu transportieren, helfen uns dabei.&nbsp; Unsere Fahrzeuge saugen Material nicht nur spielend auf, sondern transportieren es, falls notwendig, mit derselben Kraft auch blasend in umgekehrter Richtung.&nbsp; Als „plus“ befördern unsere Spezialfahrzeuge bei extensiven und intensiven Dachbegrünungen das optimale Substrat auf das Dach. Mehrere Substrate stehen zur Verfügung. Eines davon ist unser zertifiziertes W+A Dachgrünplus-Substrat. Alte Dachziegel werden gebrochen, ausgesiebt und zusammen mit Rindenkompost gemischt. Eine ökologisch sinnvolle Lösung zur Werterhaltung.
Josef Muff: Rohrleitungsbau
Umbau Wasserkraftwerk Gurtnellen: Präzisionsarbeit unter erschwerten Umständen

In Gurtnellen ist ein Team der Josef Muff AG (JMAG) an der Erneuerung und am Ausbau des beinahe 120-jährigen Wasserkraftwerks beteiligt. Chefmonteur Klaus Hertling gibt im Gespräch einen Einblick in die spannenden, aber auch herausfordernden Arbeiten an diesem Projekt.

<b>Marketing: Herr Hertling, wie sieht ein typischer Arbeitstag auf der Gurtnellen-Baustelle aus?</b> <b></b>K. Hertling: Arbeitsbeginn ist bereits um 5.30 Uhr. Unser Team bereitet zunächst noch im Tal unten eines der zwölf Meter langen Rohre vor, die wir für den Ausbau des Kraftwerks benötigen. Das Rohr wird anschliessend mit der extra für dieses Projekt eingerichteten Montageseilbahn zur Baustelle hochtransportiert. Das Team selbst fährt mit der «offiziellen» Standseilbahn hoch und legt die restlichen 1,1 Kilometer bis zur Baustelle zu Fuss zurück. Auf der Baustelle wird das Rohr in den bereits vom Tiefbau vorbereiteten Graben hinuntergelassen, wo es von unseren Leuten gerichtet und angebaut wird. Zudem muss es vorgewärmt werden, damit der Schweisser es schweissen kann. Nach dem Schweissen von aussen steigt ein Arbeiter in das Rohr, um es von innen plan zu schleifen. Der Prüfer kontrolliert anschliessend die Schweissnaht mit einer Magnetpulver-, Ultraschall- und Durchstrahlungsprüfung. Wenn alles in Ordnung ist, wird das Rohr isoliert. <b>Was ist neben der speziellen Lage aus technischer Sicht das Besondere an diesem Projekt?</b> <b><br /></b>Eine Besonderheit von Druckleitungen, wie sie beim Wasserkraftwerk Gurtnellen eingesetzt werden, ist, dass die Rohre auf dem Weg ins Tal immer kleiner im Durchmesser werden. Es gilt: Je tiefer die Lage, desto kleiner die Rohre, damit der Wasserdruck konstant hoch bleibt. Die von uns verlegten 12-Meter-Rohre haben oben am Berg einen Durchmesser von 900 Millimetern, in der Mitte einen von 800 Millimetern und weiter unten im Tal einen von 700 bzw. 600 Millimetern. Ein 900er Rohr hat ein Gewicht von etwa 3,2 Tonnen, ist also nicht ganz leicht. Damit es verlegt werden kann, sind wie bereits erwähnt gewisse Vorarbeiten nötig. Dies gilt auch für andere Leitungselemente. So werden beispielsweise Formteile, die viel Schweissarbeit erfordern – wie Ansaugtrichter, Übergangsstück, Hosenrohr und die aus Segmenten bestehende Verteil-Leitung – in unserer Werkstatt in Sarmenstorf vorgefertigt. <b>Mit was für einem Team ist die JMAG auf der Baustelle im Einsatz?</b> <b><br /></b>Unser Team vor Ort besteht aus vier Personen: dem Chefmonteur, einem Monteur, einem Schweisser sowie einem Prüfer. Alle Teammitglieder sind an der täglichen Arbeit beteiligt und haben jeweils ihren eigenen Aufgabenbereich. Ich selbst bin auf der Baustelle nebst meiner Koordinationsfunktion zuständig für die Vermessung der Schrägschnitte und bereite damit die Arbeiten für den folgenden Tag vor. Die Messresultate übermittle ich jeweils ins Tal, wo direkt auf dem Platz das nächste Rohr geschnitten und zusammengeschweisst wird. Auf diese Weise stehen am folgenden Morgen wieder zwölf Meter Rohr bereit, die wir verarbeiten können. <b>Ihre Beschreibung klingt nach ziemlich eingespielten, reibungslosen Abläufen. Was sind denn die Herausforderungen bei diesem Projekt?</b> <b><br /></b>Die grösste Herausforderung war es bisher, den Fixpunkt 4 zu setzen. Auch der Rohrzusammenschluss zum Mannloch hat uns einiges Kopfzerbrechen beschert. Beim Fixpunkt 4 beginnt der steile Teil unserer Rohrleitung mit einem Raumsprung der genau ausgerichtet sein muss. Der Vermesser musste die Koordinaten für den Schnittpunkt auf dem Fundament genau aufzeichnen. Der Platz für die Verbindung vom Fixpunkt zum Mannloch ist ziemlich eng, ein Teil führt unter dem Wanderweg hindurch und später wieder ins Gelände neben die ursprüngliche Leitung. Das ganze wurde durch die engen Platzverhältnisse erschwert. Doch gerade diese Herausforderungen machen die Sache auch spannend. Eigentlich ist das gesamte Projekt eine äusserst spannende Sache, langweilig wird es uns hier sicher nicht. Man muss den Kopf bei der Sache haben – auch weil man ja nicht einfach schnell mal etwas holen kann, das man vergessen hat. Ich schreibe deshalb immer alles auf.&nbsp; Ich kann hier in Gurtnellen meine frühere Berufserfahrung sehr gut einbringen, schliesslich war ich 16 Jahre lang im Pipeline-Bau im Ausland tätig, bevor ich bei der JMAG begonnen habe. Die Druckleitung, die wir hier in Gurtnellen verlegen, ist jetzt bereits meine sechste in den elf Jahren, in denen ich für die JMAG arbeite. Grundsätzlich liegt mir diese Art zu arbeiten einfach. <b>Zum Schluss: Rechnen Sie damit, dass Sie den Zeitplan für den Gurtnellen-Umbau einhalten können?</b> <b><br /></b>Der Zeitplan sieht vor, dass pro Tag zwei Nähte geschweisst, d. h. 24 Meter Rohr verlegt werden, was uns in der Regel auch gelingt. Der ursprüngliche Plan sah 1 bis 1,5 Nähte pro Tag vor, das heisst, aus der Sicht von JMAG haben wir alles im Griff. Probleme gab es davor eher beim Tiefbau, weil das Gestein, in das der Graben für die Rohre gelegt wurde, viel härter war als erwartet. Es liess sich nicht wie vorgesehen wegspitzen, sondern musste über weite Strecken Meter für Meter weggesprengt werden. Der Abschluss des obersten Abschnitts ist für Ende September/Oktober 2016 geplant. Momentan ist ein grosser Teil der Leitung noch nicht zugeschüttet, was die Folgearbeiten ein bisschen verzögert. Unser Ziel ist, dass der obere Teil von der Fassung bis zur Bergstation Standseilbahn vor dem Winter erledigt werden kann. Zudem muss die ganze Technik vor dem Winter «ins Warme» gebracht werden. Als Winterarbeit ist der Anschluss zentrale Stollenleitung mit Fixpunkt 9 und Verteil-Leitung mit Hosenrohr vorgesehen. Bis dahin muss der Tiefbauer das Mauerwerk der Zentrale saniert haben.Interview: Daniela Peter, Marketing&nbsp;
Josef Muff: Rohrleitungsbau
Neugestaltung und Sanierung Eigerplatz Bern

