Wieder zurück bei ESA in Burgdorf. Tanadur kam bei ESA in Burgdorf bereits vor drei und vier Jahren zum Einsatz. 2026 folgte eine weitere Sanierungsetappe auf einer bestehenden Lagerfläche. Dieses Mal lag ein wichtiger Teil der Arbeit unter der später sichtbaren Oberfläche: Vorhandene Hohlstellen mussten zuerst lokalisiert und saniert werden.
Bestehenden Boden für Tanadur vorbereiten
Bei einer Sanierung im Bestand bestimmt der Zustand des vorhandenen Bodens den weiteren Aufbau. Auf der Lagerfläche bei ESA wurden deshalb zuerst schadhafte Bereiche aufgenommen und überprüft.
Hohlstellen konnten nicht einfach überarbeitet werden. Die betroffenen Stellen wurden geöffnet, lose oder nicht mehr tragfähige Bereiche entfernt und anschliessend wieder instand gesetzt.
Nach der Sanierung folgte die Haftgrundierung. Sie bereitete den bestehenden Untergrund für die anschliessende Nutzschicht vor. Der Aufbau aus Haftgrundierung und Industriebodenbeschichtung ist auch in den Projektunterlagen für die Lagerfläche dokumentiert.
Tanadur als neue Nutzschicht
Auf den vorbereiteten Untergrund wurde Tanadur eingebaut. Der fliessfähige Belag ist für Innenbereiche vorgesehen und kann gemäss Produktinformation in Schichtdicken von 6 bis 18 Millimetern verarbeitet werden. Zur tatsächlich ausgeführten Schichtdicke bei ESA liegen keine Angaben vor.
Nach 28 Tagen erreicht Tanadur eine Druckfestigkeit von mehr als 38 N/mm² und eine Biegezugfestigkeit von mehr als 10 N/mm². Eine teilweise Belastung ist bereits nach einem Tag möglich, die volle Belastbarkeit nach sieben Tagen. Für die Lagerfläche bei der ESA in Burgdorf entsteht damit eine neue Nutzschicht auf dem sanierten Bestand.
Einbau des fliessfähigen Belags
Beim Einbau wird Tanadur auf der grundierten Fläche verteilt und während der Verarbeitung weiterbearbeitet. Materialmenge, Untergrund und Arbeitsablauf müssen dabei aufeinander abgestimmt sein.
Der fliessfähige Belag bildet nach dem Einbau eine zusammenhängende Oberfläche. Was am Ende als fertiger Industrieboden sichtbar bleibt, baut auf den zuvor ausgeführten Sanierungsarbeiten auf.
Gerade bei bestehenden Flächen steckt deshalb ein grosser Teil der Arbeit in Schritten, die nach Abschluss des Projekts nicht mehr zu sehen sind.
Dritte Etappe bei ESA in Burgdorf
Für unser Team war die Sanierung 2026 bereits die dritte Etappe bei ESA. Zwei weitere Flächen wurden vor drei und vier Jahren ausgeführt.
Die Lagerflächen wurden damit über mehrere Jahre schrittweise erneuert. Dass wir nun erneut für eine weitere Etappe vor Ort waren, setzt die bisherige Zusammenarbeit fort.
Von der Untersuchung des bestehenden Bodens über die Sanierung der Hohlstellen und die Grundierung bis zum Einbau von Tanadur entstand so eine weitere instand gesetzte Lagerfläche am Standort Burgdorf.