In einer Einstellhalle in Bümpliz standen Instandsetzungen an Betonflächen im Vordergrund, die im Alltag stark beansprucht werden. Feuchtigkeit, Tausalze, Abrieb und die tägliche Nutzung wirken über Jahre auf den Beton ein. Werden Schäden sichtbar, braucht es eine Sanierung, die nicht nur die Oberfläche schliesst, sondern den Bestand wieder sauber schützt.
Bei diesem Projekt fiel der Entscheid für den Einbau eines KKS-Systems. Dadurch musste der bestehende Beton nicht vollflächig mittels Höchstdruckwasser abgetragen werden. Stattdessen wurden die schadhaften Stellen gezielt bearbeitet, mit einem für KKS geeigneten R4-Instandsetzungsmörtel reprofilisiert und anschliessend in den neuen Bodenaufbau eingebunden.
Die betroffenen Bereiche wurden vorbereitet, instandgesetzt und nach den erforderlichen Trocknungs- und Wartezeiten erneut für die Beschichtung bearbeitet. Den Abschluss bildete ein OS-8-System. Die Arbeiten erfolgten in Zusammenarbeit mit Suicorr.
Vorbereitung der bestehenden Betonflächen
Am Anfang standen die Vorbereitungsarbeiten an den bestehenden Flächen. Dazu gehörten das Fräsen sowie das Kugelstrahlen. Die Oberfläche musste so vorbereitet werden, dass lose Bestandteile entfernt wurden und der neue Aufbau auf einem tragfähigen Untergrund erfolgen konnte.
Gerade in einer Einstellhalle ist diese Vorbereitung entscheidend. Fahrzeuge bringen Feuchtigkeit und Schmutz ein, im Winter zusätzlich Tausalze. Deshalb reicht es nicht, sichtbare Schäden nur oberflächlich zu schliessen. Der Untergrund muss zur weiteren Bearbeitung passen und die Grundlage für den Reprofilierungsmörtel sowie die spätere Beschichtung bilden.
Reprofilieren mit KKS-geeignetem R4-Instandsetzungsmörtel
Die schadhaften Stellen wurden mit einem R4-Instandsetzungsmörtel reprofilisiert, der für den Einsatz im Zusammenhang mit kathodischem Korrosionsschutz geeignet ist. Damit konnten beschädigte Bereiche wieder aufgebaut und an den Bestand angepasst werden.
Solche Mörtel werden eingesetzt, wenn Betonflächen wiederhergestellt, ausgeglichen und für die weitere Nutzung vorbereitet werden müssen. Bei diesem Projekt war wichtig, dass der Reprofilierungsmörtel nicht isoliert betrachtet wurde, sondern als Teil des gesamten Sanierungsaufbaus: bestehende Fläche vorbereiten, schadhafte Stellen reprofilisieren, Wartezeiten einhalten, Untergrund erneut vorbereiten und abschliessend beschichten.
Je nach Schadstelle können unterschiedliche Schichtdicken erforderlich sein. Entscheidend ist, dass der Aufbau zur Fläche, zur Beanspruchung und zum KKS-System passt. Nur so greifen die einzelnen Massnahmen sinnvoll ineinander.
Trocknungs- und Wartezeiten als wichtiger Arbeitsschritt
Nach dem Einbau des neuen Bodenaufbaus beziehungsweise des Reprofiliermörtels mussten die erforderlichen Trocknungs- und Wartezeiten eingehalten werden. Dieser Schritt ist weniger sichtbar als das Fräsen, Kugelstrahlen oder Beschichten, gehört aber genauso zur fachgerechten Ausführung.
Erst wenn der Mörtel ausreichend bereit für den nächsten Arbeitsschritt ist, kann die Fläche weiterbearbeitet werden. Zu frühes Beschichten oder eine ungenügende Vorbereitung würden den Aufbau schwächen. Deshalb wurde die Fläche nach der Wartezeit erneut durch Kugelstrahlen vorbereitet.