Am 22. April 2016 haben die Arbeiten zur Sanierung und Neugestaltung des Eigerplatzes begonnen: Wir bauen den Eigerplatz zu einem attraktiven Stadtteilzentrum um. Die Intensivphase begann während den Sommerferien 2016 und dauert bis in den Herbst 2016, das Ende ist auf Spätsommer 2017 geplant.

Auf der halben Strecke zwischen Bahnhof und Köniz – mitten auf der meistbefahrenen Busstrecke von Bern und einem zentralen Verkehrsknoten – liegt der Eigerplatz. Und dieser hat seit einigen Jahren nur noch aufgrund von seinem veralteten Erscheinungsbild und wenig abgestimmten punktuellen Infrastrukturerweiterungen von sich reden lassen. Die Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün teilte diese Beurteilung und schafft (gemeinsam mit Bernmobil und der Energie Wasser Bern) mit dem Spatenstich für die Sanierung und Neugestaltung des Eigerplatzes Abhilfe. Aus dem wenig einladenden und unübersichtlichen Verkehrsknoten mit kleiner Parkanlage soll im Zeitraum vom Sommer 2016 bis ca. Mitte August 2017 im Auftrag der Bauherrschaft ein attraktives Stadtzentrum werden – und wir konnten uns bei der Josef Muff AG über einen umfangreichen Zuschlag freuen.&nbsp; Unser Beitrag zu der nachhaltigen Stadt-teilaufwertung, die erst durch eine vorausschauende und zukunftsweisende Bauherrschaft ermöglicht wurde, erstreckt sich von der Tramschienenentwässerung, die ein wichtiger Teil der gesamten Siedlungsentwässerung bildet, über die Neuverlegung von Stahlrohren DN 200 – DN 400 für Wasser und Gas auf einer Länge von 1‘045 m bis hin zu der Verlegung der DN 80 -125 Leitungen für die Fernwärmeversorgung auf einer Länge von 930 m. &nbsp;Im Kunststoff, resp. PE Bereich, von AD 110 - AD 225, freuen wir uns auf die Arbeit von 1‘200 m Rohr inklusive Hydranten. Unzählige Formstücke und Armaturen leisten den notwendigen strukturellen Rahmen der ganzen Leitungsverlegung. Einer der grössten Herausforderungen ist die Logistik und Zufahrt auf die Grossbaustelle. Massgeblich für die ganze Realisierung ist das hervorragende Zusammenspiel der drei ARGE-Partner (Marti AG, Kibag und Frutiger), von welchen wir im Leistungsumfang der Josef Muff AG ebenfalls umfangreich profitieren können.&nbsp; Alles in allem freuen wir uns auf eine anspruchsvolle Arbeit in einem zeitlich engen Korsett – und sind überzeugt, hier gemäss den Ansprüchen der Bauherren unseren Beitrag an den modernen Eigerplatz zur vollsten Zufriedenheit der Auftraggeber und auch der der Bevölkerung leisten zu können.&nbsp;
Energie+Renovationen
Die Sonne als Energie- lieferanten nutzen

Nicht nur in Neubauten wollen wir in Zukunft einen Teil des Energiebedarfes selber erzeugen. Dies ist auch bei bestehenden Gebäuden sinnvoll. Neben der Optimierung der Gebäudehüllendämmung und der Erneuerung der Heiztechnik wollen wir der Sonnenenergienutzung grössere Aufmerksamkeit schenken.

Die Sonne liefert uns täglich ein unerschöpfliches Potential an Gratisenergie. Dieses Megakraftwerk gilt es vermehrt zu nutzen und in die Überlegungen von künftigen Gebäudesanierungen einzubeziehen. Grundsätzlich stehen zwei Techniken zur aktiven Sonnenenergienutzung zur Verfügung: Solarthermische Anlagen, welche über Kollektoren das Brauchwarmwasser erwärmen und das Heizsystem bei der Heizwassererwärmung unterstützen. Photovoltaikanlagen, welche über Solarzellen Sonnenenergie direkt in elektrischen Strom umwandeln. Beide Technologien galten lange Zeit als „teure Spielereien“ und wurden nur in Spezialanwendungen oder von Enthusiasten eingesetzt. Diese Aussagen treffen heute nicht mehr zu. Die Herstellungs- und Montagekosten konnten in den letzten Jahren enorm reduziert werden.&nbsp; Thermische Solaranlagen verlieren gegenüber den immer günstiger werdenden Photovoltaikanlagen an Terrain. Auf grösseren, zusammenhängenden Flächen ist die Produktion von elektrischer Energie oft vorteilhafter. Bei kleinen Nutzflächen hingegen kann die Warmwasseraufbereitung sinnvoll sein. Im Durchschnitt können mit der Sonnenkraft gut 70% vom jährlichen Warmwasserbedarf gedeckt werden. Bei Systemen zur Heizungsunterstützung liegt der solare Deckungsgrad bei 25%.&nbsp;Solarthermische Anlagen kann der Haustechnikfachmann auch gut in vorhandene Heizsysteme einbinden. Im Kanton Bern wird der Einbau solarthermischer Anlagen über die Effizienzklassenverbesserung beim GEAK® (Gebäudeenergieausweis der Kantone) unterstützt. Solarstromanlagen sollte man heute auf einen hohen Eigenverbrauch auslegen. Den Strom am Standort nutzen wo er produziert wird. Dies funktioniert am besten, wenn der Solarstrom nicht nur für den Haushalt, sondern auch für die Heizung, die Wassererwärmung und die Mobilität genutzt wird. Damit der Mieter im Mehrfamilienhaus für seinen individuellen Strombedarf ebenfalls den vor Ort produzierten Strom nutzen kann, wird eine Eigenverbrauchsgemeinschaft gebildet. Der Energieversorger stellt dem Anlagebetreiber Rechnung für die bezogene Energie. Die überschüssige Energie, welche ins Netz eingespeist wurde, wird ausgewiesen. Der interne Abrechnungsmodus ist Sache der Eigenverbrauchsgemeinschaft und wird durch den Anlagebesitzer mit den Teilnehmern ausgehandelt.
Böden+Beläge
Wert erhalten: Professionell und effizient umbauen

Nahtlos an die erteilte Baubewilligung fiel federführend durch die Weiss+Appetito Bausanierungen der Startschuss zu den umfangreichen Baumeisterarbeiten. Zwei Wände, ein alter Kamin mit langer Ablagefläche im 60-er Jahr Stil, einige Fenster, ein alter Parkett und Küche wichen einem neuen Panoramafenster, zwei neuen Balkontüren und zwei neuen Fenstern.

