Zwischen dem 20. April und Ende Juli 2026 bauten wir im Auftrag eines Mobilfunkanbieters einen neuen Mobilfunkstandort in Gals. Zum Auftrag gehörten die Bauarbeiten am Boden, der Aufbau des 22 Meter hohen Masts und die anschliessende Montage der technischen Komponenten an der Antenne. Für weitere Anbieter folgen einzelne Anpassungen im Anschluss.
Sorgfältige Vorbereitung der Bauunterlagen
Bereits bei den Unterlagen für die Baueingabe haben wir die Angaben nochmals genau geprüft. Dabei liessen sich kleinere Anpassungen frühzeitig vornehmen.
Solche Kontrollen sind vor dem Bau wichtig, da sie die Planung des Masts und die Angaben in der Baueingabe betreffen. Aus diesem Grund haben wir die Werte überprüft und wo nötig angepasst. Im Anschluss daran bereiteten wir uns gemeinsam auf die nächsten Projektschritte vor, wobei wir uns auf die richtigen Grundlagen konzentrierten.
Die Anpassung erfolgte bereits vor der eigentlichen Ausführung. Es besteht kein Zusammenhang zwischen dem späteren Aufbau des Masts und der ursprünglichen Konstruktion.
Rohre am vorgesehenen Standort des Fundaments
Während der Arbeiten im Boden zeigte sich eine weitere Aufgabe. An der vorgesehenen Fundamentsstelle wurden Rohre vorgefunden, die berücksichtigt werden mussten.
Bei der Ausführung war es unerlässlich, die Lage der Rohre zu berücksichtigen. Erst im Anschluss daran konnten die Fundamentarbeiten auf die tatsächliche Situation vor Ort abgestimmt werden.
Für die Umsetzung waren keine speziellen Methoden oder außergewöhnlichen Hilfsmittel erforderlich. Die Arbeiten konnten mit den üblichen Geräten fortgesetzt werden. Es war von entscheidender Bedeutung, die neue Situation direkt in den Ablauf zu integrieren, um das Fundament für den 22 Meter hohen Mast zu schaffen.
Aufbau des 22 Meter hohen Masts
Der Aufbau des 22 Meter hohen Masts erfolgte in mehreren Schritten. Zunächst wurden die Arbeiten am Fundament abgeschlossen. Im Anschluss daran begann der Mastbau. Die Bauteile wurden auf die Baustelle gebracht, für die Montage vorbereitet und aufgerichtet.
Beim Aufbau war es essenziell, die einzelnen Schritte mit den beteiligten Unternehmen abzustimmen. Auch die späteren Befestigungspunkte und Leitungswege für die technischen Komponenten mussten berücksichtigt werden.
Die Installation des Masts war mit der Aufgabe noch nicht abgeschlossen. Zu diesem Zeitpunkt stand zwar die tragende Konstruktion, die technische Ausrüstung fehlte jedoch noch.
Im Anschluss an den Mastaufbau erfolgte die Montage der Antennen und Komponenten. Die Bauteile wurden an den vorgesehenen Stellen am Mast angebracht, befestigt und miteinander verbunden.
Diese Arbeiten wurden zum Teil in einer Höhe von 22 Metern ausgeführt. Um einen effizienten Arbeitsablauf zu gewährleisten, war es unerlässlich, dass das Material in der richtigen Reihenfolge bereitstand. Die Abstimmung zwischen den Mitarbeitenden am Boden und am Mast war von entscheidender Bedeutung.
Neben den Antennen gehörten die Befestigungen, Leitungen und weiteren technischen Bauteile zur Montage. Die Komponenten wurden am Mast montiert und für den späteren Einsatz vorbereitet.
Erst nach Abschluss dieses Arbeitsschritts war der Mast technisch einsatzbereit. In der Regel ist von unten lediglich die fertiggestellte Antennenanlage sichtbar. Dahinter verbergen sich mehrere einzelne Montageschritte, die aufeinander abgestimmt werden müssen.
Zusammenarbeit auf der Baustelle in Gals
Ein solches Projekt gelingt nur, wenn alle Beteiligten sauber zusammenarbeiten. Am Mobilfunkstandort Gals waren mehrere spezialisierte Partnerfirmen beteiligt.
Vielen Dank an alle Partner für die gute Zusammenarbeit, die flexible Abstimmung und den zuverlässigen Einsatz vor Ort. Gerade bei einem Mobilfunkstandort greifen viele Arbeitsschritte ineinander: die Arbeiten am Boden, der Aufbau des Masts, die Montage der Antennenkomponenten sowie die technischen Abklärungen rund um das Fundament und die Rohrführungen.
Auch Anpassungen in den Unterlagen und offene Punkte mussten laufend geklärt werden, damit die geplante Bauphase sauber umgesetzt werden konnte. Dank der guten Koordination konnte in Gals ein neuer Mobilfunkstandort mit einem 22 Meter hohen, technisch ausgerüsteten Mast realisiert werden.
Informationen zu Mobilfunkanlagen und den gesetzlichen Grundlagen bietet das Bundesamt für Kommunikation.