OS-8-System als abschliessender Schutz
Nach der erneuten Untergrundvorbereitung wurde die Oberfläche mit einem OS-8-System beschichtet. Ein solches Schutzsystem eignet sich für befahrbare Flächen, bei denen der Beton vor weiteren Einwirkungen geschützt werden muss. Es bildet eine Nutz- und Schutzschicht auf der vorbereiteten Betonfläche.
Die Arbeiten im Bereich KKS erfolgten mit Suicorr. Durch den Entscheid für dieses System musste der bestehende Beton nicht vollflächig mittels Höchstdruckwasser abgetragen werden. Die Sanierung konnte gezielter auf die schadhaften Stellen und den neuen Bodenaufbau ausgerichtet werden.
Während der Reprofilierungsmörtel die beschädigten Bereiche wieder aufbaut und das OS-8-System die Oberfläche schützt, wirkt KKS auf den Korrosionsprozess der Bewehrung. Das ist bei einer kombinierten Instandsetzung wichtig, weil die einzelnen Massnahmen technisch zueinander passen müssen.
KKS in Zusammenarbeit mit Suicorr
Neben der Reprofilierung und dem OS 8 Schutzsystem spielte auch der kathodische Korrosionsschutz eine Rolle. KKS wird eingesetzt, um die Bewehrung im Beton vor weiterer Korrosion zu schützen. Gerade bei Betonflächen, die über längere Zeit Feuchtigkeit und Salzen ausgesetzt waren, ist das ein wichtiger Punkt.
Die Arbeiten im Bereich KKS erfolgten mit Suicorr. Dadurch wurde die Betonsanierung um eine Massnahme ergänzt, die nicht nur an der sichtbaren Oberfläche ansetzt. Während der Reprofilierungsmörtel die geschädigten Bereiche wieder aufbaut und das OS 8 Schutzsystem die Oberfläche schützt, wirkt KKS auf den Korrosionsprozess der Bewehrung.
Der verwendete Reprofilierungsmörtel passte auch zu diesem Aufbau, da er für den Einsatz mit kathodischem Korrosionsschutz geeignet ist. Das ist bei einer kombinierten Instandsetzung wichtig, weil die einzelnen Massnahmen technisch zueinander passen müssen.
Sanierung im laufenden Gebäudebestand
Sanierungen in Einstellhallen bringen eigene Anforderungen mit sich. Die Flächen sind oft eng mit der Nutzung des Gebäudes verbunden. Zufahrten, Parkfelder, angrenzende Bauteile und Etappierungen müssen bei der Ausführung berücksichtigt werden.
Auch die Belastung ist anders als bei reinen Innenflächen. Pneus, Lenkbewegungen, Feuchtigkeit und Schmutz wirken direkt auf den Boden ein. Deshalb braucht es ein Schutzsystem, das für solche Flächen geeignet ist und sauber verarbeitet wird.
Bei diesem Projekt griffen die einzelnen Arbeitsschritte ineinander: Fräsen, Kugelstrahlen, Reprofilieren der schadhaften Stellen, Einhalten der Trocknungs- und Wartezeiten, erneutes Kugelstrahlen und abschliessende Beschichtung mit einem OS-8-System.
Einstellhalle in Bümpliz langfristig schützen
Die Einstellhalle in Bümpliz zeigt, weshalb Instandsetzungen im Parkbereich mehr sind als reine Ausbesserungsarbeiten. Sobald Betonflächen durch Feuchtigkeit, Tausalze oder Korrosion geschädigt sind, muss der gesamte Aufbau betrachtet werden.
Der KKS-geeignete R4-Instandsetzungsmörtel stellt beschädigte Betonbereiche wieder her. Das KKS-System schützt die Bewehrung vor weiterer Korrosion. Das OS-8-System bildet den abschliessenden Oberflächenschutz für die weitere Nutzung der Einstellhalle.
Damit wurde in Bümpliz eine Lösung umgesetzt, die zur Nutzung der Einstellhalle passt. Die Sanierung setzte bei den schadhaften Stellen an, berücksichtigte den Korrosionsschutz und schloss mit einem Schutzsystem ab, das für befahrbare Betonflächen geeignet ist.