Einziger Dämpfer war die Bestätigung von Asbest in der Kaminsäule, welcher aber zügig fachgerecht zurückgebaut und entsorgt wurde. Um den Ansprüchen der Statik zu genügen durften zwei Stahlträger und eine Stahlstütze beim Fenster neu die Last des ehrwürdigen Bauwerks aus 1920 tragen. Nach dem Verlegen des neuen Parketts mit Landhausdielen und neuem Unterlagsboden durch die Sparte Böden und Beläge war die Grundlage für die neue Küche, im Sinne des Fundaments des neuen Wohngefühls gelegt. Mit Abschluss der Maler- und Gipserarbeiten und der damit einhergehenden Öffnung der Schmutzschleusen und Entfernung der Abdeckungen, strahlte der neue Wohnbereich in bisher unbekannter Helligkeit und frischgestrichener Sauberkeit.&nbsp; Die acht Wochen Umbauzeit und Investition in die Werterhaltung haben sich zur vollsten Zufriedenheit der glücklichen Besitzer gelohnt. Angestossen auf den Umbau wurde auf der neuen Treppe, die eben erst frisch durch das Bausanierungsteam betoniert wurde und in den neu bepflanzten unteren Gartenbereich lockt. &nbsp;Ein völlig neues Wohn- und Lebensgefühl wurde durch die Weiss+Appetito-Teams Bausanierungen und Böden und Beläge sowie der &nbsp;professionellen Planung und Bauleitung von qbus ermöglicht.
Böden+Beläge
Welle 7: Weiss+Appetito sorgt für mehr als 4’600 m2 Bodenkomfort

Die Welle 7 ist ein modernes Einkaufs- und Geschäftszentrum mitten in Bern.

Weil für ein erfolgreiches Wirtschaften, Einkaufen und Geniessen eine robuste Grundlage unentbehrlich ist, wurde die Weiss+Appetito AG mit verschiedenen Boden- und Belagsarbeiten in der Welle 7 beauftragt. In der Umsetzung kamen funktionale Aspekte, wie Widerstandsfähigkeit und Langlebigkeit ebenso zum Tragen wie ästhetische.

Angefangen mit einer Besichtigung vor Ort, überzeugte die Weiss+Appetito AG schlussendlich mit einem Belagsmuster, nach Wunsch der Bauherrschaft und Architekten im Industriestil, Referenzen, fachlichem und personellem Knowhow. Im Rahmen des Auftrags verlegte die&nbsp;Weiss+Appetito AG unter anderem 2’270 m2 geschliffenen Kunstharzmörtelbelag im Mall-Bereich der Welle7. Dieser qualitativ hochstehende Boden zeichnet sich &nbsp;durch eine speziell zusammengestellte Mineralienauswahl und spezielle Pigmentierung aus. Zudem darf der Belag als ökologischer bezeichnet werden, denn er ist sehr langlebig sowie strapazierfähig und lässt sich bei einem allfälligen Rückbau in jeder Deponie problemlos umweltgerecht entsorgen. Weiter wurden in den Facility-Management-Räumen der Welle 7 PU-Fliessbeläge gelegt. Beständigkeit, Pflegefreundlichkeit, Komfort und Robustheit zeichnen diesen Boden aus. Epoxidharz-Einstreubeläge wurden in Technik, Küchenräumen und Rüsterei verlegt. Hier haben die Eigenschaften Rutschsicherheit, Beständigkeit, Pflegefreundlichkeit und Ästhetik zum Einsatz geführt. Im Bereich der Anlieferung konnten wir ein PMMA Belagsystem liefern, welches im mehrschichtigen Aufbau jeweils in der Nacht verlegt wurde und am kommenden Tag wieder zur vollen Nutzung mit schweren Belastungen freigegeben werden konnte. Im Bereich mymuesli shop durften wir einen Vinylbelag verlegen. In verschiedenen Bereichen der Welle 7 war Weiss+Appetito AG zum Einbringen von Unterlagsböden beauftragt. Zusammen ergibt das mehr als 4‘600 m2 Bodenbeläge, verteilt auf verschiedenen &nbsp;Stockwerken, gemäss Wünschen und Anforderungen der Bauherrschaft.&nbsp;Obschon die Liefertermine knapp gesetzt waren, wurden sie von den mit den Arbeiten betrauten Mitarbeitern allesamt eingehalten. Als sehr angenehm erwies sich dabei die Zusammenarbeit mit der Bauleitung, was nicht zuletzt in einem qualitativ hochstehenden Arbeitsresultat zum Ausdruck kam. Dies zur Zufriedenheit sowohl der Auftraggeberin als auch der beteiligten Spezialisten.
Bausanierungen
Tragwerkverstärkung

Tragwerkverstärkung durch Erhöhung des Durchstanzwiderstandes in Adliswil. Wie bei einigen in die Jahre gekommenen Einstellhallen genügt der Durchstanzwiderstand der Pfeilerauflager in der Einstellhalle Rütistrasse in Adliswil nicht mehr den heutigen Standards und muss verstärkt werden. Das Bausanierungsteam Zürich hat an der Rütistrasse 60 in Adliswil eine nachträgliche Durchstanzarmierung eingebaut und damit die Tragsicherheit der Einstellhalle erhöht.

Durchstanzbewehrungsverstärkungen sind chirurgische Eingriffe in bestehende Betonstrukturen. Es gilt, an statisch sensiblen Orten zusätzliche Bewehrung einzubauen, ohne die bestehende Tragstruktur zu verletzen. Wie in einem Operationssaal ist deshalb auch hier die Vorbereitung die wichtigste Phase bzw. die halbe Arbeit. Die Bewehrungseisen in der Stahlbetondecke müssen im Auflagerbereich genauestens geortet und markiert werden. Dies verhindert, dass die bestehende Bewehrung angebohrt wird. Da in vielen Fällen keine Pläne der Konstruktion mehr vorhanden sind, ist zuerst eine Evaluation der Eisenabstände nötig. Der Eisenabstand der Unterarmierung entscheidet, ob die Ankerköpfe versenkt werden können oder aufgesetzt montiert werden müssen.&nbsp; Beim Objekt an der Rütistrasse haben die Spezialisten von Weiss+Appetito einen Bewehrungsabstand von 20cm eruiert, was ein Versenken der Ankerköpfe erlaubte. Die Bewehrungseisen der unteren beiden Lagen wurden in den Plan eingezeichnet und dem Ingenieur ein neuer Vorschlag für die Ankerstandorte unterbreitet, um Fehlbohrungen zu vermeiden. Dieser rechnete den Vorschlag durch und gab sein OK, worauf Weiss+Appetito mit den Arbeiten begann. Die Bohrung erfolgt in solchen Fällen trocken, mit einem Hohlbohrer mit Staub-absaugung. Dies gewährleistet ein genügend rauhes Bohrloch für einen guten Verbund. Der herausfallende Staub wird direkt abgesaugt und das Verfahren ist praktisch staubfrei, d.h. die Umgebung wird kaum beeinträchtigt. Nach gelungener Operation ist der Eingriff in der Einstellhalle Rütistrasse heute beinahe nicht mehr zu sehen. Die Tragfähigkeit der Betonstruktur aber wurde erhöht, was zum Werterhalt des Objektes beiträgt. Entsprechend zeigten sich nicht nur der Auftraggeber, sondern auch die beteiligten Handwerker von Weiss+Appetito sehr zufrieden mit dem Resultat der Arbeiten.
Bausanierungen
Sanieren heisst Wert erhalten

