Conduit construction

April 1, 2026

Pipeline Rehabilitation Weir Bridge Bern

Pipeline Sanierung Bern steht für ein technisch anspruchsvolles Infrastrukturprojekt unserer Rohrleitungsspezialisten der Josef Muff AG. Seit November 2025 wird im Auftrag des Tiefbauamts der Stadt Bern eine bestehende DN 800 Leitung durch neue Rohrdimensionen DN 600 und DN 900 ersetzt. Die Umsetzung erfolgt unter engen Platzverhältnissen, über Wasser und bei laufendem Betrieb.

Projektorganisation

An der Umsetzung der Pipeline Sanierung Bern sind neben der Josef Muff AG das Tiefbauamt der Stadt Bern, die Ingenieurbüros IUB sowie die Unternehmen Kibag und EWB beteiligt. Für einzelne Teilleistungen kamen weitere Fachpartner hinzu, darunter Lawil Gerüstbau für die Zugangslösungen, Teko Beschichtung für den Korrosionsschutz und Galvaswiss für die Verzinkung der Bauteile. Die Anforderungen an Abstimmung und Ablauf sind entsprechend hoch. Von der statischen Planung über die Materiallogistik bis zur Montage vor Ort greifen mehrere Gewerke ineinander. Unsere Rohrspezialisten übernehmen dabei die zentrale Koordination im Bereich Rohrleitungstechnik.

Leitungsersatz und Konstruktion

Im Zentrum der Pipeline Sanierung Bern steht der Ersatz der bestehenden DN 800 Leitung. Das neue Konzept sieht vor, die DN 600 Leitung zunächst als Provisorium zu nutzen. Dadurch kann die bestehende DN 800 Leitung kontrolliert zurückgebaut werden, ohne den Betrieb zu unterbrechen. In der Schlussphase werden DN 600 und DN 900 über zwei Schächte mit einem Winkel von 15 Grad an das bestehende System angeschlossen. Zur Konstruktion gehören Konsolen mit einem Gesamtmaterialgewicht von rund 1,6 Tonnen. Aufgrund der Platzverhältnisse erfolgte die Anlieferung in sechs Einzelteilen. Die einzelnen Bauteile wiegen zwischen 220 und 550 Kilogramm. Für Transport, Hebevorgänge und Montage war deshalb eine präzise Planung erforderlich.

Erschwerte Bedingungen

Die Pipeline Sanierung Bern wird unter anspruchsvollen Rahmenbedingungen ausgeführt. Die Baustelle befindet sich an einer Brücke, wobei der Zugang für grössere Geräte nur einseitig möglich ist. Gleichzeitig ist die Zufahrt eng, was die Anlieferung der Rohrsegmente und Konsolenteile zusätzlich erschwerte. Hinzu kommt die Lage über dem Wasser. Auf der rechtsufrigen Seite verläuft zudem eine Hochspannungsleitung über dem Baubereich. Daraus ergeben sich klare Sicherheitsvorgaben und erhöhte Anforderungen an den Einsatz von Kranen, Hebemitteln und Montagegeräten. Diese Randbedingungen wurden bereits in der Planungsphase detailliert berücksichtigt.

Ausführung im laufenden Betrieb

Eine zentrale Vorgabe der Pipeline Sanierung Bern ist die Aufrechterhaltung des laufenden Betriebs. Die bestehende Abwasserleitung darf während der gesamten Bauzeit nicht ausser Betrieb genommen werden. Deshalb kommt dem Provisorium mit der DN 600 Leitung eine zentrale Rolle zu. Erst durch diese temporäre Lösung wird es möglich, den Rückbau der bestehenden DN 800 Leitung und den Aufbau der neuen Leitungsführung schrittweise umzusetzen. Diese Arbeitsweise verlangt eine enge Abstimmung aller Beteiligten sowie eine laufende Kontrolle der betrieblichen Situation vor Ort.

Projektstand

Seit dem Start im November 2025 wurden bei der Pipeline Sanierung Bern bereits wesentliche Etappen abgeschlossen. Die Montage der Konsolen ist erfolgt und bildet die statische Grundlage für die weitere Leitungsführung. Ebenfalls montiert wurde die DN 600 Leitung. Aktuell läuft die Teilmontage des Provisoriums. Diese Arbeiten schaffen die Voraussetzung für den nächsten Schritt, den Rückbau der DN 800 Leitung. Der Projektabschluss ist für Mai oder Juni 2026 vorgesehen. Massgeblichen Einfluss auf den Terminverlauf haben insbesondere Witterung und Wasserstand.

Qualität und Schutz

Bei der Pipeline Sanierung Bern spielen Dauerhaftigkeit und technische Ausführung eine zentrale Rolle. Der Korrosionsschutz der Bauteile ist aufgrund der feuchten Umgebung und der Witterungseinflüsse besonders wichtig. Mit Teko Beschichtung und Galvaswiss sind dafür spezialisierte Partner eingebunden. Auch in der Ausführung gelten hohe Anforderungen. Schweissnähte, Befestigungen und montierte Bauteile werden fachgerecht dokumentiert und kontrolliert. So entsteht eine Lösung, die den Anforderungen eines städtischen Abwassernetzes langfristig standhält.

Ausblick zur Pipeline Sanierung Bern

Die Pipeline Sanierung Bern zeigt, wie komplex moderner Rohrleitungsbau im Bestand sein kann. Enge Platzverhältnisse, Arbeiten über Wasser, eine Hochspannungsleitung im direkten Umfeld und die Aufrechterhaltung des Betriebs stellen hohe Anforderungen an Planung und Ausführung. Gemeinsam mit den beteiligten Fachpartnern realisiert die Josef Muff AG ein Projekt, das technische Präzision, abgestimmte Abläufe und belastbare Konstruktionen vereint.

Project data

Project period
November 2025 – Juni 2026

Client
Tiefbauamt Stadt Bern

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