Telekom

28. Mai 2026

Mobilfunkstandort Murten von Bodenprobe bis zum Netzbetrieb

Mobilfunkstandort Murten bedeutet in diesem Fall nicht nur Mastbau, Technik und Netzanschluss. Bevor bei dem neuen Standort für einen Provider erstellt werden konnte, musste zuerst geklärt werden, ob der Baugrund die geplante Anlage aus geologischer Sicht sicher tragen kann.

Der Standort liegt in unmittelbarer Nähe zum Murtensee. Dadurch war die Beschaffenheit des Bodens ein wichtiger Punkt in der Vorbereitung. In solchen Bereichen können Grundwasser, Bodenschichten und Tragfähigkeit einen Einfluss auf die spätere Ausführung haben. Deshalb wurde zu Beginn eine geologische Untersuchung durchgeführt. Sie lieferte die Angaben, die für die weitere Planung und das Fundament nötig waren.

Start mit der Bodenprobe

Am Anfang stand die Frage, wie tragfähig der Baugrund am Standort ist. Die Lage in Seenähe machte diese Abklärung wichtig, weil Grundwasser und Bodenschichten einen direkten Einfluss auf das Fundament haben können.

Dafür wurden Bohrungen bis in eine Tiefe von 7 Metern durchgeführt. Ergänzend kam eine Rammsondierung zum Einsatz. Dabei wird geprüft, welchen Widerstand der Boden bietet und ob er die geplante Konstruktion tragen kann.

Aufgrund der Ergebnisse und die Berechnungen vom Ingenieur wurden die Dimensionierungen und Massnahmen für das Fundament so weit erstellt, so das die benötige Bodenpressung erfüllt werden konnte.

Auf dieser Grundlage folgten die weiteren Schritte für Fundament, Mastmontage und der technischen Ausrüstung.

Vom Fundament bis zum Mast

Nach der geologische Bodenabklärung wurden die weiteren Arbeiten geplant. Betonieren vom Fundament, Lieferung zur Baustelle, Kranarbeiten, Mastmontage, Elektroinstallation und Glasfaseranbindung mussten zeitlich aufeinander abgestimmt werden. Da die reine Bauzeit vor Ort rund zwei Wochen betrug, war eine saubere Vorbereitung entscheidend.

Zuerst wurde der Aushub erstellt und der Fundamentkorb vom Mast für die spätere Montage vorbereitet. Nach der benötigen Aushärtungszeit vom Beton konnte die einzelnen Teile des rund 20 Meter hohen Stahlrohrmasts geliefert, abgeladen und für den Aufbau bereitgestellt werden. Der Mast wurde anschliessend Schritt für Schritt aufgerichtet.

Nach der Mastmontage folgte die technische Ausrüstung. Dazu gehörten die Arbeiten am Mast, an den Technikschränke sowie die Strom- und Glasfaseranbindung zur Anlage. Erst dadurch wurde aus der Stahlkonstruktion ein funktionierender Mobilfunkstandort.

Nach Abschluss der Bau- und Installationsarbeiten wurde der Mobilfunkstandort Murten technisch in Betrieb genommen und ins Netz integriert. Damit unterstützt der Standort die regionale Netzabdeckung und sorgt für stabilere Verbindungen beim Telefonieren, mobilen Arbeiten und Datentransfer.

Sachliche Einordnung: Technik und Umwelt

Mobilfunkanlagen lösen unterschiedliche Reaktionen aus. Viele Menschen nutzen mobile Verbindungen täglich selbstverständlich. Gleichzeitig werden neue Anlagen oft kritisch betrachtet, besonders wenn sie im direkten Umfeld entstehen.

Wer sich über Mobilfunk, Grenzwerte und Zuständigkeiten informieren möchte, findet beim Bundesamt für Kommunikation weitere Angaben.

Ein Standort, der Teil der Infrastruktur wird

Der neue Mast ergänzt das Mobilfunknetz eines Providers in der Region Murten. Für die Kunden wird der Standort später kaum im Detail wahrgenommen. Er gehört zu jener Infrastruktur, die im Alltag einfach funktionieren soll, beim Telefonieren, beim Arbeiten unterwegs oder beim Datenaustausch.

Projektdaten

Projektzeitraum 
April 2026

Projektort
Murten

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