Alles aus einer Hand! Nach dieser Devise hatte sich die Weiss+Appetito AG erfolgreich um den Zuschlag für ein Teilsanierungsprojekt in Bern beworben. Ausschlaggebend waren die Kompetenz und die Erfahrung des Unternehmens in werterhaltenden Sanierungsarbeiten.

Auftraggeberin der Teilsanierung der Liegenschaften an der Holligenstrasse 109 und 121 in Bern ist die Zürcher Kantonalbank. Nach einem mehrmonatigen Bewerbungsverfahren erhielt Weiss+Appetito AG im November 2015 schliesslich den Zuschlag. Dies nicht zuletzt aufgrund der Erfahrung des Unternehmens mit Sanierungen von Mehrfamilienhäusern als TU-Anbieterin. Der Auftrag umfasst den Komplettersatz von Küche, WC und Badezimmer in 29 Wohnungen. Dazu kommt der Ersatz aller Fenster und Balkontüren, das Auswechseln der Elektroinstallationen sowie Malerarbeiten. In allen 111 Wohnungen der beiden Hochhäuser gilt es zudem, die Wohnungstüren und die Sonnenschutzmarkisen zu ersetzen sowie die Rollläden instand zu stellen. Ein besonderes Merkmal des Auftrags ist, nebst seinem Umfang, die Höhe der beiden Wohnhäuser, die je über 15 Stockwerke verfügen. Die Tatsache, dass die Wohnungen während der Umbauphase bewohnt und die Zeitfenster für die Ausführung der Arbeiten sportlich kurz sind, stellt die Bauleitung vor eine weitere Herausforderung. Koordination und Mieterbetreuung vor Ort erweisen sich als anspruchsvolle Aufgabe, die jedoch zur vollsten Zufriedenheit der Auftraggeberin bewältigt werden. Die Weiss+Appetito AG bedankt sich hiermit bei der Bauherrschaft für den interessanten Auftrag und die gute Zusammenarbeit. Gerne empfehlen wir uns für ähnliche Sanierungsprojekte.
Bausanierungen
ARA Loveresse

Weiss+Appetito AG stellt die Funktionstauglichkeit der ARA Loveresse sicher. Die Abwasserreinigungsanlage (ARA) Loveresse ist seit den 80er-Jahren in Betrieb. Die lange Betriebszeit war der Bausubstanz in den letzten Jahren anzusehen: Für die weitere Funktionstauglichkeit müssen die verschiedenen Becken zur Erhaltung des Wertes umfassend saniert werden. Die Weiss+Appetito AG erhielt den Zuschlag für den Auftrag.

Das Sanierungskonzept sah zunächst den Abtrag der bestehenden Beschichtung mit der Zementhaut bis auf die Kornstruktur des Betons vor (vgl. Abbildungen). An den schadhaften Stellen galt es, den Beton zu reprofilieren und die Bewehrung vor Korrosion zu schützen. Eine vollflächige Spachtelung und Beschichtung mit hochwiderstandsfähigen Produkten hatte zudem zum Ziel, die Becken wieder fit zu machen für einen reibungslosen Betrieb der Anlage in den kommenden Jahren und Jahrzehnten. Die Ausführung derart komplexer Arbeiten erfordert viel Fachwissen und Können im Bereich Bausanierung. Unsere Spezialisten haben bei der Sanierung der Belüftungsbecken gute Arbeit geleistet – dies zur vollen Zufriedenheit unseres Kunden. Die Weiss+Appetito AG Bausanierungen konnte damit einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt der Infrastruktur der ARA Loveresse leisten.&nbsp; Wir möchten hiermit die Gelegenheit nutzen, uns bei den Auftraggebern noch einmal herzlich für dieses spannende Projekt zu bedanken.
Bausanierungen
Ein nasser Keller ist ein Ärgernis

Ein nasser Keller ist ein Ärgernis ! Wir helfen ihn zu trocknen.

Unabhängig davon, ob der Keller als Büro, Hobbyraum oder Kinderspielzimmer gebraucht wird, oder ob einfach nur Gegenstände eingelagert werden. Es ist wichtig, dass der Keller trocken ist und trocken bleibt!

Nasse Keller können verschiedene Ursachen haben: Kondensierende Luftfeuchtigkeit, eindringendes Wasser oder durch das Fundament aufsteigende Erdfeuchte. Um einen Keller trocken legen zu können, muss der Grund für die Feuchtigkeit bekannt sein, damit die geeigneten Massnahmen angewandt werden können. Wir analysieren den Keller und erkennen die Ursache der Nässe. Mit unserem kostenlos erstellten Sanierungskonzept zeigen wir den Weg auf zu einem trockenen Keller. Wenn bei Regen regelmässig Wasser in die unterirdischen Räume eintritt, dann ist ein Bauteil undicht. In diesem Falle ist die Schwachstelle im Bauwerk zu finden, um sie nachhaltig abdichten zu können. Manchmal ist nur eine kleine Hohlstelle, ein Riss in der Wand oder eine undichte Fuge die Ursache des ganzen Ärgers, der mit einer gezielten Injektion beseitigt werden kann. In mehr als 80% der Fälle, ist die aus dem Boden durch das Fundament aufsteigende Erdfeuchtigkeit die Ursache für nasse Keller. Durch Kapillarität kann das Wasser in den vielen kleinen Kanälen in der Bausubstanz hochsteigen. Das Wasser transportiert Salz, das über viele Jahre kontinuierlich die Bausubstanz zerstört. Zur Vermeidung von nassen Mauern durch Kapillarität wird das Aufsteigen von Feuchtigkeit durch die Veränderung der Oberflächenspannung des Wassers verhindert und der Keller trocknet aus. Wir setzen dafür ein vielfach erprobtes Gerät ein, dass mit der Aussendung von elektromagnetischen Impulsen die aufsteigende Feuchtigkeit nachhaltig verhindert. Profitieren auch Sie von unserem Fachwissen. Wir begleiten Sie gerne auf Ihrem Weg zu einem trockenen Keller.
Gruppe (Alle Bereiche)
Ausbildung für Stapler- und Hubarbeitsbühnenführer

Die Weiss+Appetito-Gruppe verpflichtet sich in allen Bereichen ihrer Tätigkeit zu Professionalität und Fairness. So steht es in unserem Leitbild.

