Bituzim bildet bei diesem Projekt in Neuenburg die letzte Schicht eines Bodenaufbaus, an dem über einen Zeitraum von rund einem Jahr gearbeitet wurde. Auf 580 m² wurden insgesamt rund 16 Tonnen Material verarbeitet. Bevor der Bituzim-Belag eingebaut werden konnte, führte der Weg über Spitzarbeiten, Fräsen, Kugelstrahlen, Abdichtung und eine Nivelierungsschicht mit Gussasphalt.
Vom bestehenden Untergrund bis zum Bituzim
Bei einem solchen Aufbau beginnt die eigentliche Arbeit lange vor der sichtbaren Deckschicht. Zuerst musste der bestehende Untergrund für die folgenden Arbeitsschritte vorbereitet werden.
Dazu gehörten Spitzarbeiten am vorhandenen Boden. Anschliessend wurde der Hartbeton gefräst. Diese Bearbeitung schuf die Voraussetzung für die weiteren Schichten und brachte den Untergrund auf den erforderlichen Stand für den nächsten Arbeitsschritt.
Danach folgte das Kugelstrahlen durch Prima-Sol AG. Damit war die mechanische Untergrundvorbereitung abgeschlossen und die Fläche bereit für den weiteren Aufbau.
Gerade bei einem Projekt, das sich über 580 m² erstreckt, hängen die einzelnen Arbeiten unmittelbar voneinander ab. Jede Schicht baut auf der vorherigen auf. Entsprechend wurde der Boden Schritt für Schritt bis zum eigentlichen Bituzim-Belag aufgebaut.
Abdichtung mit PBD
Nach der mechanischen Bearbeitung des Untergrunds folgte die Abdichtung mit PBD. Damit begann der Aufbau über dem vorbereiteten Bestand. Die Abdichtung bildete die nächste Ebene, bevor die Fläche mit Gussasphalt weiterbearbeitet werden konnte. Der Ablauf zeigt gut, weshalb der fertige Belag nur einen Teil der ausgeführten Arbeiten sichtbar macht. Unter der späteren Oberfläche liegen mehrere Arbeitsschritte, die während der gesamten Projektzeit aufeinander abgestimmt wurden.
Nivelierungsschicht mit Gussasphalt
Auf die Abdichtung folgte die Nivelierungsschicht mit Gussasphalt. Damit wurde die Fläche für die abschliessenden Arbeiten vorbereitet. Der Gussasphalt übernahm innerhalb des Aufbaus die ausgleichende Ebene zwischen der Abdichtung und dem späteren Bituzim. Auch ein Stützgerüst gehörte zum Projektablauf. Erst nachdem diese vorbereitenden Arbeiten und der notwendige Aufbau ausgeführt waren, konnte die letzte Schicht folgen.
16 Tonnen Bituzim auf 580 m²
Den Abschluss bildete der Bituzim-Belag. Für die 580 m² grosse Fläche wurden rund 16 Tonnen Material verarbeitet.
Bituzim ist ein Vermörtelungsbelag. Dabei wird ein offenporiges bituminöses Gerüst mit einer zementgebundenen Mischung verfüllt. Bei der Herstellung dieser Mischung spielen Bituzim 5A und 5B eine wesentliche Rolle als Zusatzkomponenten. Zusammen mit Wasser, Milisit und Zement entsteht die Vermörtelungsmasse, die in die Hohlräume des Belags eingebracht wird.
Gerade bei einer Fläche dieser Grössenordnung wird der Materialeinsatz greifbar: Rund 16 Tonnen gingen in den abschliessenden Belag auf 580 m².
Bituzim als letzter Arbeitsschritt eines einjährigen Projekts
Zwischen dem Projektstart im August 2025 und dem Abschluss im August 2026 lagen deutlich mehr Arbeiten als der abschliessende Einbau des Belags.
Zuerst wurde der bestehende Boden mit Spitzarbeiten bearbeitet. Es folgten das Fräsen des Hartbetons sowie das Kugelstrahlen durch Prima-Sol AG. Anschliessend wurden die PBD-Abdichtung und die Nivelierungsschicht mit Gussasphalt ausgeführt. Zusammen mit dem Stützgerüst entstand so Schritt für Schritt der vorgesehene Aufbau.
Erst danach kamen Bituzim 5A und 5B, Wasser, Milisit und Zement zum Einsatz.
Für uns zeigt das Projekt in Neuenburg vor allem, wie viel Arbeit unter einer fertigen Bodenoberfläche steckt. Der sichtbare Bituzim-Belag steht am Ende einer langen Abfolge unterschiedlicher Arbeitsschritte und einer Projektzeit von rund zwölf Monaten.