Im Konkursamt Biel wurde gearbeitet, während nebenan der Bürobetrieb weiterlief. Für Prima-Sol AG bedeutete das rund 300 m² neuer Tana-Arte Boden, aufgeteilt auf zwei Etappen. Tana-Arte ist ein von Hand verarbeiteter Zement-Kunstharz-Spachtelbelag, bei dem nicht nur der fertige Boden zählt. Auch das Zusammenspiel des Teams während der Verarbeitung prägt die spätere Oberfläche.
Im Auftrag der akkurat bauatelier AG führte Prima-Sol AG die Bodenarbeiten in zwei Abschnitten von jeweils rund 150 m² aus. Während ein Bereich für die Sanierung gesperrt war, konnte der andere weiter genutzt werden. Nach Fertigstellung wechselten die Arbeiten in die zweite Etappe.
Erst der Untergrund, dann Tana-Arte
Der bestehende Bodenbelag war bauseitig bereits entfernt worden. Für Prima-Sol AG begann die Arbeit deshalb mit dem Untergrund.
Verbliebene Kleberreste wurden entfernt, die Fläche geschliffen und anschliessend gründlich gereinigt. Erst danach konnte mit dem neuen Spachtelaufbau begonnen werden.
Gerade bei Tana-Arte spielt diese Vorbereitung eine wichtige Rolle. Der Zement-Kunstharz-Spachtelbelag wird direkt von Hand verarbeitet und erhält dadurch seine typische Struktur. Eine sauber vorbereitete Fläche schafft dafür die notwendige Grundlage.
Auch bei Radiatoren, Bodendosen und bestehenden Kabelleisten musste der Aufbau sauber an die vorhandenen Elemente angeschlossen werden. Nach den Spachtelarbeiten folgte die Versiegelung der Fläche.
Handarbeit im gleichen Takt
Bei diesem Boden entsteht das Erscheinungsbild direkt während der Verarbeitung.
Vier aus unserem Team arbeiteten gleichzeitig auf der Fläche, während ein fünfter das Material anmischte. Jeder übernahm eine eigene Bahn und bewegte sich im gleichen Rhythmus mit den anderen über den Boden.
Gearbeitet wurde nass in nass. So liefen die einzelnen Bahnen sauber ineinander und bildeten über die Fläche hinweg ein zusammenhängendes Spachtelbild.
Ganz gleich sieht dabei trotzdem keine Bahn aus. Jede Hand führt die Spachtel etwas anders und hinterlässt damit ihre eigene kleine «Visitenkarte» in der Oberfläche. Genau diese Unterschiede gehören zu Tana-Arte. Die Fläche wirkt als Ganzes ruhig und zusammenhängend, behält aber den Charakter der Handarbeit.
Die Produktbeschreibung von Tana-Arte beschreibt genau diese von Hand applizierte Oberflächenstruktur als Teil des Belags. Dadurch wird jede Fläche zu einem Unikat.
Ein Boden für den Büroalltag
Für die Büroräume wurde Tana-Arte nicht nur wegen seiner Optik gewählt. Der mehrschichtige Zement-Kunstharz-Spachtelbelag verbindet eine geringe Aufbauhöhe mit einer fugenlosen, pflegeleichten und widerstandsfähigen Oberfläche. Eigenschaften, die auch bei Umbauten und in täglich genutzten Büroräumen eine Rolle spielen.
Nach rund 300 m², zwei Bauetappen und viel Handarbeit entstand so ein neuer Boden, während der Betrieb im Gebäude weiterlaufen konnte.
Danke an die akkurat bauatelier AG für den Auftrag und die Zusammenarbeit, an die Bauherrschaft für das Vertrauen und an unser Team für die saubere Ausführung vor Ort.