<div>In den letzten Jahren verloren in der Schweiz 30 Personen bei einem Staplerunfall ihr Leben und 47 Personen wurden invalid.</div> <div></div> <div>In eine solche Situation wollen wir erst gar nicht geraten. Im ersten Quartal dieses Jahres haben wir aus diesem Grund unsere Professionalität mit zwei Kursen für Gegengewichts- und Teleskopstapler sowie einem Kurs für Hubarbeitsbühnen gesteigert.</div> <div>Arbeiten mit besonderen Gefahren, da gehören unter anderem das Arbeiten mit Stapler und Hubarbeitsbühnen dazu, bedürfen einer seriösen Ausbildung, welche alle sicherheitsrelevanten Aspekte (Art. 8 VUV, SUVA Vorschriften) und technisch einwandfreie Handhabung dieser Geräte gewährleistet. Auf Grund der Sicherheitsbestimmungen der SUVA und auch in Bezug unser «Werte» wollen wir keinen Mitarbeiter ohne entsprechende Ausbildung oder Ausweis arbeiten lassen. Die Ausbildung hat theoretisch und praktisch statt gefunden, damit der Stapler- oder Hubarbeitsbühnenführer in der Lage ist, Gefahren zu erkennen und sich und andere nicht gefährdet. Eine gründliche Ausbildung erhöht die Sicherheit und erspart letztendlich Kosten durch:</div> <div><ul><li>verantwortungsbewusste Bedienung des Fahrzeuges</li><li>beherrschen des Geräts in allen Situationen</li><li>zweckentsprechende Behandlung von Fahrzeug und Ware</li><li>einhalten der Betriebs- und Sicherheitsvorschriften</li><li>kein Improvisieren</li><li>tragen der persönlichen Schutzausrüstung</li></ul> Wir wünschen allen unseren Mitarbeitern eine unfallfreie Fahrt und dass sie mit viel Freude das Gelernte im Baualltag einsetzen können.</div>
Telekom
Die Weiss+Appetito Telekom in China

Auf Einladung unseres Kunden Huawei verbrachte die GL der Telekom Schweiz interessante Tage im Reich der Mitte. Die Global Engineering Partner Convention in Shenzhen setzt die zukünftigen Installationsstandards im Mobilfunk.

<div>Häufiger ist es ja so, dass wir unsere Kunden zu Anlässen einladen. Umso spannender war es für uns, von unserem Grosskunden Huawei nach China eingeladen zu werden. Spartenleiter Walter Daumann, Geschäftsführer CH Pascal Lehmann und Stv. Didier Rohrer machten sich Mitte Februar mit grossen Erwartungen auf den Weg nach China. Anlass für die Einladung war die Global Engineering Partner Convention (GEPC). Huawei lädt dabei Partnerfirmen aus der ganzen Welt zu einem Erfahrungsaustausch ein. Neben dem eigentlichen Kongress stand auch ein ausgedehnter Besuch des Huawei Headquarters auf dem Programm.&nbsp;</div> <div><div>Mit einem erwarteten Umsatz von 60 Milliarden USD im Geschäftsjahr 2015 ist Huawei in nur wenigen Jahren zu einer ganz grossen Nummer der Weltwirtschaft geworden. Die Hauptgeschäftsfelder sind das Carrier Network (Netzinfrastruktur), das Enterprise Business (Geschäftskundenlösungen) und das Consumer Business (Endgeräte). Dagegen ist unsere Telekom Sparte eine sehr kleine Nummer – zugegeben. Doch in der Schweiz sind wir betreffend Netzinfrastruktur der grösste Installationspartner dieses Weltkonzerns. Gleichzeitig hat Huawei die vormaligen Platzhirsche verdrängt und ist die Nummer eins auf dem hiesigen Markt geworden. In zahlreichen anderen Ländern der Welt sieht die Entwicklung ganz ähnlich aus. Wie im Sport ist es jedoch einfacher, die Nummer eins zu werden, als die Nummer eins zu bleiben. Genau das hat auch Huawei erkannt und die GEPC hatte genau diesen Hauptfokus. Um die Spitzenposition zu halten, wird in den nächsten Jahren der Fokus noch stärker auf die ohnehin schon hohe Qualität von Hardware und Services Wert gesetzt. Das kommt uns entgegen, denn dort erhalten wir jetzt schon über längere Zeit konstant Bestnoten. Neue integrierte Projektmanagement-Tools werden die Koordination zwischen allen Beteiligten der Projektkette weiter verbessern. In dieser Hinsicht macht die Telekombranche generell riesige Schritte und steht wegweisend auch für die zukünftigen Arbeitsformen in allen Branchen der Wirtschaft. Der Kongress bot uns darüber hinaus auch die Möglichkeit, sich mit Installationsfirmen aus aller Welt auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.&nbsp; Nicht minder beeindruckend war der Besuch des Huawei Headquarters in Shenzhen. Hier befindet sich unter anderem der zentrale Bereich Research and Development (Forschung und Entwicklung), in welchem bei Huawei 76‘000 Mitarbeitende tätig sind. Im Stil eines Universitätscampus sind die zahlreichen Komplexe über eine grosse Fläche verteilt und Shuttle Busse verkehren in einer riesigen Menge zwischen den Komplexen. Der Vergleich mit einer Universität ist auch in einer weiteren Beziehung passend, denn von überall auf der Welt kommen die Angestellten hier regelmässig zu Schulungen und Trainings zusammen. Neben dem anstrengenden Kongressprogramm blieb zum Glück auch noch Zeit für einen Kurzbesuch in Hongkong, welches nur durch eine (lange) Brücke von Shenzhen getrennt liegt, bevor wir auch schon wieder den Rückflug antraten.</div></div> <div></div> <div></div>
Josef Muff: Rohrleitungsbau
Wasserkraft ist unverzichtbar für die Erzeugung «sauberer» Energie

In Gurtnellen wird ein weiteres Kapitel Kraftwerksgeschichte geschrieben. Dort wo im Jahr 1900 in eindrücklicher Pionierarbeit das Wasserkraftwerk Gurtnellen gebaut wurde, entsteht jetzt ein Ausbau- und Erneuerungsprojekt.

<div>Optimal und effizient werden diese Urkräfte noch besser genutzt und gleichzeitig wird der Natur Sorge getragen. Ab 2016 wird das Kraftwerk auf den neuesten Stand der Technik gebracht und wird dann 23% mehr Strom produzieren. Die Umgebungsarbeiten haben im letzten Herbst begonnen. Vorangegangen ist dem Bauentscheid eine rund achtjährige Planungs-, Konzessionierungs- und Bewilligungsphase, während der sich die Verantwortlichen mit administrativen und technischen Hürden haben auseinandersetzen müssen.</div> <div><h4>Win-win Situation entsteht</h4> Über die Jahrzehnte hinweg wurden die Anlagen immer wieder saniert, modernisiert und an den letzten Stand der Technik angepasst. Doch gerade im Fall des Kraftwerks Gurtnellen blieb stets ein kleiner Wermutstropfen: Die Anlage war im Hinblick auf die Wasserführung im Gornerbach nicht optimal ausgebaut. Derzeit gibt es an über 100 &nbsp;Tagen im Jahr Überwasser, das ungenutzt über die Wehranlage fliesst. Diesem Umstand wird nun Rechnung getragen und die bisherige Ausbauwassermenge von 1,4 m3/s auf 2 m3/s sowie die installierte Maschinenleistung von bislang 6 MW auf 10 MW erhöht.&nbsp;</div> <div><h4>Rohr um Rohr zur sauberen Energie</h4> Eine grössere Herausforderung in bautechnischer und vor allem logistischer Hinsicht erwartet die Josef Muff AG beim Tausch der bestehenden Druckrohrleitung. Die alte Druckrohrleitung aus dem Jahr 1900 besteht noch im Original. Es handelt sich um eine genietete Stahlrohrleitung mit Durchmesser 600 mm. Alleine aufgrund des erhöhten Kapazitätsbedarfs muss sie ersetzt werden. Die alte Stahldruckrohrleitung wird rückgebaut, die neue Leitung wird teilweise unterirdisch verlegt. Die Schienen stammen von der alten Materialseilbahn, die nur bedingt genutzt werden kann. Die neue Stahldruckrohrleitung wird denselben Trassenverlauf wie die alte nutzen. Was sowohl den Rückbau der alten als auch die Verlegung der neuen Leitung anspruchsvoll macht, ist das zum Teil sehr steile und unzugängliche Terrain. Die alte Stahldruckrohrleitung wird rückgebaut, die neue Leitung soll teilweise unterirdisch verlegt werden. Die Schienen dienen der alten Materialseilbahn, die nur bedingt genutzt werden kann. Der Einsatz einer Materialseilbahn sowie Helikoptertransporte werden dabei unverzichtbar sein.</div> <h4>Know-how spielt eine grosse Rolle</h4> Die Druckleitung Gurtnellen ist 1‘740 m lang, beginnt bei der Wasserfassung in der Gorneren mit dem Sicherheitsorgan und endet in der Zentrale in Gurtnellen vor den Kugelschiebern der beiden Maschinengruppen. Der statische und dynamische maximale Innenwasserdruck in der Verteilleitung vor der Zentrale beträgt 676 m Wassersäule.&nbsp; <div><h4>Plan des neuen Trassenverlaufs der Druckleitung.</h4> Die Druckleitung beginnt bei der Wasserfassung mit einem Durchmesser von DN 900. Der mittlere Teil wird DN 800 und der untere Teil DN 700/600 ausgeführt. Der obere Abschnitt A ist auf der gesamten Länge erdverlegt. In diesem Bereich werden Rohre mit einer Polyethylen und Faserzementumhüllung eingesetzt. Der untere Abschnitt B ist mehrheitlich offen auf Auflagersättel aufgelegt und teilweise auch erdverlegt. Den Leitungsbau technisch und qualitativ einwandfrei auszuführen und planmässig fertigzustellen ist für die Josef Muff AG trotz viel Erfahrung unserer Teams eine Herausforderung. Die Bauzeit dauert bis 2017, dann soll das Kraftwerk in Betrieb genommen werden. Für die bautechnische Umsetzung spielen da auch zielgerichtete Vorbereitung, tatkräftiger Einsatz, effizientes Teamwork, viel Know-how und vor allem auch Freude an der Herausforderung eine wichtige Rolle. Über den aktuellen Projektstand und weitere Infos des Kraftwerks Gurtnellen wird in der nächsten Ausgabe des Splitters berichtet. Das Projekt Gurtnellen ist ein idealer Baustein auf dem Weg der sogenannten Energiewende. Ein bestehendes Kraftwerk wird durch einen Ausbau optimiert und dient der Herstellung von Strom. Die erneuerbare Energie besteht hauptsächlich aus Wasserkraft. Das sind Ressourcen aus der Schweiz &nbsp;mit einem grossen Nutzen für die Zukunft. Die Druckleitung über eine Länge von 1.74 km darf die Josef Muff AG für den Bauherrn Kraftwerk Gurtnellen AG verlegen. Die Installationen im schwierigen Gelände erfordern viel Können seitens des Rohrleitungsbauers. Eine Arbeit, die man nur Spezialisten und besten Rohrleitungsbauern anvertraut. Für dieses Vertrauen bedanken wir uns bei der Kraftwerk Gurtnellen AG.</div> <div><div><b>Kraftwerk Gurtnellen:</b> www.kw-gurtnellen.ch</div> <div><b>Wasserfassung:</b> Grueben (1'336 m.ü.M)</div> <div><b>Zentrale:</b> Gurtnellen Wiler (750 m.ü.M)</div> <div><b>Bruttogefälle:</b> 586 m</div> <div><b>Leistung:</b> 10 MW</div> <div><b>Jahresproduktion:</b> 31.5 GWh (Jahresverbrauch von ca. 7'100 Haushalten)<br /><br /> <div><b>Projektleiter:</b> Peter Franek</div> <div><b>Kunde:</b> Kraftwerk Gurtnellen AG (EWA Elektrizitätswerke Altdorf AG)</div> <div><b>Montagedauer:</b> Juni 2016 bis September 2017</div></div></div> <div></div> <div></div>
Bausanierungen
Schulanlage Sahligut in Biel

Die Schulanlage Sahligut besteht aus zwei Gebäuden am Beaulieuweg. Die Gebäude wurden 1967/68 erbaut. Die gesamte Schulanlage ist im Inventar der kantonalen Denkmalpflege als «erhaltenswert» eingestuft.

<div>Charakteristisch sind die Verkleidung der beiden Klassentrakte mit Waschbetonplatten und die Fassadengliederung durch horizontale Fensterbänder. Die Arbeiten wurden in zwei Etappen, jeweils während den Sommer- und Herbstferien 2015 ausgeführt. Die Betonoberflächen wurden mit Heisswasser und 150bar gereinigt, um die Struktur des Betons nicht zu verletzen. Zudem wurden Musterflächen erstellt. Schadstellen wurden gespitzt, die Bewehrung gereinigt und ein Korrosionsschutz gestrichen. Die Schadstellen mussten zur Aufnahme eines leicht pigmentierten Karbonatisierungsschutzes reprofiliert und gespachtelt werden. Eine Hydrophobierung wurde angebracht und der untere Teil der Gebäude zusätzlich noch mit einem Graffitischutz versehen. Die Betonstützenfüsse mussten freigelegt und saniert werden. Anschliessend wurde inkl. Spenglerblech, Verbundsteine oder Belag mit Flüssigkunstoff abgedichtet. <b>Bauherr:</b> Stadt Biel Abteilung Hochbau, Frau Marlène Ringli<br /><b>Architekt:</b> Leimer Tschanz Architekten, Herr Daniel Leimer, Frau Natalie Wyss<br /><b>Bauleitung:</b> Eexact Bauleitungen GmbH, Herr Hans-Jörg Schmid<br /><b>Bauführer:</b> Olivier Fleury<br /><b>Vorarbeiter:</b> Frank Baumann<br /><b>Mannschaft:</b> Christian Spätig, Arben Musai, Florian Guhl, Karakus Ali</div> <div><p class="align-left"><b>Arbeitsumfang<br /></b>Heisswasserreinigung 150bar 2'500 m<sup>2</sup><br />Karbonatisierungsbremse 1'100&nbsp;m<sup>2</sup><br />Hydrophobierung 1'100&nbsp;m<sup>2</sup><br />Graffitischutz 400&nbsp;m<sup>2</sup><br />Geleistete Arbeitsstunden 2‘111 Std.</p></div> <div></div>
Bausanierungen
Ausbau ARA Windisch

Seit einigen Jahren zeichnet sich im Bereich der Abwasserreinigung eine Konzentration auf wenige grosse Anlagen ab. Durch wachsende Einzugsgebiete stossen diese Anlagen dann vielfach an ihre Kapazitätsgrenze und müssen ausgebaut werden.

<div>So wird momentan die ARA Windisch ausgebaut und in diesem Zuge auch modernisiert. Die aktuelle biologische Stufe mit Belüftungs- und Nachklärbecken wird durch einen Biofilter ersetzt. Beim Biofilter handelt es sich um ein mit körnigen Filtermedien gefülltes Becken, das vom zu reinigenden Wasser durchflossen wird. Die darin vorhandenen Mikroorganismen zerlegen dabei Schad- und Geruchsstoffe in harmlose Produkte. Um den Prozess zu unterstützen, wird dem Becken Sauerstoff zugeführt.</div> <div>Die sich bewegenden Kügelchen im Becken haben eine hohe Abrasion der Beckenwände zur Folge. Daher sind diese Beckenwände zu beschichten. Die Beschichtung muss dabei eine hohe Festigkeit kombiniert mit einer minimalen Elastizität aufweisen. Diese anspruchsvollen Beschichtungsarbeiten werden von der Bausanierungen Solothurn durchgeführt.</div> <div>Die grösste Herausforderung bei der Ausführung waren bisher die klimatischen Verhältnisse. Grosse Hitze im Sommer, viel Regen im Herbst sowie tiefe Temperaturen im Winter haben oftmals ein aufwändiges Schützen des Bauteils notwendig gemacht. Damit wurden ideale Voraussetzungen geschaffen um qualitativ hochwertige Resultate zu erzielen.&nbsp; <b>Bauherr:</b> Abwasserverband Kläranlage Brugg-Birrfeld<br /><b>Bauleitung:</b> Kuster+Hager Ingenieur AG &nbsp;St.Gallen<br /><b>Bauführer:</b> Urs Häusler<br /><b>Vorarbeiter:</b> Olaf Thierschmann</div> <div></div>
Energie+Renovationen
BAUHERRENBERATUNG PARCO AMBIENTE 2 - LOCARNO

Als Daniel Sukara, Leiter Immobilien Personalvorsorgestiftung der Ärzte und Tierärzte (PAT-BVG), kurz vor Weihnachten mitteilte, dass er uns gerne als Bauherrenvertretung für ein Neubauprojekt im Tessin gewinnen möchte, war ich natürlich sofort begeistert.

Die PAT-BVG beabsichtigt in Locarno zwischen der Via Bartolomeo Varenna und der Via Gian Gaspare Nessi zwei Mehrfamilienhäuser zu erstellen. Im Haus A werden 25, im Haus B 39 Wohneinheiten mit einer unterirdischen Autoeinstellhalle mit insgesamt 65 Autoabstellplätzen und einer begrünten Umgebungsfläche mit 10 Autoabstellplätzen gebaut. Der Abbruch der bestehenden Gebäude auf den vier Parzellen wurde Ende letzten Jahres begonnen und ist heute abgeschlossen.&nbsp;Mit dem Aushub soll, sobald die Baubewilligung da ist, demnächst begonnen werden. Die Fertigstellung und der Bezugstermin der beiden fünf-geschossigen Neubauten sind für Dezember 2017 geplant. <h3>Warum braucht es eine Bauherrenvertretung?</h3> Heutzutage wird der Bauherr von der Baubranche&nbsp;&nbsp; immer&nbsp;&nbsp; wieder&nbsp;&nbsp; mit&nbsp;&nbsp; Schlagwörtern&nbsp; wie «schlüsselfertig» oder «rundumsorglos» konfrontiert. In den meisten Fällen wird ein Pauschalpreis für die Ausführung eines fertigen Werkes zugesichert und bis auf einen Baubeschrieb sind oft keine detaillierten Angaben über das Bauwerk vorhanden. Ist das so wunderbar und so sorglos wie es tönt, oder vielleicht doch nicht? «Mit der zunehmenden Komplexität beim Erstellen eines Neubaus verfüge ich nicht über das notwendige Wissen und die Erfahrung. Ferner will ich sicher sein, dass&nbsp; &nbsp;fremdes&nbsp;Geld, nämlich das der Personalvorsorgestiftung, gut verbaut und investiert ist,» erklärt Daniel Sukara. «Es ist für uns wichtig, einen sogenannten Ombudsmann beizuziehen, der als «Motor» das Projektmanagement hinsichtlich Kommunikation, Umfeld, Kosten, Termine, Qualität, Leistung und Ressourcen vorantreibt.» <h3>Welcher Nutzen entsteht für den Bauherrn?</h3> «Die grosse Distanz zur regelmässigen Kontrolle, wenn Zeit Mangelware ist oder das Detailfachwissen fehlt, drängt sich eine Bauherrenvertretung auf. Ich habe weniger Stress, eine bessere Kostenkontrolle und es werden keine Vorauszahlungen getätigt, ohne dass die Sicherheit besteht, dass wirklich auch verbauen wird was zur Verrechnung kommt, und vor allem habe ich mehr Zeit für anderes,» erklärt Daniel Sukara. Weiter fügt er hinzu: «Es findet ein Gespräch auf Augenhöhe zwischen dem Totalunternehmer und dem Vertreter der Eigentümerin statt». Einerseits bekommt der Bauherr eine fachkompetente und unabhängige Unterstützung, regelmässig mündliche und schriftliche Berichterstattungen, die Fehlentscheide und Fehlinvestitionen vermeiden helfen. Er wird so in jeder Phase des Entwicklungs- und Bauprozesses professionell unterstützt und beraten. Andererseits werden die Wünsche in technischer, planerischer, wirtschaftlicher oder gesetzlicher Hinsicht, so weit wie möglich, diskutiert und angepasst. Deshalb verstehen wir uns als Bauherrenberater als Partner der Bauherrschaft. <h3 class="align-left">Wo ist eine Bauherrenvertretung sinnvoll?</h3> Auf &nbsp;die Frage, wo eine&nbsp; Bauherrenvertretung sinnvoll ist, antwortet Daniel Sukara aus eigener Erfahrung: «Ich empfehle bei jedem komplexen Neubauprojekt oder Umbau, Sanierung, Modernisierung, Erweiterung, Rückbau, vor allem aber im Stockwerkeigentum und bei Ein- bzw. Zweifamilienhäusern immer eine Bauherrenvertretung beizuziehen, wenn der Käufer nicht selber Baufachmann ist. Die Garantiefälle haben in letzter Zeit unglaublich zugenommen, weil die bestellte Werkleistung nicht mangelfrei war und z.B. die Materialkontrolle unmöglich wurde. Grundsätzlich trägt der Bauherr die&nbsp; Verantwortung für sein Bauwerk. In den meisten Fällen wählt er die Unternehmer und entscheidet über die Qualität und Quantität. In diesem Zusammenhang ist eine Bauherrenvertretung sinnvoll,&nbsp;weil das Wissen um die Detailplanung auf dem Bau und die fachgerechte Umsetzung viel persönlichen Ärger ersparen können.»
Energie+Renovationen
Mit Casvita zum intelligenten Gebäude

Komfortgewinn und autonomes Wohnen im Alter dank modernster Hausautomationstechnologie. Die Möglichkeiten sind gross, die Ausführung für das Casvita-Team anspruchsvoll.

Den Espresso ordert die Bauherrin noch nicht über das hausinterne Automationssystem, sie bedient die Kaffeemaschine momentan noch konventionell. Aber auch das wäre mit der vernetzten Technik grundsätzlich möglich. Im rundum erneuerten Wohnhaus in Ittigen, welches bereits in der letzten Splitterausgabe vorgestellt wurde, kam der Einbau eines KNX-Netzes zum Zuge. Bei dieser Technologie werden die Gerätesteuerung und die Stromversorgung voneinander getrennt auf zwei separaten Netzen geführt, das Stromnetz zur Stromversorgung mit Wechselspannung und das Steuerungsnetz zum Datenaustausch (=KNX-Bus) mit Gleichspannung. Beide Netze können unabhängig voneinander oder parallel im Haus verlegt werden. Zu Beginn stand die Frage im Raum, wie im erneuerten Eigenheim die Lamellenstoren der grosszügigen Fensterflächen zu bedienen sind. Der tägliche Betrieb über eine mechanische Handkurbel schien für ein modernes Erneuerungskonzept ebenso untauglich wie die einzeln elektrisch gesteuerten Storen. Die Idee zum Einbau einer umfassenden Hausautomation vertiefte sich bei der Bauherrschaft während eines Ferienaufenthaltes im Hotelresort «The Chedi» in Andermatt. Dort findet diese neue Technik eine breite Anwendung. Um die Möglichkeiten und täglichen Anwendungen im Einfamilienhaus noch besser erkennen zu können, wurde der Besuch eines Musterobjektes organisiert. Die Hausbesitzer waren von den Möglichkeiten fasziniert. Nach weiteren Recherchen rund um das Thema Hausautomation erarbeitete die Bauherrin einen Anforderungsbeschrieb nach ihren Bedürfnissen. Gewünscht waren die zentrale Steuerung (mittels Tablets, Smartphones oder Wandtasten) der Storen und der Beleuchtung sowie die Überwachung der Fenster und Türen. Zusätzlich integriert wurden auch die Überwachung und Steuerung der Heizung und der Lüftungsanlage. Das System bietet die Programmierung unterschiedlichster Szenarien an. Einzelne Lampen oder ganze Leuchtkreise können je nach Wunsch in Harmonie mit der Fensterbeschattung vorprogrammiert werden. Das System kann jederzeit angepasst und ergänzt werden. Die Möglichkeiten sind breit gefächert. Der Sicherheit dieser Systeme muss ebenfalls Rechnung getragen werden. Da die ganzen Daten schlussendlich über das Internet laufen, ist eine seriöse Sicherung und regelmässige Wartung der Technologie erforderlich. Eine genaue Sicht der Dinge ist uns nicht genau genug. Unser Ziel – Ihr Gewinn! Ihr Volltreffer!
Bausanierungen
Instandstellung Hochkamin Werk Cornaux

Jura Cement umfasst zwei Produktionsbetriebe und ist mit einer Produktionskapazität von über 1 Mio. Tonnen Zement der zweitgrösste Zementhersteller in der Schweiz.

Der Stahlbetonkamin mit Baujahr 1964 wurde in Kletterbauweise erstellt. Die Kletterbauweise ist eine Bautechnik, bei der die Schalung und das Gerüst mitwandern. Sie wird oft bei hohen Bauwerken angewendet und wurde ab Mitte des 20. Jahrhunderts bekannt. Der Abbruch des Zwischenpodestes auf 52.25 m und 79.75 m wurde mit dem Abbauhammer vorgenommen. Der Materialabbruch wurde mit dem Fassadenlift bis zur Mulde befördert und speziell entsorgt. Mit Wasserhöchstdruck wurde der Beton abgetragen und eine Rauhtiefe erstellt. Das Brauchwasser wurde neutralisiert, die Bewehrung gereinigt und der Korrosionsschutz aufgetragen. Die Schadstellen wurden reprofiliert und der Kamin vollflächig gespachtelt zur Aufnahme einer elastischen Schutzbeschichtung in den Farben rot und weiss. <b>Arbeitsumfang</b><br />Rauhtiefe mittels HDW 400&nbsp;m<sup>2<br /></sup>Zementöse Feinspachtelung 400&nbsp;m<sup>2<br /></sup>Hydrophobierung 400&nbsp;m<sup>2<br /></sup>Betonschutzanstrich 400 m<sup>2<br /></sup>Betonschutzsystem OS 5a
Böden+Beläge
Natürlich, bequem und behaglich mit einem Parkett der Weiss+Appetito AG

Im grosszügigen Objekt in Kleinbösingen wurde von Beginn an von der Bauherrschaft grosser Wert auf Ästhetik und die Kombination der verbauten Materialien gelegt.

Jeder Parkettboden bringt ein Stück unverwechselbare Natur in Ihre Räume, egal, für welches Holz Sie sich entscheiden. Und ist die Wahl des Lieblingsbaums einmal getroffen, öffnen das Format der Parkettlamelle und die Art der Verlegung weitere Gestaltungsmöglichkeiten. Nach vorgängiger Bemusterung fiel die Wahl bei diesem Objekt in Kleinbösingen auf ein hochwertiges Eichenparkett. Im Obergeschoss wurde dieses in der Ausführung Eiche natur, geschliffen und geölt, und im Erdgeschoss in der Oberfläche gebürstet und im Nachgang oxydativ geölt, verlegt, damit die lebhafte und astige Struktur besonders schön zur Geltung kommt. Die Parkettwahl bringt viele Vorteile mit sich: natürlich, langlebig, strapazierfähig pflegeleicht, renovierbar und wirtschaftlich. Gerne beraten wir auch Sie und evaluieren gemeinsam mit Ihnen den richtigen Parkett für Sie.
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